Neue Fantasy-Bücher im Juni 2013: Die Säulen des roten Kriegers

Maja Winter: Die Säulen der Macht

Maja Winter: Die Säulen der Macht

Bei Blanvalet herrscht derzeit Lena-Klassen-Zeit: Nach dem dritten Teil von Magyria als Taschenbuch kommt im Juni mit „Die Säulen der Macht“ frische Ware heraus. Dieses Fantasy-Buch erscheint jedoch unter Klassens Pseudonym Maja Winter. Unter diesem Namen veröffentlichte sie bereits die Drachenjägerin-Trilogie. „Die Säulen der Macht“ dreht sich um Intrigen unter Prinzen, die Macht eines Bauernmädchens und einen uralten Fluch. Der Roman erscheint Mitte des Monats als Taschenbuch und E-Book bei Blanvalet.

Miles Cameron: Der Rote Krieger

Miles Cameron: Der Rote Krieger

Mehr als doppelt so viele Seiten wie Maja Winters Werk enthält das Debüt von Miles Cameron, laut Verlagswerbung gar „das bedeutendste Fantasy-Debüt des Jahres“. „Der Rote Krieger“ ist breit angelegt und sicher ambitioniert. Ob das Buch aber über die knapp 1200 Seiten die Spannung halten kann, muss sich bei der Lektüre erweisen. Die Handlung dreht sich in erster Linie um den Roten Krieger, der mit seiner kleinen Streitmacht aus Söldnern zunächst nur den Auftrag übernimmt, eine Äbtissin und ihre Nonnen zu schützen. Doch schon bald muss der rote Ritter (klingt besser als Krieger, entspricht einer wörtlichen Übersetzung, wurde aber dennoch nicht gewählt) erkennen, dass es um mehr geht. Das Königreich Alba steht vor einem Krieg. Und dieser dürfte sich hinziehen, denn Cameron plant fünf Bücher über den Aufstieg des Roten Kriegers. Die bei Heyne erscheinende Übersetzung stammt von Michael Siefener, der bereits die Bücher von Brandon Sanderson ins Deutsche übertrug.

Ben Aaronovitch: Ein Wispern unter Baker Street

Ben Aaronovitch: Ein Wispern unter Baker Street

Mehr um das Vergnügen als um die Spannung geht es in „Ein Wispern unter Baker Street“ von Ben Aaronovitch. Der dritte Teil der bei dtv erscheinenden Serie um den magisch begabten Polizisten Peter Grant dreht sich um den Mord an einem amerikanischen Studenten, dessen Leiche in einem Tunnel der Londoner Underground gefunden wird. Und da Übernatürliches eine Rolle zu spielen scheint, wird Peter Grant in die Ermittlungen involviert. Aaronovitch geht es aber weniger um die Mördersuche als darum, seine Beobachtungen der Welt satirisch zu schildern. Und so fehlen weder Nazi-Anspielungen, noch Seitenhiebe auf fundamentale Christen in den USA oder die moderne Technik, die so abhängig von Mobilfunktelefonen macht – lustig bis anstrengend.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s