Piper-Fantasy im Frühjahr 2018 mit Pehov, Meißner und Peinkofer

Beim Blick auf die Vorschau von Piper-Fantasy für das Frühjahr 2018 drängt sich ein Eindruck auf, der sich unterschiedlich bewerten lässt. Von „Von Piper nichts Neues“ über „Piper-Fantasy bleibt sich und seinen Autoren treu“ bis hin zu „Piper setzt Trends fort“ reicht das Spektrum. Allerdings ist diese Erkenntnis nicht neu, erstreckt sie sich doch über die Programme der vergangenen Jahre. Doch der Reihe nach.

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Piper-Fantasy im Frühjahr 2017 mit Brandon Sanderson

Piper hat ein neues Zugpferd für sein Fantasy-Programm gefunden: Brandon Sanderson. Vom amerikanischen Fantasy-Autor – zuvor nur als Erbe Robert Jordans bei Piper – erscheint im Frühjahr 2017 ein neuer Roman aus der Reihe der Nebelgeborenen. Ansonsten setzt man bei Piper-Fantasy hingegen vor allem auf den bekannten Autorenstamm (und baut weiter das Science-Fiction-Programm aus).

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Piper-Fantasy im Herbst 2015: Mit Markus Heitz, Sebastien de Castell und Alex Marshall

Für alle, die planen möchten: Die ersten Ankündigungen zum Herbstprogramm 2015 von Piper sind heraus. Piper-Fantasy setzt vor allem auf bewährte Autoren, die zum Teil Reihen fortführen, zum Teil aber auch neue Stoffe in Angriff nehmen – oder ganz neu sind.

Piper-Fantasy im Herbst 2015

Altbewährtes kommt ab dem 14. September 2015 von Michael Peinkofer. Nach Orks und Zauberern hatte er sich den Königen der Erdwelt zugewandt. „Sieg der Könige“ schließt die Trilogie ab. Nicht abgeschlossen war hingegen der zweite Greatcoats-Band von Sebastien de Castell, da die Übersetzung noch vor dem Original erschien. Mit „Sturmbogen“ geht die Geschichte aus „Hochverrat“ am 5. Oktober endlich weiter.

Am selben Tag betritt auch ein neuer Autor die Bühne. Das heißt, neuer Fantasy-Autor trifft es besser. Denn bei Alex Marshall handelt es sich nicht um einen Bowler, sondern laut Piper um einen bekannten Autor, der unter diesem Pseudonym einen Ausflug in die Fantasy unternimmt. „Blut aus Silber“ erzählt die Geschichte einer Veteranin, die aus dem Ruhestand gerissen wird – Heldenfantasy mit einer Anti-Heroine. Das macht zumindest neugierig.

In die Kategorie „Bewährter Autor mit neuem Stoff“ fällt dagegen „Sieben Heere“. Tobias O. Meißner ist es, der dahinter steckt. Am 9. November erscheint das Buch im Piper-Herbstprogramm 2015 und soll von einer „von Krieg und dunkler Magie geprägten Welt“ handeln.

Neues von Markus Heitz und im All

Und dann ist da noch ein neuer Heitz am Horizont. „Drachengift“ setzt „Die Mächte des Feuers“ und „Drachenkaiser“ fort, für die sich Markus Heitz ins Berlin der 1920er-Jahre begeben hat. Sein letztes Buch, das bei Piper erscheint, bevor er erst einmal exklusiv zu Droemer-Knaur wechselt, kommt allerdings erst 2016 heraus. Als Termin ist der 14. Januar vorgesehen.

Für Fantasy-Fans steht es zwar nicht an erster Stelle, doch mit dem Herbstprogramm 2015 kommt eine wichtige Änderung: Piper gönnt der Science-Fiction ein eigenes Programm. Piper Science-Fiction wird mindestens zwei Romane umfassen, „Der Abgrund jenseits der Träume“ des Briten Peter F. Hamilton und „Das Schiff“ von Andreas Brandhorst. Beide Bücher sollen Anfang Oktober erscheinen.

