Heyne: Fantasy im Frühjahrsprogramm 2018

Heyne setzt derzeit vor allem auf Science-Ficiton, etwa mit Cixin Liu, Tal M. Klein und Michael Grumley. Doch im Frühjahrsprogramm spielt auch die Fantasy noch eine wichtige Rolle. Hier bedient Heyne in der Breite, also auch mit vielen Romantacy-Titeln oder Büchern, die früher einmal unter Mystery liefen. Fortsetzungen bestimmen dabei das Bild.

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Finale verschoben bei Brent Weeks und Peter V. Brett

Auf die Fortsetzung zu warten, fällt nicht leicht. Vor allem wenn Reihen kurz vor dem Abschluss stehen, ist es für Leser schwer, nicht die Geduld zu verlieren. Aktuell ist bei zwei Fantasy-Reihen das Finale verschoben: Bei Brent Weeks und Peter V. Brett heißt es derzeit warten.

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Heyne: Fantasy-Vorschau Frühjahr 2017

Heyne bietet ein sehr umfangreiches Fantasy-Programm. Das zeigt sich auch im Frühjahr 2017. Allerdings hat Heyne einen sehr weit definierten Fantasy-Begriff und fasst auch Horror, Mystery und Romantacy unter Fantasy zusammen. Konzentrieren wir uns für die Vorschau also auf Fantasy im engeren Sinne und damit etwa auf neue Bücher von Peter Brett, Tom Lloyd und Conn Iggulden.

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Interview mit Peter Brett zu „Der Thron der Finsternis“, dem Ende der Dämonen-Saga und einer Verfilmung

Peter Brett beim Interview in Berlin, wo er auf seiner Deutschlandreise Station machte. Foto: Jörn Käsebier

Peter Brett beim Interview in Berlin, wo er auf seiner Deutschlandreise Station machte.         Foto: Jörn Käsebier

Mit seiner Dämonen-Saga ist der Fantasy-Autor Peter V. Brett in Deutschland sehr erfolgreich. Fünf Bände wird sie umfassen, hinzu kommt mindestens ein Roman, der in der von Dämonen heimgesuchten Welt spielt. Peter Brett veröffentlicht zudem immer wieder Erzählungen, die die Handlung der Dämonen-Saga ergänzen. Im Interview geht er aber auch auf Pläne für eine Verfilmung ein.

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Peter V. Brett: Der Thron der Finsternis – eine Rezension

Peter V. Brett: Der Thron der Finsternis

Peter V. Brett: Der Thron der Finsternis

Das Schicksal von Arlen und Jardir enthüllt Peter V. Brett in der „Der Thron der Finsternis“ rasch. Doch er hält sich nicht lange bei ihnen auf, denn wie der Originaltitel, „The Skull Throne“, bereits ausdrückt, steht in Band 4 des Dämonen-Zyklus der Kampf um den Schädelthron im Vordergrund und damit der Machtkampf bei den Krasianern. Doch es gibt auch ein Wiedersehen mit einigen bekannten Figuren.

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Das Erbe des Kuriers von Peter V. Brett

Peter V. Brett: Das Erbe des Kuriers

Peter V. Brett: Das Erbe des Kuriers

Einmal noch auf Reisen gehen, einmal noch ein Gefühl von Freiheit genießen. In Peter V. Bretts „Das Erbe des Kuriers“ träumt der ehemalige Kurier Ragen diesen Traum seit er seine letzte Tour hinter sich gebracht hat. Sie hatte ihn ins Dorf Moorweiler geführt. Als er vom dortigen Fürsorger einen Brief erhält, der die Familie Damaj betrifft, macht sich Ragen noch einmal auf und reist von Fort Miln nach Moorweiler.

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Zwei Bücher von Peter V. Brett: Der Thron der Finsternis und Das Erbe des Kuriers

Gute Nachrichten für die Leser das Dämonen-Zyklus von Peter V. Brett. Band 4 der Reihe wird im September 2015 erscheinen und den Titel „Der Thron der Finsternis“ tragen. Das weicht vom Original ab – näher an „The Skull Throne“ wäre „Der Thron aus Totenschädeln“ gewesen. Doch immerhin ist man bei Heyne vorsichtiger geworden, was den Veröffentlichungstermin angeht. Nachdem es bei Band 2 und 3 zu Verschiebungen kam, hat man gleich den Herbst gewählt. In den USA erscheint Band 4 des Dämonen-Zyklus nämlich bereits Ende März.

Bleibt Jardir am Leben?

