Tom Lloyd: Söldnerfluch – eine Rezension

Tom Lloyd: Söldnerfluch

Tom Lloyd: Söldnerfluch

Die Fantasy-Literatur ist voll von Söldner-Figuren. Sie kämpfen für Geld, verraten ihre Auftraggeber oder werden von diesen verraten und stehen am Ende oft mit leeren Händen da. Wie es den bezahlten Kämpfern in „Söldnerfluch“ von Tom Lloyd ergeht, müssen Leser selbst herausfinden. Die Rezension zeigt zumindest, ob sich die Lektüre lohnt.

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Heyne: Fantasy-Vorschau Frühjahr 2017

Heyne bietet ein sehr umfangreiches Fantasy-Programm. Das zeigt sich auch im Frühjahr 2017. Allerdings hat Heyne einen sehr weit definierten  Fantasy-Begriff und fasst auch Horror, Mystery und Romantacy unter Fantasy zusammen. Konzentrieren wir uns für die Vorschau also auf Fantasy im engeren Sinne und damit etwa auf neue Bücher von Peter Brett, Tom Lloyd und Conn Iggulden.

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Sturmauge von Tom Lloyd

Tom Lloyd: Sturmauge

Sturmauge

Was haben ein Sturmauge und ein Grabräuber gemeinsam? Nun, das ist ziemlich schwierig, da Sturmauge ein erfundenes Wort ist, aber es geht um Fiktion. „The Grave Thief“ (Grabräuber) ist der Originaltitel des dritten Bandes der Twilight-Reign-Saga von Tom Lloyd, während „Sturmauge“ der deutsche ist. Der neue Roman ist gerade erschienen und setzt die in „Sturmkämpfer“ und „Sturmbote“ begonnene Geschichte um Lord Isak fort.

Erneut muss sich das Weißauge gegen schier übermächtige Feinde behaupten. Doch nicht nur von außen droht ihm Gefahr. Sein Volk, die Farlan, sind gespalten, vor allem die Priester werden militanter und fanatischer. Dem jungen Lord droht die Kontrolle zu entgleiten, was seinen Feinden in die Hände spielen würde …

„Sturmauge“ ist bei Heyne erschienen, 720 Seiten dick und kostet 14 Euro. Tom Lloyd hat die Arbeiten am vierten Band fast beendet, sodass der Veröffentlichung von „The Ragged Man“ nächstes Jahr im Original nichts mehr im Wege steht. Ein Termin für die deutsche Übersetzung steht aber noch nicht fest.

Edit: Die ausführliche Buchbesprechung ist online.

Stürmische Zeiten

Es sind wahrhaft stürmische Zeiten in der Fantasy. Zumindest in der Heyne-Fantasy stürmt es sehr beständig, manchmal auch in anderen Verlagen. Der gute Tom Lloyd bekam für seine Twilight-Reign-Reihe das Sturm-Prädikat seines deutschen Verlages verpasst. Bei „Sturmkämpfer“ gab der Originaltitel „The Stormcaller“ ja noch eine Vorlage, doch dann folgten „Sturmbote“ und „Sturmauge“.

Auch in anderen Publikationen stürmt es gewaltig. Christoph Hardebusch hat ganze Sturmwelten entfesselt, Claudia Kern durfte bei Blanvalet auch einen „Sturm“ auf die Fantasy loslassen, ehe diese grausam „Rache“ nahm. Jetzt hat Nicole Schuhmacher, langjährige Testleserin von Markus Heitz, ihren ersten Roman vorgelegt. Heyne hat ihn unter dem Namen „Sturmträume“ herausgebracht.  Ob er die Bestsellerlisten stürmen wird?

Hier noch ein Liste möglicher Sturmtitel:

  • Sturmwächter
  • Sturmwarner
  • Sturmfeuer
  • Sturmrufer
  • Sturmhexe
  • Sturmkind
  • Sturmbrut
  • Sturmgräber
  • Sturmherrscher
  • Sturmzauber
  • Sturmgrab
  • Sturmklingen

Fortsetzung – Tom Lloyd: Sturmbote

Tom Llyod: Sturmbote

Tom Llyod: Sturmbote

Eine komplexe, aber spannende Fantasy-Geschichte hat Tom Lloyd mit „Sturmkämpfer“ begonnen. Während im Original der dritte Band bereits vorliegt, können deutsche Leser nun mit „Sturmbote“ die Fortsetzung der Reihe in Angriff nehmen, die im Original „Twilight Reign“ heißt.

Stürmisch geht die Geschichte um den Halbgott Isak weiter, der zunächst zu seinem Volk, den Farlan zurückkehren muss, um sein Erbe als Herrscher anzutreten. Doch mächtige Magier, machthungrige Menschen und auch die Götter stellen sich ihm in den Weg. Und so muss Llyods Held Isak so manche Prüfung bestehen, samt einiger Schlachten und Duelle. Das ist alles sehr episch breit angelegt und noch längst nicht auserzählt, denn wie eingangs geschrieben – im Original ist alles schon einen Band weiter.

Tom Lloyd: Sturmbote. 736 Seiten im broschierten Taschenbuch, Heyne 2009. 15 Euro.

Eine Buchbesprechung findet sich hier.