Update: Taschenbücher von Piper-Fantasy

Im Herbst 2015 bringt Piper-Fantasy auch einige Taschenbuchausgaben heraus. Anlässlich des Todes von Terry Pratchett gehört dazu ein neunbändiger Schuber mit Scheibenwelt-Romanen. Um eine Erstausgabe handelt es sich hingegen bei „Age of Iron“ (warum nicht einfach Eisenzeit?) von Angus Watson. In diesem Fantasy-Roman, der am 7. Dezember erscheint,  geht es um einen Söldner, der sich mit den Falschen verbündet und dadurch mit mächtigen Gegnern anlegt. Wie der Titel bereits andeutet, stammen die historischen Vorbilder aus der Eisenzeit. Ebenfalls von einem englischen Autor stammt eine weitere deutsche Fantasy-Erstausgabe, die am 1. Februar auf den Markt kommt. „Die Murdstone-Trilogie“ verspricht komisch zu werden. Sie handelt von einem Schriftsteller, der Fantasy schreiben soll und sich dafür mit einem Kobold verbündet, da er bereits von Tolkien Ausschlag bekommt. Dummerweise besteht der Kobold auf einer Gegenleistung. Nun ja, Humor ist schwierig.

Piper im Herbst 2013 mit Richard Schwartz, Alexey Pehov und Tobias O. Meißner

Der Frühling ist gerade erwacht – da ist es bereits Zeit einen ersten Blick auf den Herbst zu werfen. Piper gewährt nämlich einen ersten Einblick in das Herbstprogramm 2013. Mit dabei sind zum Großteil alte Bekannte, doch es sind auch neue Namen in der Liste zu finden. Zu den Highlights dürften die neuen Fantasy-Romane von Richard Schwartz, Alexey Pehov und Tobias O. Meißner zählen.

Alexey Pehov im Sturm

Los geht es Ende August mit „Der Bund“, der Fortsetzung von Michael G. Mannings Dunkle-Götter-Serie. Im September geht esmit dem zweiten Buch vom frisch gebackenen Seraph-Preisträger weiter. Jan Oldenburg setzt in „Totentrickser“ auf Humor und knüpft in diesem Punkt nahtlos an die „Fantastik AG“ an. Ebenfalls Mitte September erscheint ein neuer russischer Endzeit-Roman. Vitali Sertakov (seit wann enden russische Namen in der deutschen Transkription eigentlich nicht mehr auf „w“?) eröffnet seine Cryonic-Reihe mit „Der Dämon erwacht“. Nach 100 Jahren Schlaf war das wohl auch mal zu erwarten. Artur Kowal, so heißt der Langschläfer, wünscht sich bestimmt ein ums andere Mal, in der Zeit zurück reisen zu können. Geoff Stamp wäre da der richtige Ansprechpartner, doch ist er der Protagonist von „Invaders“, dem Erstling von Peter Ward, der Mitte Oktober herauskommt. Zuvor erscheint jedoch noch die deutsche Übersetzung von „Die Chroniken von Hara 4“. Alexey Pehov schließt mit „Sturm“ seine Serie ab.

Doch damit nicht genug: Im Oktober setzt außerdem Michael Peinkofer seine Geschichten aus Erdwelt fort. Nach Orks und Zauberern stehen nun Könige im Mittelpunkt. Band 1 heißt dennoch „Orknacht“. Heldenhaft wird es zum dritten Mal bei Jonas Wolf. In „Heldenblut“ geht es um das Schicksal von Westborn und das zweier ungleicher Brüder. Um die dunklen Brüder der Elfen geht es in den „Legenden der Albae“ von Markus Heitz. Nachdem „Die Vergessenen Schriften“ bereits als E-Book erschienen sind, kommen sie im Herbst auch in gedruckter Form heraus.

Richard Schwartz und Tobias O. Meißner mit neuen Büchern

Zwei Highlights bietet der November. Von Richard Schwartz erscheint „Die Seher von Ravanne“. Der Fantasy-Roman dürfte nach dem „Falken von Aryn“ der nächste Einzelband des deutschen Autors sein. Eine abgeschlossene Erzählung kommt außerdem von Tobias O. Meißner heraus. Nachdem er in „Barbarendämmerung“ und „Die Soldaten“ vor allem Männlichkeitsbilder erforscht hat, widmet er sich dieses Mal kriegerischen Frauen. „Klingenfieber“ – das ist kein Abercrombie-Roman – dreht sich um Amazonen. Im November erscheinen zudem noch „Das Jüngste Gericht“ von Terry Pratchett, wobei es sich um den vierten Band der Wissenschaft der Scheibenwelt handelt, sowie eine Neuauflage von „Wyrm“ samt Fortsetzung, die Wolfgang Hohlbein geschrieben hat – allerdings gibt es beide Geschichten nur im Paket mit E-Book.