Wer die Buchbeschreibung bei Heyne liest, bekommt die wichtigste Frage beantwortet, die sich Leser von „Die Flammen der Dämmerung“ gestellt haben: Lebt Jardir noch? Denn mit der Cliffhanger am Ende des Buches hatte das Warten auf die Fortsetzung nicht leichter gemacht. Gleich zu Beginn des ersten Kapitels von „Der Thron der Finsternis“ schafft Peter V. Brett alle Unklarheiten zu dieser Frage aus der Welt.

Sie soll die Handlung nicht lange aufhalten, geht es in „Der Thron der Finsternis“ doch darum, den Krieg zu den Dämonen zu tragen. Die Konflikte zwischen den Menschen müssen da zurückstehen. Denn wie die Einführung der Dämonenprinzen gezeigt hat, gibt es mächtigere Wesen in der Tiefe, als die Menschen bislang wussten. Den einen oder anderen Schlenker wird sich Brett dennoch erlauben – schließlich wird die deutsche Ausgabe wieder mehr als 1000 Seiten dick sein. Brett hat sicherlich – wie im Interview angekündigt – eine neue Erzählperspektive eingeführt.

Novelle „Das Erbe des Kuriers“

Bis September wird noch viel Wasser den Rhein runterfließen. Um die Wartezeit zu überbrücken, können Fans von Peter V. Brett eine weitere Geschichte aus der Dämonen-Welt verschlingen. Denn bereits im April wird Heyne „Das Erbe des Kuriers“ veröffentlichen. Die Novelle erscheint diese Tage im Original als „Messenger’s Legacy“. Eine Novelle im literaturwissenschaftlichen Sinne wird es sicher nicht, aber eben eine weitere Geschichte um die Kuriere, wie sie in „Der große Bazar“ schon einmal erschienen ist.

Die Hauptfigur wird Ragen sein, jener Kurier, der in Arlens Weg zum Kurier eine wichtige Rolle gespielt hat. Ragen geht auf die Suche nach dem verschwundenen Sohn eines Freundes. Dass er auf Dämonen treffen wird, versteht sich von selbst. Es dürfte nicht die letzte Idee sein, die Peter Brett für eine Geschichte abseits des Dämonen-Zyklus verwertet.

Die Flammen der Dämmerung von Peter V. Brett

Cover von "Die Flammen der Dämmerung"

Peter V. Brett: Die Flammen der Dämmerung

„Die Flammen der Dämmerung“ von Peter V. Brett heißt im Original „The Daylight War“. Der amerikanische Titel deutet bereits an, dass es im dritten Band der Dämonen-Reihe um den Krieg am Tag geht, also unter den Menschen und weniger um den Kampf gegen die Dämonen. Das stimmt jedoch nur zum Teil, denn vor allem schildert Brett die Vorbereitungen seitens der Bewohner des Tals der Holzfäller und seitens der Krasianer auf den Neumond, die Phase der dunklen Nächte, in denen die Dämonen jenseits des Horcs am mächtigsten sind. Dabei berücksichtigt Brett sowohl Arlen als auch Renna, Leesha und Rojer in großem Maße.

Inevera wichtigste Figur in „Die Flammen der Dämmerung“

Wie bereits in „Das Flüstern der Nacht“ holt der amerikanische Fantasy-Autor an anderer Stelle aber weit aus, um einen Charakter ausführlicher vorzustellen. Inevera, erste Frau von Jardir und als Damajah oberste weibliche Autorität der Krasianer, steht so in einigen Kapiteln im Mittelpunkt. Doch im Gegensatz zum Vorgängerband, in dem die Handlung wegen der Rückblenden lange Zeit nicht in Gang kam, verwebt Brett die Lebensgeschichte Inevera geschickter mit den weitergehenden Handlungssträngen.

Unter diesen ist vor allem bemerkenswert, wie sich Arlen durch die Beziehung zu Renna wieder zu öffnen beginnt. Problematisch ist, wie viel Macht er dank seiner dämonischen Magie gewinnt und wie wenig ihn das als Menschen verändert. Erst im Kampf mit Dämonprinzen verliert er wieder ein wenig vom Superhelden-Status, was der Figur nur gut tut. Schließlich will Arlen ja nicht der Erlöser sein.

Insgesamt knüpft Brett wieder mehr an die Qualitäten seines ersten Fantasy-Romans, „Das Lied der Dunkelheit“, an und bringt seine Geschichte direkter voran. Auch ist in „Die Flammen der Dämmerung“ die Zahl der schablonenartigen Nebenfiguren deutlich geringer – ein positiver Nebeneffekt, wenn immer mehr Hauptfiguren Platz eingeräumt werden muss.

