Fantasy-Programm: Heyne im Herbst 2017

Heyne setzt im Herbst 2017 auf Bewährtes und bringt ein insgesamt ziemlich traditionelles Fantasy-Programm heraus. Zudem enthält das Herbstprogramm mehr Fortsetzungen als Auftaktbände. Doch schauen wir mal genauer hin …

Weiterlesen

Advertisements

Piper-Fantasy im Frühjahr 2017 mit Brandon Sanderson

Piper hat ein neues Zugpferd für sein Fantasy-Programm gefunden: Brandon Sanderson. Vom amerikanischen Fantasy-Autor – zuvor nur als Erbe Robert Jordans bei Piper – erscheint im Frühjahr 2017 ein neuer Roman aus der Reihe der Nebelgeborenen. Ansonsten setzt man bei Piper-Fantasy hingegen vor allem auf den bekannten Autorenstamm (und baut weiter das Science-Fiction-Programm aus).

Weiterlesen

Piper-Fantasy im Herbst 2016 mit Christoph Hardebusch und Alexey Pehov

Die Zeit der neuen Vorschauen ist angebrochen, und mit Piper-Fantasy soll der Blick auf den Herbst 2016 beginnen. Beim Blick ins Fantasy-Programm von Piper fällt auf, dass der deutsche Schwerpunkt erhalten bleibt und man auch sonst auf bewährte Ware von Autoren setzt, mit denen der Verlag schon länger zusammenarbeitet. Zu diesen gehört Karl-Heinz Witzko, der es mit den Kobolden eher humoristisch versuchte, nun aber mit dem in sich abgeschlossenen Band „Blut der Götter“ in das düstere Fach wechselt.

Weiterlesen

Robert Corvus gewährt Einblicke – der etwas andere Werkstattbericht

Robert Corvus ist das Pseudonym des Fantasy-Autors Bernd Robker. Der in Köln lebende Schriftsteller hat zuletzt bei Piper „Die Schattenherren“ veröffentlicht und bringt in diesem Jahr gemeinsam mit Bernhard Hennen die „Phileasson-Saga“ bei Heyne heraus, mit der er auch zu seinen Rollenspiel-Wurzeln, etwa beim „Schwarzen Auge“, zurückkehrt. Mehr zum 1972 geborenen Autor auf seinen Social-Media-Kanälen und seiner Homepage.

Weiterlesen

Vorschau: Frühjahrsprogramm Piper-Fantasy 2016

Das Frühjahrsprogramm 2016 von Piper-Fantasy muss ohne Markus Heitz auskommen. Nachdem sich Mahet erst einmal exklusiv an Droemer Knaur gebunden hat, darf man gespannt sein, wer das neue Zugpferd im Fantasyprogramm von Piper sein soll. Die erste Auswahl zeigt, dass es Piper gelungen ist, die Fahne der deutschen Fantasy-Autoren hoch zu halten – es gibt nämlich einen prominenten Neuzugang.

Hardebusch bei Piper-Fantasy

Mitte März erscheint der neue Roman von Christoph Hardebusch bei Piper. Bislang hatte dieser seine Heimat bei Heyne gehabt. Hardebusch bewegt sich mit „Feuerstimmen“ von Trollen weg und knüpft mehr an die Sturmwelten-Trilogie an. Zumindest ist wieder ein Drache der böse Gegenspieler. Das Setting scheint jedoch etwas konservativer zu sein, soweit es aus der Beschreibung hervorgeht. Es geht um eine Welt, die aus acht Königreichen besteht, deren Herrscherin Elena ist, die mit einem Sänger dem Plan des fünften Drachen auf die Spur kommt. Eine sichere Bank dürfte Michael Peinkofer sein, der sich weiter in seiner Erdwelt austoben darf. Mit „Die Ehre der Orks“ geht er zurück in die Vergangenheit der dämlich Orks, Balbok und Rammar.

Ein bekannter Name taucht auch im Mai auf. Dann erscheint mit „Schwarzer Dolch“ der Auftakt zur neuen Reihe von Alexey Pehov. „Chroniken der Seelenfänger“ ist der Serientitel, der bereits verrät, dass mindestens ein Seelenfänger im Mittelpunkt stehen wird. In „Schwarzer Dolch“ ist es Ludwig van Normayenn. Anfang Juni lässt wieder der deutsche Schwerpunkt des Frühjarhsprogramms von Piper-Fantasy grüßen. Robert Corvus startet seine Schwertfeuer-Saga. In „Rotes Gold“, dem ersten Band, geht es um die Söldnertruppe Klingenrausch, die sich mit Dämonen eingelassen hat, um reich und berühmt zu werden. Vielleicht könnte ja ein Seelenfänger ihre Seelen retten?