Im Dezember endet nicht nur das Jahr, sondern auch das Herbstprogramm von Piper – soweit es zumindest vorliegt. Zwei Taschenbücher kommen vor Weihnachten heraus: Der erste Band der neuen Reihe von Jennifer Estep, „Spinnenkuss – Elemental Assassin 1“ um Gin Blanco und „Dorn“ von Thilo Corzilius, ein Werk, mit dem der deutsche Autor sich an High Fantasy versucht. Und da dürfen Elben natürlich nicht fehlen.

Edit: Leser von Richard Schwartz sollten sich den April schon einmal vormerken. Dann wird die Askir-Reihe um einen Band erweitert. „Der Inquisitor von Askir“ ist aber keine Fortsetzung, sondern erzählt die Geschichte des Diebes Wiesel.

Tobias Meißner gewährt Einblicke – sein etwas anderer Werkstattbericht

Tobias Meißner schreibt Fantasy-Geschichten mit Bezug zu großen Themen. So will er seinen Roman „Die Soldaten“ als Parabel auf den Bundeswehreinsatz in Afghanistan verstanden wissen. Wer zu seinen Werken einen Kalppentext schreiben soll, hat es da nicht leicht. Jüngstes Beispiel ist das im April erschienene Buch „Barbarendämmerung“ – eine Zivilisationskritik, deren Kapitel Parabelcharakter haben und nur lose miteinander verbunden sind. Wie Meißners Schreiballtag in Berlin-Neukölln sich gestaltet verrät er in „Einblicke“.

1. Was ist Ihre Lieblingszeit zum Schreiben?

Da ich am Tag nur etwa drei bis vier Stunden konzentriert arbeiten kann, gönne ich mir den Luxus, keine feste Arbeitszeit zu haben. Fühle ich mich morgens schon inspiriert, erledige ich mein Tagessoll morgens. Ich kann es aber auch bis in die Nacht hinein aufschieben.

2. Welches ist Ihr Lieblingsgetränk während des Schreibens?

Wasser oder Limonade.

3. Auf welcher Sitzgelegenheit sitzend schreiben Sie am liebsten?

Im Sommer auf einem wackeligen Stuhl am Wohnzimmertisch, im Winter gerne im Bett mit reichlich Kissen unterm Rücken, den Laptop auf einem Frühstückstischchen quer überm Bauch.

4. Worin besteht die größte Versuchung, um während der Arbeit abgelenkt zu werden?

Vieles kann mich ablenken. Der Anruf einer schönen Frau. Ein Vogel in den Zweigen des Baumes vor dem Fenster. Aber in der Regel ist das kein Problem, weil ich mich ja nur wenige Stunden am Tag aufs Schreiben konzentrieren muss.

Porträt Tobias Meißner

Fantasy-Autor Tobias Meißner; Foto: Melanie Köcher/Studioline

5. Wie viele Wörter schreiben Sie am Tag?

Eine einzige DIN-A4-Seite, die allerdings fertig ist, das heißt, kaum noch überarbeitet zu werden braucht.

6. Drucken Sie Texte noch zum Korrekturlesen aus?

Nein. Da ist dann nur noch so wenig zu tun, das kann ich auch am Bildschirm machen.

7. Wer darf eine neue Geschichte zuerst lesen?

Wenn ich bereits einen Vertrag habe: mein Stammlektor. Wenn ich mit einem Projekt noch auf Verlagssuche bin: die jeweiligen Kontaktpersonen in den Verlagen.

