Prinz der Dunkelheit von Mark Lawrence

Cover von Prinz der Dunkelheit

Mark Lawrence: Prinz der Dunkelheit

Die Ähnlichkeiten zu Peter Bretts „Lied der Dunkelheit“ zeigen sich beim ersten Fantasy-Roman von Mark Lawrence nicht nur im Titel. Auch das Cover von „Prinz der Dunkelheit“ erinnert an den Kapuzenmann, der die Buchumschläge der Dämonenreihe ziert und der Buchtitel ist unterlegt mit einem Runen-artigen Symbol. Damit enden allerdings auch schon die Ähnlichkeiten der beiden Heyne-Bücher. Die Figur beim „Prinz der Dunkelheit“ hat nämlich ein Schwert statt eines Stabes, auf das sie sich stützt und drumherum stecken weitere Schwerter im Boden. Genauer: ein ganzes Leichenfeld umgibt die Titelfigur.

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Fantasy-Programm von Heyne 2011

Brandon Sanderson, Joe Abercrombie und Stephen Donaldson sind die Zugpferde des Fantasy-Programms für 2011 . Im April erscheint „Der Weg der Könige“ als Hardcover, Band 1 einer Endlos-Reihe von Sanderson, die ihn beschäftigt halten soll. Schließlich endet die Aufgabe als Ersatz von Robert Jordan, und der Vielschreiber muss sehen, wohin er seine Kraft lenkt.

Die Fans von Joe Abercrombie dürfen sich auf „Heldenklingen“ (The Heroes) freuen, der Roman, mit dem der selbsternannte Neu-Erfinder der Helden-Fantasy in den Norden zurückkehrt. Der Kampf zwischen Nordmännern und Union geht weiter – und sicher auch der zwischen den letzten Magiern um die Vorherrschaft der Welt. Für Anfang August steht „Heldenklingen“ im Fantasy-Programm von Heyne.

Einen Monat zuvor kommt „Die Pfade des Schicksals“ von Donaldson auf den Markt. Mit 1100 Seiten sind gleich noch einmal 300 mehr als bei Abercrombie. 17 Euro sind dann auch als Preis vorgegeben.

Deutsche Autoren im Fantasy-Programm von Heyne

Im Fantasy-Programm von Heyne sind für 2011 aber auch einige deutsche Autoren aufgenommen. Bernard Hennens „Alica“ erscheint im Oktober als Taschenbuch – die gebundene Ausgabe ist bereits bei Ueberreuter veröffentlicht worden. Mit Victoria Schlederers zweitem Roman („Fortunas Flug“) steht zudem noch österreichischer Steam-Punk auf dem Programm. Während dieser Roman zu Zeiten der k.u.k.-Monarchie spielt, hat sich Oliver Plaschka die 20er Jahre zur Vorlage erwählt. Seine „Magier von Montparnasse“ sind allerdings bereits in gebundener Form bei Klett-Cotta erhältlich.

Außerdem 2011 im Fantasy-Programm bei Heyne: „Prinz der Dunkelheit“, das Debüt von Mark Lawrence, eine britische Rache-Geschichte; Pierre Grimbert mit „Die Götter – das magische Zeichen“, Teil 2 der Götter-Trilogie des Franzosen und Robin Hobb mit „Die Stunde des Abtrünnigen“, das Epos erschien gebunden bereits in der Hobbitpresse, als Taschenbuch dann im Juni 2011.