Schluss des Frühjahrsprogramms 2016

Im Juli erscheinen die letzten Titel des Frühjahrsprogramms 2016. Passenderweise erscheint Anfang Juli „Die letzte Schlacht“. David Falk setzt damit seine Reihe über die Welt Ardaias fort. Der Band hätte auch „Der letzte Mensch“ heißen können, tritt dieser doch gegen den Dunklen an. Ob damit das Beste zum Schluss kam? Da bislang nur ein Auszug aus der Vorschau veröffentlicht ist, lässt sich die Frage noch nicht endgültig beantworten. Mehr dazu in den kommenden Wochen.

Update: Außerdem erscheint Band 12 von „Das Rad der Zeit“ in ungekürzter Fassung. „Sturm der Finsternis“ ist für den 1. April angekündigt. Im Taschenbuchprogramm findet sich die Lytar-Chronik von Richard Schwartz: Band 1 erscheint überarbeitet und ungekürzt im April, Band 2 folgt im Juni und Band 3 im September. Für alle Fans von Peter V. Brett und Trudi Canavan ist laut Marketing „Die Chroniken von Maldea“ gedacht. Auf dem Cover ist ein Drache zu sehen und kein Kapuzenmännchen, somit fehlt das einzige verbindende Element zu den genannten Autoren. Es handelt sich jedenfalls um das Debüt von Jasmin Rollmann, das im April auf den Markt kommt. Das „Age of Iron“ wird mit „Der Feldzug“ im Juni fortgesetzt, der Vorgänger von Angus Watson erscheint diesen Dezember – mal sehen.

Fantasy-Neuerscheinungen im Juli 2013: Die Karte der Illusionisten

Royce Buckingham: Die Karte der Welt

Royce Buckingham: Die Karte der Welt

Bei manchen fremdsprachigen Autoren müssen die deutschen Leser lange auf eine Übersetzung warten. Es gibt aber auch Fälle, in denen die Übersetzung vor dem Original erscheint. Bei „Die Karte der Welt“ von Royce Buckingham ist dies der Fall. Seit seinem Debüt „Dämliche Dämonen“ – erschienen im ersten Programm von Penhaligon – hat Buckingham einen guten Ruf hierzulande. Auch wenn sich die anderen Bücher von ihm nicht so gut wie der erste verkauften, waren sie erfolgreich genug, dass „Die Karte der Welt“ nun Mittel Juli erscheint, ohne dass ein amerikanischer Verlag die Rechte erworben hätte. Das Setting ist traditionell, anders als in der Dämonen-Trilogie, spielt die Handlung nicht in der realen Welt, sondern ist in einer mittelalterlichen Welt angesiedelt. Der Protagonist ist aber erneut ein junger Mann: der Schweinehirt Wex. Das dürfte eine Homage an Taran sein, dessen Geschichte mittlerweile ein Klassiker geworden ist. Wex sucht jedoch keinen Zauberkessel, sondern wird in ein Abenteuer hinein gezogen, weil er gut zeichnen kann. Was er nicht weiß: Die von ihm gezeichneten Karten haben Macht.

Glenda Larke: Brennender Wind

Glenda Larke: Brennender Wind

Ebenfalls Mitte Juli erscheint bei Blanvalet ein Fantasy-Roman von Glenda Larke. Mit „Brennender Wind“ schließt die Australierin ihre Trilogie „Der Bund der Illusionisten“ ab. Im Mittelpunkt steht Arrant, der Sohn von Ligea, der nach Niderschlagung der Revolte in Tyr in das Land seiner Vorväter reist. In Kardiastan soll er sein Schwert erhalten. Doch auch die Illusionisten warten auf ihn, brauchen sie seine Fähigkeiten doch zum Überleben. Arrant muss lernen, seine Macht zu kontrollieren. Knapp 700 Seiten ist auch der dritte Teil des „Bundes der Illusionisten“ dick, eine Geschichte, die vom Einfühlungsvermögen der Autorin in ihre Figuren lebt.

Robert Corvus: Knecht

Robert Corvus: Knecht

Mitte Juli erscheint ebenfalls neue deutsche Fantasy. Von Robert Corvus stammt „Knecht – Die Schattenherren„. Dabei handelt es sich um den zweiten Teil einer High-Fantasy-Trilogie, die der in Köln lebende Autor bei Piper veröffentlicht. Die Handlung setzt ein halbes Jahrhundert nach der von „Feind“, dem ersten Teil“ ein. General Bren Stonner, Knecht der Schattenherren, wird ausgesandt, Lisanne zu seinem Herren zu bringen. Für Bren eine Chance auf Unsterblichkeit – so er denn überlebt. Denn durch seine Mission wird er in die Intrigen der Schattenherren hinein gezogen. Der Fantasy-Roman erstreckt sich über 400 Seiten. Beim Abschlussband wird es ähnlich sein. Er ist bereits für Januar 2014 angekündigt.