Warten auf Bretts vierten Band der Dämonen-Reihe

Nachdem Brett am Ende die erste Neumond-Schlacht mit den Dämonen geschildert hat und der Spannungsbogen nach unten zeigt, wartet der Autor am Ende seines Fantasy-Romans doch noch mit einem Höhepunkt auf – und lässt seine Leser mit einem Cliffhanger zurück. Die Wartezeit auf Band 4 dürfte daher für viele Fans sehr lang werden. Frühestens 2015 ist wohl mit einer Veröffentlichung zu rechnen – was immerhin ein Jahr weniger wäre, als zwischen der Veröffentlichung von Band 2 und 3 vergangen ist. Da Brett nach eigenem Bekunden immer Qualität abliefern will (dank seines Erfolges auch dem Druck seines Verlages leichter standhalten kann) und nicht der schnellste Schreiber ist, kann es aber auch länger dauern. Mehr zu seinen Plänen im Interview mit Peter Brett.

„Die Flammen der Dämmerung“ von Peter V. Brett ist bei Heyne erschienen. Der dritte Band der Dämonen-Reihe erstreckt sich mit Glossar über 1056 Seiten und kostet in der Paperback-Ausgabe 15,99 Euro. Die Übersetzung stammt – wie schon bei den Vorgängern – von Ingrid Herrmann-Nytko.

Peter V. Brett im Interview über Flammen der Dämmerung, Dämonen und Verfilmungen

Peter V. Brett kam pünktlich zur Veröffentlichung von „Die Flammen der Dämmerung“, dem dritten Band seiner Dämonen-Reihe, nach Deutschland. Auf der Leipziger Buchmesse äußerte er sich gegenüber dem Fantasy-Weblog zu seinem neuen Buch, den Plänen für die Fortsetzungen und die Chancen einer Verfilmung der Dämonen-Reihe.

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Leipziger Buchmesse 2013 – mit Peter Brett, Markus Heitz und Bernhard Hennen

Die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür: 2013 geht sie von Donnerstag, 14. März bis Sonntag, 17. März. Der Mittelpunkt der Fantasy-Freunde ist sicherlich die Fantasy-Lese-Insel, auf der zahlreiche Autoren präsent sein werden, lesen, Bücher signieren und Fragen ihrer Fans beantworten. Das Team von Werkzeugs macht es auch in diesem Jahr zusammen mit der Messe Leipzig möglich. Neben zahlreichen deutschen Autoren wie Markus Heitz, Bernhard Hennen, Kai Meyer und Christoph Hardebusch geben sich auch ausländische Schriftsteller die Ehre – 2013 kommt Peter Brett zur Leipziger Buchmesse, um seinen neuen Fantasy-Roman „Die Flammen der Dämmerung“ vorzustellen (Er wird auch für ein Interview zur Verfügung stehen, das hier veröffentlicht wird). Die Tage zuvor ist er bereits in Österreich und Deutschland unterwegs.

Lesungen auf der Leipziger Buchmesse

Peter Brett wird am Samstag auf der Buchmesse sein, um 16.05 Uhr – direkt nach Markus Heitz – auch auf der Fantasy-Lese-Insel sein. Außerdem liest er um 20 Uhr in der Bahnhofsbuchhandlung Ludwig am Leipziger Hauptbahnhof. Wie Peter Brett werden auch viele andere Autoren nicht nur auf dem Messegelände anzutreffen sein. Im Rahmen des Programms „Leipzig liest“ treten auch Fantasy-Autoren auf und stellen ihre Bücher vor. 2800 Veranstaltungen sind es laut Leipziger Buchmesse über alle Genres hinweg – und so mancher Ort dürfte ruhiger und intimer sein als die Lese-Insel.

Zweite Verleihung des Seraph

Am Eröffnungstag wird auf der Leipziger Buchmesse zum zweiten Mal der Seraph verliehen, der Förderpreis für phantastische Literatur, den die Phantastische Akademie vergibt. In diesem Jahr sind in der Kategorie „Bestes Buch“ Kai Meyer, Zoran Drvenkar, Michael Schreckenberg, Markolf Hoffmann und Antje Wagner nominiert. Chancen auf den mit 2000 Euro dotierten Preis für das beste Debüt haben Jan Oldenburg, Cordula Simon und Mechthild Gläser. Natürlich werden die Sieger nicht nur geehrt, sondern lesen auch in Leipzig. Und vielleicht bekommen sie auch Medienaufmerksamkeit, denn mit dem Preis soll das Image der Phantastischen Literatur verbessert werden.