Knaur: Fantasy-Programm im Herbst 2017

Im Herbst 2017 setzt Knaur für das Fantasy-Programm auf eine gelungene Mischung aus neuen Werken bekannter Autoren und Debüts. So gibt es Neues von Markus Heitz, Ken Liu und Michael J. Sullivan, aber auch vielversprechende Debüts und Premieren.

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Piper-Fantasy im Herbst 2017

Piper-Fantasy: Das Herbstprogramm 2017.

Piper-Fantasy: Das Herbstprogramm 2017.

Bunt sind schon die, nun ja, Cover. Aber der Herbst selbst ist noch ein wenig hin. Dennoch trudeln die Vorschauen jetzt schon ein – beginnen wir die lose Reihe mit Piper-Fantasy. Das Herbst-Programm wartet mit Brandon Sanderson auf sowie einer kleinen Überraschung.

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Piper-Fantasy im Frühjahr 2017 mit Brandon Sanderson

Piper hat ein neues Zugpferd für sein Fantasy-Programm gefunden: Brandon Sanderson. Vom amerikanischen Fantasy-Autor – zuvor nur als Erbe Robert Jordans bei Piper – erscheint im Frühjahr 2017 ein neuer Roman aus der Reihe der Nebelgeborenen. Ansonsten setzt man bei Piper-Fantasy hingegen vor allem auf den bekannten Autorenstamm (und baut weiter das Science-Fiction-Programm aus).

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Markus Heitz: Wedora – Staub und Blut

Markus Heitz: Wedora - Staub und Blut

Markus Heitz: Wedora – Staub und Blut

Die Begriffe Staub und Blut passen gut zu Wedora. Denn in einer Wüstenstadt haben die Bewohner täglich mit Staub zu kämpfen. Und da die ursprünglichen Siedler den Grund und Boden der Millionenmetropole einst den Wüstenstämmen abpressten, und es auch innerhalb der Stadt immer wieder zu Machtkämpfen kommt, geht es in Wedora oft blutig zu. Das müssen auch die Gesetzeshüterin Tomeija und der Räuber Liothan erfahren.

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Fantasy-Programm von Knaur im Herbst 2016 mit Markus Heitz, Ju Honisch und Ken Liu

Knaur setzt ab Herbst 2016 mit dem Fantasy-Programm einen neuen Schwerpunkt. Vorab war bereits einiges über die Vorbereitungen hinter den Kulissen öffentlich geworden, ebenso, wer das deutsche Zugpferd sein würde: Markus Heitz. Der deutsche Fantasy-Autor hat sich erst einmal für drei Jahre exklusiv an Knaur gebunden. Er selbst nennt es ein Experiment.

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Piper-Fantasy im Herbst 2015: Mit Markus Heitz, Sebastien de Castell und Alex Marshall

Für alle, die planen möchten: Die ersten Ankündigungen zum Herbstprogramm 2015 von Piper sind heraus. Piper-Fantasy setzt vor allem auf bewährte Autoren, die zum Teil Reihen fortführen, zum Teil aber auch neue Stoffe in Angriff nehmen – oder ganz neu sind.

Piper-Fantasy im Herbst 2015

Altbewährtes kommt ab dem 14. September 2015 von Michael Peinkofer. Nach Orks und Zauberern hatte er sich den Königen der Erdwelt zugewandt. „Sieg der Könige“ schließt die Trilogie ab. Nicht abgeschlossen war hingegen der zweite Greatcoats-Band von Sebastien de Castell, da die Übersetzung noch vor dem Original erschien. Mit „Sturmbogen“ geht die Geschichte aus „Hochverrat“ am 5. Oktober endlich weiter.

Am selben Tag betritt auch ein neuer Autor die Bühne. Das heißt, neuer Fantasy-Autor trifft es besser. Denn bei Alex Marshall handelt es sich nicht um einen Bowler, sondern laut Piper um einen bekannten Autor, der unter diesem Pseudonym einen Ausflug in die Fantasy unternimmt. „Blut aus Silber“ erzählt die Geschichte einer Veteranin, die aus dem Ruhestand gerissen wird – Heldenfantasy mit einer Anti-Heroine. Das macht zumindest neugierig.

In die Kategorie „Bewährter Autor mit neuem Stoff“ fällt dagegen „Sieben Heere“. Tobias O. Meißner ist es, der dahinter steckt. Am 9. November erscheint das Buch im Piper-Herbstprogramm 2015 und soll von einer „von Krieg und dunkler Magie geprägten Welt“ handeln.

Neues von Markus Heitz und im All

Und dann ist da noch ein neuer Heitz am Horizont. „Drachengift“ setzt „Die Mächte des Feuers“ und „Drachenkaiser“ fort, für die sich Markus Heitz ins Berlin der 1920er-Jahre begeben hat. Sein letztes Buch, das bei Piper erscheint, bevor er erst einmal exklusiv zu Droemer-Knaur wechselt, kommt allerdings erst 2016 heraus. Als Termin ist der 14. Januar vorgesehen.

Für Fantasy-Fans steht es zwar nicht an erster Stelle, doch mit dem Herbstprogramm 2015 kommt eine wichtige Änderung: Piper gönnt der Science-Fiction ein eigenes Programm. Piper Science-Fiction wird mindestens zwei Romane umfassen, „Der Abgrund jenseits der Träume“ des Briten Peter F. Hamilton und „Das Schiff“ von Andreas Brandhorst. Beide Bücher sollen Anfang Oktober erscheinen.

