Schwarzes Prisma – Brent Weeks wendet sich dem Licht zu

Cover von Schwarzes Prisma

Brent Weeks: Schwarzes Prisma

2010 hatte Brent Weeks mit „Der Weg in die Schatten“, dem Auftakt zu Schatten-Trilogie,  ein starkes Debüt vorgelegt – mit „Schwarzes Prisma“ beginnt seine neue Trilogie, die Licht-Trilogie. Ursprünglich sollte das auch im deutschen Titel schon aufgegriffen werden, der zunächst „Schwarzes Licht“ hieß, doch schließlich entschloss man sich bei Blanvalet, sich eng an den Originaltitel „Black Prism“ zu halten. Dass man entschied, auf dem Buchcover einen Schwarz-Gardisten zu zeigen, der an einen Assassinen erinnert, hängt sicherlich mit dem Erfolg der Schatten-Trilogie zusammen.

Das Schwarze Prisma bricht das Licht

Im Mittelpunkt des Fantasy-Romans steht Gavin Guile, der Lord Prisma, eine Art religiöser Führer der Sieben Satrapien. Er kann alle Formen der Licht-Magie nutzen, während andere Magier auf eine oder zwei bis drei Farben beschränkt sind. Guile geht davon aus, dass seine Macht in spätestens fünf Jahren verglühen wird und ihm den Tod bringt. Die Projekte, die er sich vorgenommen hat, müssen jedoch hintenanstehen, als er von einem Bastard-Sohn erfährt, den er 16 Jahre zuvor gezeugt haben soll. Seinem Verhältnis zu seiner Ex-Verlobten und Schwarz-Gardistin (Leibwache) Karris ist diese Enthüllung nicht gerade förderlich. Doch sie müssen sich zusammenreißen, denn im kurz bevorstehenden Krieg mit einem abtrünnigen Reich stehen sie auf der selben Seite.

„Schwarzes Prisma“ von Brent Weeks ist bei Blanvalet erschienen und erstreckt sich in der Klappenbroschurausgabe über 800 Seiten. Der gebundene Buchpreis liegt bei 15 Euro. Die Übersetzung stammt von Hans Link, der bereits die Schatten-Trilogie von Brent Weeks sowie die Fabelheim-Romane von Brandon Mull übersetzt hat.

Edit: Die ausführliche Rezension von „Schwarzes Prisma“ ist online.

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