Sam Sykes öffnet die Tore zur Unterwelt

Cover von Die Tore zur Unterwelt 1

Sam Sykes: Die Tore zur Unterwelt

Von einem erfolgreichen Autor oder einer Autorin abzustammen hat Vor- und Nachteile. Unbestrittener Vorteil ist, dass der Nachwuchs dank der guten familiären Beziehungen leichter einen Verleger findet. Der Nachteil ist, dass schnell die Vergleiche mit Vater oder Mutter kommen und in der Vermarktung der Hinweis „Der Sohn von XY“ oder „Die Tochter von XY“ nicht fehlen darf – da steht das eigene Können selten für sich allein. Sam Sykes ist der Sohn von Diana Gabaldon. Er möchte den Vergleich mit ihren Historienschinken erschweren und wagt sich mit „Die Tore zur Unterwelt“ in die Abenteuerfantasy vor.

Sam Sykes: Die Tore zur Unterwelt – Das Buch des Dämons

Gleich zu Beginn von „Das Buch des Dämons“, dem ersten Band der Fantasy-Reihe „Die Tore zur Unterwelt“, geht es blutig zu. Über mehr als 150 Seiten zieht der 25-jährige Sykes das Gefecht der Söldnertruppe um Lenk gegen Piraten, die es auf Fracht und Passagiere der Gischtbraut abgesehen haben.  Die Abenteurer werden dabei quasi in action vorgestellt: eine an Elben erinnernde Wilde, ein Magier, ein Drachenkrieger und eine Heilerin sowie ein hinterrücks meuchelnder Assassine. Diese chaotische Gruppe von Zynikern soll in den „Toren zur Unterwelt“ die Welt retten.  Doch zunächst einmal verlieren sie ein wichtiges Buch an Dämonen.

„Die Tore zur Unterwelt – Das Buch des Dämonen“ ist bei Penhaligon erschienen. Die gebundene Ausgabe umfasst 736 Seiten und kostet 16,99 Euro.

Windkämpfer wird Windjäger

Robert Redick: Windkämpfer

Robert Redick: Windkämpfer

Mal wieder ist ein neuer Stern am Himmel der Fantasy-Autoren aufgegangen. Der Amerikaner Robert Redick hat mit seiner „Red Wolf Conspiracy“ im Anglo-Amerikanischen Raum einige Leser gewonnen. Sein Debut ist mittlerweile auch auf Deutsch erhältlich. Der Heyne-Verlag will aus der Reihe wohl die Wind-Romane machen, denn Band 1 heißt „Windkämpfer“ und Band 2 wird den Titel „Windjäger“ tragen.

Bei der Geschichte handelt es sich um ein Seeabenteuer mit Piraten, Schatzjagd, Kobolden und Magie. Über allem schwebt eine große Verschwörung, die den brüchigen Frieden in der Welt Alifros beenden soll. Der Teerjunge (Schiffsjunge) Pazel Pathkendle und seine Freunde wollen den Krieg verhindern.

Auf knapp 740 Seiten für ganze 15 Euro erstreckt sich der erste Teil des Abenteuers. Robert Redicks Fantasy-Reihe erscheint bei Heyne im broschierten Taschenbuch.

Eine ausführliche Rezension steht inzwischen auch online.

Unter schwarzen Segeln durch die Sturmwelten

Christoph Hardebuschs "Unter schwarzen Segeln"

Christoph Hardebuschs "Unter schwarzen Segeln"

Christoph Hardebusch hat die Trolle mal wieder verlassen und sich in neue Gewässer begeben. Mit „Sturmwelten. Unter schwarzen Segeln“ setzt er seine Piraten-Fantasyreihe fort. In Teil 1 gab es eher wenig Fantasy-Elemente, etwa wenig Magie, dafür alle Zutaten eines Piratenabenteuers: Seeschlachten, Fechtszenen, geheimnisvolle Schätze und Kampf um die Freiheit. Der  zweite Teil setzt mit der Verfolgung des Schwarzen Schiffes ein, dessen geheimnisvolle Fracht die gesamte Sturmwelt verändern könnte. Auch der Konflikt zwischen der Seemacht Thaynric und der Großmacht Géronay spitzt sich zu. Hochgefährlich Zeiten also für Freibeuter, Sklaven und Magier.

Christoph Hardebusch: Sturmwelten –  Unter schwarzen Segeln ist bei Heyne erschienen. Der 530-Seiten-Roman kostet 13 Euro.

Edit: Eine ausführliche Rezension steht inzwischen auch online.