8. Welchen Platz bekommen die eigenen Bücher zu Hause?

Es gibt natürlich ein repräsentatives Regal mit jeweils einem Exemplar jedes Buches, aber dann stapeln sich noch überall Kisten mit Belegexemplaren, die eigentlich in den Keller gehören. *räusper*

9. Kann man als professioneller Schreiber noch mit Vergnügen das Werk anderer Autoren lesen?

Auf jeden Fall! Ich behaupte sogar, dass man noch mehr herauslesen kann aus den Texten Anderer als jemand, der nicht selbst schreibt. So, wie Musiker ja auch Musik mit geschulten Ohren besser wahrnehmen können.

10. Welchen magischen Trick würden Sie gern selbst beherrschen?

Ich mag alles, was der Entfesselungskünstler Harry Houdini konnte. Wobei es sich genau genommen nicht um Tricks handelte, sondern um extreme Körperbeherrschung, aber genau das fasziniert mich so daran. Ich betrachte meine Bücher nämlich gerne als entfesselte Kunst.

11. Wie viel Internet darf es am Tag sein?

Wenig. Ich finde, es ist nach wie vor ein eher flaches Medium, das immer noch in den Kinderschuhen steckt. Ich bin ein ganz altmodischer Tageszeitungsleser.

12. Brauchen Autoren Haustiere?

Nicht jeder Autor braucht ein Haustier, aber jedes Haustier könnte einen Autoren brauchen.

Weitere Teile der Serie „Einblicke“:

Vorschau April 2012: Eddie LaCrosse ermittelt nachts in Villjamur

Cover von "Nacht über Villjamur"

Mark Charan Newton: Nacht über Villjamur

Im April ist die Zahl der Neuerscheinungen groß – da fällt die Auswahl schwer. Doch auf das Erscheinen der deutschen Ausgabe von Mark Charan Newtons „Legende der Roten Sonne“ dürften viele Leser sich freuen, die den englischsprachigen Fantasy-Markt verfolgen. Die Reihe wurde vielfach gelobt, doch dürfte die Prosa, die Newton selbst als experimentell bezeichnet, nicht jedem gefallen. In „Nacht über Villjamur“ werden die Leser in eine sterbende Welt eingeführt. Die rote Sonne verglüht, eine Eiszeit zieht herauf – was auch nicht ohne Folgen auf die politische Lage im Kaiserreich bleibt. Einer der Protagonisten ist Inspektor Rumex Jeryd, der im Zuge von Mordermittlungen eine Verschwörung aufdeckt. Über 512 Seiten geht Band 1, der bei Egmont-Lyx kurz vor Ostern erscheint und dort zu den auserwählten High-Fantasy-Werken gezählt wird. Newton selbst spricht von „noir-pulp“.

Cover von Das Schwert des Königs

Alex Bledsoe: Das Schwert des Königs

Einen Ermittler ganz anderer Art, bringt Heyne im April auf den deutschen Markt: Eddie LaCrosse. Alex Bledsoe ist sein Schöpfer – bereits drei Romane mit diesem Helden sind in den USA erschienen – Band 4 ist für diesen Sommer angekündigt. In „Das Schwert des Königs“ (The Sword-Edged Blonde) – für das Heyne kurz vor Veröffentlichung noch einmal das Cover wechselte – bekommt es der Ermittler mit einer Verschwörung zu tun, in die auch sein Jugendfreund der König verstrickt zu sein scheint. Da wird es nicht nur darauf ankommen, den Mord an einem Prinzen eines Nachbarstaats aufzuklären. Ursula Kiausch hat den Roman übersetzt, der die Genres Detektivroman und Fantasy miteinander verbindet. Über 400 Seiten erstreckt sich die Handlung, 14,99 Euro lautet der Preis für das broschierte Taschenbuch.

Cover von Barbarendämmerung

Tobias O. Meißner: Barbaren-dämmerung

In „Die Soldaten“ schilderte Tobias O. Meißner das Schicksal einer Kompanie frischer Rekruten, die an einen gefährlichen Grenzposten versetzt werden. Dort ging es vor allem um die Schrecken des Krieges aus Soldatensicht, in „Barbarendämmerung“ ist eher die Sicht der Zivilbevölkerung gefragt. Ein mächtiger Krieger zieht plündernd durch die Lande. Dass die Menschen den Wilden für ihre Zwecke einspannen wollen,  treibt ihn zur Raserei. Das klingt ein wenig nach einer Mischung aus King Kong und Tarzan, dürfte in jedem Fall aber viel Zivilisationskritik enthalten – das verrät bereits das der Handlung voran gestellte Zitat von Robert E. Howard. Howards Conan dürfte auch sonst für das Buch Pate gestanden haben (Das scheint gerade bei deutschen Autoren in Mode zu sein, etwa auch bei Jonas Wolf.). „Barbarendämmerung“ erscheint Mitte April bei Piper, die Klappenbroschur-Ausgabe mit ihren 432 Seiten kostet 15,99 Euro.

