Schattentänzer: Alexey Pehov schwingt das Tanzbein

Cover von Schattentänzer

Schattentänzer von Alexey Pehov

Alles hängt nun an Garrett – der Dieb und seine Gefährten haben nach mehr als zwei Dritteln der „Chroniken von Siala“ Hrad Spines erreicht. Dort liegt das magische Horn des Regenbogens, mit dem die Welt vor dem Unaussprechlichen gerettet werden soll. Garrett entschließt sich, seine verbliebenen Begleiter am Eingang zurückzulassen, um allein durch die Schatten zu tanzen. Auf seinem Weg auf die achten Ebene der riesigen Grabstätte lauern Monster, Magie und allerlei Gefahren auf den Dieb und „Schattentänzer“.

„Dungeons and Zombies“ hätte der Fantasy-Roman auch heißen können, denn wie in einem Rollenspiel bewegt sich Garrett durch die unterirdischen Säle, verliert Lebenspunkte, die er mit Heiltränken wieder auffüllt, überlebt mit Glück und Geschick die verborgenen Fallen und greift im Notfall zu seiner Armbrust, wenn ein Kampf unvermeidbar ist. Da er als Ich-Erzähler unterwegs ist, sind auch die ironischen Sprüche, die er in Gedanken formuliert, für Leser erlebbar. Und dann hat der Dieb ja noch einen Zauberer in seinem Kopf sitzen, der ihm so manchen Tipp einflüstert …

„Schattentänzer“ ist wie die beiden anderen Bände der „Chroniken von Siala“  („Schattenwanderer“ und „Schattenstürmer“) bei Piper erschienen. Band 3 umfasst 560 Seiten und kostet 16,95 Euro. Die Übersetzung stammt von Christiane Pöhlmann, die bereits Bücher von Sergej Lukianenko übersetzt hat.

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Alexey Pehov mag Schattenwanderer

Schattenwanderer von Alexey Pehov

Alexey Pehov: Schattenwanderer

Nach acht Jahren hat der Fantasy-Roman „Schattenwanderer“ von Alexey Pehov seinen Weg nach Deutschland gefunden. In seiner russischen Heimat hat Pehov (Warum eigentlich mit „v“, weil sein Buch zuerst ins Englische übersetzt wurde?) bereits neun Bücher veröffentlicht, sieben davon Fantasy-Romane, und sie wurden millionenfach verkauft. Hinzu kommen Science-Fiction-Romane, die er gemeinsam mit seiner Frau Elena Bychkova schrieb.

„Schattenwanderer“ ist – wie kann es anders sein – nur der erste Band einer Trilogie mit Namen „Die Chroniken von Siala“. Es handelt sich um lupenreine Helden-Fantasy mit Parallelen zu Tolkien. Im Zentrum steht der Dieb und Schattenwanderer Garrett, der zusammen mit einer Elfenprinzessin und einem Krieger die Welt vor einer Horde von Giganten, Ogern und Untoten retten soll.

Pehov haben „Die Chroniken von Siala“ ermöglicht, ein Leben als Bestsellerautor zu führen. Die deutschen Rechte müssen recht teuer gewesen sein, denn Piper hat als Preis für das kartonierte Taschenbuch mit seinen 560 Seiten (mit Anhang) den stolzen Preis von 16,95 Euro angesetzt.

Edit: Eine ausführliche Rezension von „Schattenwanderer“ ist online.