Stürmische Zeiten

Es sind wahrhaft stürmische Zeiten in der Fantasy. Zumindest in der Heyne-Fantasy stürmt es sehr beständig, manchmal auch in anderen Verlagen. Der gute Tom Lloyd bekam für seine Twilight-Reign-Reihe das Sturm-Prädikat seines deutschen Verlages verpasst. Bei „Sturmkämpfer“ gab der Originaltitel „The Stormcaller“ ja noch eine Vorlage, doch dann folgten „Sturmbote“ und „Sturmauge“.

Auch in anderen Publikationen stürmt es gewaltig. Christoph Hardebusch hat ganze Sturmwelten entfesselt, Claudia Kern durfte bei Blanvalet auch einen „Sturm“ auf die Fantasy loslassen, ehe diese grausam „Rache“ nahm. Jetzt hat Nicole Schuhmacher, langjährige Testleserin von Markus Heitz, ihren ersten Roman vorgelegt. Heyne hat ihn unter dem Namen „Sturmträume“ herausgebracht.  Ob er die Bestsellerlisten stürmen wird?

Hier noch ein Liste möglicher Sturmtitel:

  • Sturmwächter
  • Sturmwarner
  • Sturmfeuer
  • Sturmrufer
  • Sturmhexe
  • Sturmkind
  • Sturmbrut
  • Sturmgräber
  • Sturmherrscher
  • Sturmzauber
  • Sturmgrab
  • Sturmklingen

Unter schwarzen Segeln durch die Sturmwelten

Christoph Hardebuschs "Unter schwarzen Segeln"

Christoph Hardebuschs "Unter schwarzen Segeln"

Christoph Hardebusch hat die Trolle mal wieder verlassen und sich in neue Gewässer begeben. Mit „Sturmwelten. Unter schwarzen Segeln“ setzt er seine Piraten-Fantasyreihe fort. In Teil 1 gab es eher wenig Fantasy-Elemente, etwa wenig Magie, dafür alle Zutaten eines Piratenabenteuers: Seeschlachten, Fechtszenen, geheimnisvolle Schätze und Kampf um die Freiheit. Der  zweite Teil setzt mit der Verfolgung des Schwarzen Schiffes ein, dessen geheimnisvolle Fracht die gesamte Sturmwelt verändern könnte. Auch der Konflikt zwischen der Seemacht Thaynric und der Großmacht Géronay spitzt sich zu. Hochgefährlich Zeiten also für Freibeuter, Sklaven und Magier.

Christoph Hardebusch: Sturmwelten –  Unter schwarzen Segeln ist bei Heyne erschienen. Der 530-Seiten-Roman kostet 13 Euro.

Edit: Eine ausführliche Rezension steht inzwischen auch online.