Piper-Fantasy im Frühjahr 2012

Der Winter naht – Zeit, einen ersten Blick auf das Frühjahr zu werfen. Piper hat mit der Vorschau-Schau begonnen und kündigt für das Frühjahr 2012 in der Fantasy so manchen Bekannten mit neuen Stoffen an, aber auch neue Autoren.

Piper-Fantasy: Vorschau Frühjahr 2012

Ende Februar erscheint der zweite Steampunk-Roman von George Mann. „Osiris Ritual“ ist der zweite große Fall für Newbury und Hobbes nach „Affinity Bridge“. Dieses Mal steht ein Zauberer im viktorianischen London im Mittelpunkt der Ermittlungen.

Von Orks-Autor Michael Peinkofer erscheint der erste Roman der neuen Splitterwelten-Trilogie. In „Zeichen“ sind die Menschen nicht die alleinige Rasse, auch Animale und Chimären spielen eine Rolle in dem Mitte März erscheinenden Buch. Einen Monat später lässt Tobias O. Meißner die „Barbarendämmerung“ aufziehen. Darin tut ein Barbar, was ein Barbar tun muss: Er plündert, brandschatzt und verwüstet.

Ari Marmell bekommt bei Piper eine zweite Heimat. Nachdem seine Bücher „Der Dämon des Kriegers“ und „Die Tochter des Kriegers“ bei Blanvalet erschienen sind, bringt die Konkurrenz  „Die Horde“ auf den deutschen Markt (16. April). Marmell liebt Fantasy-Rollenspiele mit bekannten Fantasy-Völkern, daher bilden Orks, Trolle und Kobolde die Horde, die vom Leichenkönig Morthûl angeführt wird. Ihm entgegen stellt sich der Elfenmagier Ananias.

Wiedersehen mit Alexey Pehov

Piper bleibt im Frühjahr 2012 aber auch der russischen Fantasy treu. Nachdem die „Chroniken von Siala“ von Alexey Pehov erfolgreich genug waren, betätigt sich der Russe als Chronist von Hara. „Wind“ ist der Titel des Auftakt-Bandes, der Mitte April erscheint. Erneut spielen Nekromanten eine Rolle, die Hauptrolle fällt dieses Mal allerdings einer Frau zu: Lahen, die Windsucherin, eine der letzten Magiebegabten in Hara.

Weiteren Steampunk verspricht das einen Monat später erscheinende Fantasy-Buch „Bookman – Das Ewige Empire“, Band 1 der Bookman-Trilogie des Israelis Lavie Tidhar. Überflüssig zu erwähnen, dass der Roman im viktorianischen London spielt. Beim Büchermann handelt es sich um einen Terroristen, der das englische Königshaus stürzen will. Doch durch die Ermordung Lucys macht er sich Orphan zum Feind – und der ist, anders als sein Name vermuten lässt, kein Waisenknabe.

Schließlich erscheint Mitte Mai noch ein deutsches Werk. Jan Oldenburg tritt als Autor von der „Fantastik AG“ in Erscheinung. Der Untertitel lautet „Ein Epos aus den fernen Ländern“. In diese reisen der Gelehrte Welk, Professor für Phantastik, und sein einziger Student Theodor. Nur so lässt sich verhindern, dass das Studienfach Phantastik abgeschafft wird. Ach, was waren das noch für Zeiten, als es echte Voll-Unis gab und Exoten ihr ruhiges Nischendasein führen konnten …

In die Nische verschwunden zu sein scheinen bei Piper derzeit Bücher über schmachtende Vampire und Werwölfe. Vielleicht werden sie in das neue Jugend-Label IVI verschoben.