Brent Weeks gelangt ins Jenseits der Schatten

Cover von Jenseits der Schatten

Brent Weeks: Jenseits der Schatten

Mit „Jenseits der Schatten“ schließt Brent Weeks seine Schatten-Trilogie um den Assassinen Kylar ab. Als Nachtengel hat er seine Heimatstadt Cenaria vor den Invasoren aus Khalidor gerettet, doch dabei einen Arm verloren. Um diesen zurückzubekommen, hat er eine Mission übernommen, die ihn zum mächtigsten Schwert Midcyrus  bringt. Derweil marschiert bereits die nächste Armee auf Cenaria, sodass Kylar nicht viel Zeit bleibt, seine Aufgabe zu erfüllen. Zumal ein khalidorischer Magier daran arbeitet, seine Göttin auf die Welt loszulassen, um dafür Gottkönig zu werden …

Im dritten Buch der Schatten-Trilogie stellt sich Brent Weeks die Aufgabe, die Schicksale der wichtigsten Charaktere zu erfüllen. Neben Kylar spielen auch Momma K., Logan, Dorian, Solon, Vi und Elene eine wichtige Rolle. Die Charaktere sind das größte Pfund, mit dem „Jenseits der Schatten“ wuchtert. Die Handlung überrascht dazu mit einigen Wendungen.

„Jenseits der Schatten“ von Brent Weeks ist bei Blanvalet erschienen. Das Fantasy-Buch hat in der deutschen Ausgabe 704 Seiten und kostet 15 Euro.

Nachtrag: Die Rezension von „Jenseits der Schatten“ ist online.

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Brent Weeks tummelt sich am Rande der Schatten

Cover von Am Rande der Schatten

Kylar hat seine Ausbildung zum Assassinen erfolgreich gemeistert und dabei gelernt, dass er auch scheitern kann. Der Preis, den er wie sein Lehrer Durzo Blint für die Verschmelzung mit dem Schatten zahlen muss, ist Kylar aber zu hoch. Doch um seinen Freund Logan zu retten, muss er sich erneut auf den Pfad des Schattens begeben – ein Verbleib am Rande der Schatten scheint nicht möglich zu sein …

Mit „Am Rande der Schatten“ ist nun auch auf Deutsch der zweite Teil der Schatten-Trilogie von Brent Weeks erschienen. Leser erfahren in diesem Fantasy-Roman mehr über die Welt Midcyru und natürlich über das Schicksal von Kylar, der aus seiner Heimatstadt Cenaria vor den Horden des Gottkönigs von Khalidor fliehen und seine Freunde retten will. Weeks versteht es, die Intrigen der Gilde und der Khalidori spannend zu schildern, verliert dabei aber nie seine äußerst menschlichen Helden aus den Augen.

„Am Rande der Schatten“ ist bei Blanvalet erschienen. Der Fantasy-Roman ist 704 Seiten dick und kostet 15 Euro.

Edit: Die ausführliche Rezension ist online.

„Der Weg in die Schatten“ wird verfilmt

Aus dem Fantasy-Roman „Der Weg in die Schatten“ von Brent Weeks könnte ein Film werden. Zumindest hat der amerikanische Autor die Filmrechte für den ersten Teil der Schatten-Trilogie verkauft, wie er in einem Interview sagte. Käufer ist der erst 27-jährige Nachwuchsschauspieler Cam Gigandet, der nicht nur den Film produzieren möchte, sondern auch für die Hauptrolle vorgesehen ist. Als Kylar qualifiziert ihn vor allem, dass er einen schwarzen Gürtel in der Kampfsportart Krav Maga besitzt, aber wohl auch seine Begeisterung für die Geschichte.

Gigandet hat bislang nur in wenigen Filmen mitgespielt, eher war er in Fernsehserien zu sehen, darunter „O.C. California“, und in Nebenrollen bei CSI. Vielen Twilight-Fans dürfte er jedoch bekannt sein, da er in der Verfilmung des ersten Biss-Romans die Rolle des James übernahm. Derzeit sind laut imdb.com jedoch einige Filme mit Gigandet abgedreht, nur noch nicht fertig geschnitten oder noch ohne Startdatum.

Wie Brent Weeks auch kommt Gigandet aus dem Nordwesten der USA, einem der Zentren für Romantacy. Da bleibt nur zu hoffen, dass wenn „Der Weg in die Schatten“ wirklich verfilmt wird, die Handlung nicht zu stark verändert wird. Weeks soll in die Produktion mit einbezogen werden, rechnet aber selbst nicht unbedingt damit, dass es sobald ernst wird mit dem Filmprojekt. Er arbeitet derzeit an seiner neuen Trilogie, deren erster Band dieses Jahr in Englisch erscheint. Die deutschen Leser dürften sich erst einmal auf den Sommer freuen, denn Mitte Juli kommt hier der zweite Teil der Schatten-Trilogie in die Buchläden. Er trägt den Titel „Am Rande der Schatten“.

Brent Weeks kennt den Weg in den Schatten

Cover "Der Weg in die Schatten"

Brent Weeks: Der Weg in die Schatten

Assassinen sind schon viele Jahre als Helden, Anti-Helden und Schurken in Geschichten beliebt. Während sich die Gamer mit dem Videospiel Assassins Creed II vergnügen dürfen, dürfen die Fantasy-Leser einen Assassinen bei seiner Ausbildung erleben. Brent Weeks schildert in „Der Weg in die Schatten“ (The Way of Shadows), wie der junge Azoth alles daran setzt, vom Meuchelmörder Durzo Blint als Lehrling genommen zu werden. Für Azoth wäre es das Ticket, um aus der Gosse in Cenaria zu kommen. An die Konsequenzen denkt er dabei nicht.

Das Cover leidet zwar unter akuter Kapuzengrippe und die Idee von Assassinen, die im Schatten ihr Werk verrichten, ist nicht gerade neu. Doch „Der Weg in die Schatten“ als Auftakt zur Schatten-Trilogie (The Night Angel Trilogy) dürfte gerade Leser begeistern, die es etwas düsterer mögen. Ganz so zynisch wie bei Joe Abercrombie wird es aber nicht werden. Auf die Fortsetzung brauchen die Leser nicht lange warten, denn die ist bereits für August 2010 angekündigt und wird „Am Rande der Schatten“ heißen.

„Der Weg in die Schatten“ von Brent Weeks ist bei Blanvalet erschienen. Für die etwa 700 Seiten müssen Leser 15 Euro investieren.

Edit: Eine ausführliche Rezension von „Der Weg in die Schatten“ ist online.