Update: Taschenbücher von Piper-Fantasy

Im Herbst 2015 bringt Piper-Fantasy auch einige Taschenbuchausgaben heraus. Anlässlich des Todes von Terry Pratchett gehört dazu ein neunbändiger Schuber mit Scheibenwelt-Romanen. Um eine Erstausgabe handelt es sich hingegen bei „Age of Iron“ (warum nicht einfach Eisenzeit?) von Angus Watson. In diesem Fantasy-Roman, der am 7. Dezember erscheint,  geht es um einen Söldner, der sich mit den Falschen verbündet und dadurch mit mächtigen Gegnern anlegt. Wie der Titel bereits andeutet, stammen die historischen Vorbilder aus der Eisenzeit. Ebenfalls von einem englischen Autor stammt eine weitere deutsche Fantasy-Erstausgabe, die am 1. Februar auf den Markt kommt. „Die Murdstone-Trilogie“ verspricht komisch zu werden. Sie handelt von einem Schriftsteller, der Fantasy schreiben soll und sich dafür mit einem Kobold verbündet, da er bereits von Tolkien Ausschlag bekommt. Dummerweise besteht der Kobold auf einer Gegenleistung. Nun ja, Humor ist schwierig.

Markus Heitz im Interview über „Der Triumph der Zwerge“ und Zwerge 6

Fantasy-Autor Markus Heitz (Foto: Jörn Käsebier)

Fantasy-Autor Markus Heitz (Foto: Jörn Käsebier)

Mit „Der Triumph der Zwerge“ hat Markus Heitz den fünften Zwerge-Band vorgelegt. Und wie mit den vier Vorgängern gelang es dem Fantasy-Autor aus dem Saarland auch dieses Mal, einen Bestseller zu veröffentlichen, wie der Blick in die Spiegel-Bestsellerliste, aber auch der auf den Amazon-Verkaufsrang verraten. Im Interview spricht Markus Heitz über die Entstehung des Buches, Pläne für Zwerge 6 und die geplante Zwerge-Fernsehserie. Doch Vorsicht: Kann Spuren von Spoilern enthalten.

Markus Heitz, wie war es, nach sieben Jahren und fünf Albae-Büchern wieder die Perspektive der Zwerge einzunehmen?

Markus Heitz: Es hat viel Spaß gemacht. Bereits im vierten Albae-Band gab es ja Abschnitte, die aus der Sicht der Zwerge geschildert waren. Das fühlte sich für mich wie ein Fremdkörper an, immerhin war ich sonst noch in der Albae-Perspektive. Für „Der Triumph der Zwerge“ fiel mir die Rückkehr aber leicht.

Mussten Sie viel nachschlagen, was in Zwerge 4 passiert war?

Als Vorbereitung zum Schreiben habe ich „Das Schicksal der Zwerge“ und Albae 4 noch einmal gelesen. Aber nur im Hinblick auf Informationen, um keine Fehler bei Zeitangaben, Abläufen und Orten zu machen.

Carsten Polzin von Piper (l.) und Markus Heitz (Foto: J. Käsebier)

Carsten Polzin von Piper (l.) und Markus Heitz (Foto: J. Käsebier)

Warum spielen in Zwerge 5 die Menschen einen so kleinen Part?

Zwerge 5 sollte von Zwergen handeln. Schließlich heißt das Buch „Der Triumph der Zwerge“. Ohne die Zwerge wäre das Geborgene Land dieses Mal verloren gewesen. Die Menschen tauchen daher mehr am Rande auf. Ich brauche sie näturlich für die politischen Entscheidunngsprozesse. Der Fokus liegt aber klar auf den Zwergen.

Im fünften Band tauchen wieder große Heere auf. Fällt nicht gerade die Vernichtung des letzten ein wenig leicht?

Bei der zahlenmäßigen Überlegenheit hätte das Heer die Zwerge allein durch die schiere Masse erdrückt, und die Zwerge hätten verloren. Das Heer musste daher im Krater gehalten werden. Nur so gab es eine Chance auf den Sieg und dafür habe ich das Szenario entworfen.

Weitere Bücher der Albae-Reihe und der Zwerge-Reihe sind nicht ausgeschlossen. Haben Sie bereits eine Idee zu einer Fortsetzung, und wohin geht die Tendenz, eher zu Zwerge 6 oder Albae 6?

Ja, eine Idee gibt es. Und meine Tendenz geht in Richtung der Zwerge. Zum einen sind von den Albae nicht mehr so viele übrig, zum anderen reizen mich die Zwerge aktuell mehr. Das heißt aber nicht, dass es zu Zwerge 6 kommen muss.

Markus Heitz stellt Zwerge 5 vor. (Foto: J. Käsebier)

Markus Heitz stellt Zwerge 5 vor. (Foto: J. Käsebier)

Kaum eine Fantasy-Welt wurde so gebeutelt wie das Geborgene Land. Welche Verheerung könnte in Zwerge 6 folgen?

Jetzt sind wir gefühlt durch ein langes, tiefes Tal gegangen. Langsam muss es aufwärts gehen. In „Der Triumph der Zwerge“ erfährt das Geborgene Land viele Veränderungen. Zugleich entsteht ein Machtvakuum, das viel Raum für eine neue Geschichte lässt. Ich werde darin aber ein bisschen besser mit dem Geborgenen Land umgehen.

Zum Schluss die fast schon unvermeidliche Frage: Was gibt es Neues von der geplanten Zwerge-Fernsehserie?

Zum Team der Produzenten gehört Frank Doelger, der auch zu den Produzenten von „Game of Thrones“ gehört. Solange die Serie so erfolgreich ist, bekommt man ihn nicht vom Set weg. Daher verzögert sich das Projekt weiter. So ist zumindest mein aktueller Stand.

 

Das Interview entstand auf dem Piper-Fantasy-Tag in München, für den der Piper-Verlag die Kosten für Anreise und Unterkunft übernahm.