Mark Lawrence: Waffenschwestern – Das erste Buch des Ahnen

Mark Lawrence Waffenschwestern

„Waffenschwestern“ heißt „Das erste Buch des Ahnen“ von Mark Lawrence, im Original „Red Sister“. Foto: Jörn Käsebier

Gleich zu Beginn schockt Mark Lawrence mit dem Tod eines Kindes. Mit Nona steht ein weiteres kurz davor, gehängt zu werden. Die Äbtissin des Klosters zur süßen Gnade rettet sie in letzter Minute und nimmt sie als Novizin in den Konvent auf. Während Nona dort ihre künftigen Waffenschwestern kennenlernt, muss die Vorsteherin des Klosters ihre Entscheidung gegenüber den Mächtigen des Reiches verteidigen. Denn Nona hat einen Adeligen getötet und damit den Zorn einer ganzen Familie heraufbeschworen.

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Fischer Tor: Frühjahrsvorschau 2019

Die Frühjahrsvorschau 2019 von Fischer Tor beinhaltet dieses Mal nur wenige Fantasy-Titel. Zwischen Februar und Juni gehören dazu ein Buch von Jenny Mai Nuyen und eines von Mark Lawrence. Und auch insgesamt sind es nicht sehr viele Titel. Was bietet also das Frühjahrsprogramm 2019?

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Fischer Tor: Herbstprogramm 2018 mit Hennen, Reeve und Lawrence

Konzentration auf wenige (teure) Titel scheint das Motto des Herbstprogramms 2018 von Fischer Tor zu sein. Von der ursprünglichen Absicht, zwei Titel pro Monat herauszubringen hat sich das Label jedenfalls verabschiedet. Wie bereits im Frühjahr 2018 dominiert die Fantasy mit Werken von Bernhard Hennen, Philip Reeve und Mark Lawrence.

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Neue Fantasy im März 2013: Flammen, Dunkelheit und Helden

Cover von "Die Flammen der Dämmerung"

Peter V. Brett: Die Flammen der Dämmerung

Im März hat das Warten ein Ende: Dann erscheint der dritte Teil der Dämonen-Reihe von Peter V. Brett bei Heyne. „Die Flammen der Dämmerung“ führt die Geschichte um Arlen, Jadir und die anderen Menschen, die sich den Dämonen widersetzen weiter. Vor allem aber steht die Biographie Ineveras, der Frau Jadirs, im Mittelpunkt des in der Übersetzung mehr als 1000 Seiten dicken Werkes. Und da noch zwei Bände in der Reihe folgen werden, steht die Entscheidung im Kampf gegen die des Nachts aus dem Horc aufsteigenden Dämonen noch nicht auf dem Programm. Die hebt sich der amerikanische Autor für die Schlussbände auf.

Mark Lawrence: König der Dunkelheit

Mark Lawrence: König der Dunkelheit

Aufgestiegen ist auch der Prinz der Dunkelheit. Er darf sich nun „König der Dunkelheit“ nennen. Jorgs Rachefeldzug ist eigentlich am Ende, seit er es auf den Thron geschafft hat, doch im zweiten Band der Geschichte von Mark Lawrence muss der über Leichen gehende König das Erreichte verteidigen. Wie schwer die Bestätigung des Erfolges ist, kann jeder erzählen, der schon einmal Erfolge feiern konnte. Der bei Heyne Anfang März erscheinende Fantasy-Roman zeigt, wie der skrupellose Rache-Prinz mit der Herausforderung umgeht. Es droht eine blutige Lösung zu werden.

David Gemmell: Der Weg der Helden

David Gemmell: Der Weg der Helden

Schließlich bringt der März noch die Rückkehr einer Legende. Blanvalet bringt Mitte März erstmals in deutscher Sprache „Echoes of the Great Song“ heraus, ein für sich stehender Fantasy-Roman des vom nunmehr vor sieben Jahren verstorbenen David A. Gemmell. „Der Weg der Helden“ erschien im Original bereits Ende der 90er-Jahre. Der Held in dieser Geschichte ist ein Angehöriger der Avatare, ein Volk, das Gemmell in Anlehnung an die Bewohner von Atlantis entwarf. Talaban heißt dieser Held, der sich gegen die Armee der Kristallköniging stellt. Doch nicht er, sondern einer jungen Frau ist es vorbehalten, die Königin und ihre Schergen zu stoppen.

Vorschau Heyne-Fantasy Herbst 2012: Im Zeichen des Hobbits

Das Herbst-Programm 2012 steht bei Heyne ganz im Zeichen des Hobbits. Für die Verfilmung der Geschichte von J.R.R. Tolkien rüstet sich der Verlag dabei sowohl mit Büchern über Halblinge als auch mit Völker-Romanen der tolkienschen Fantasy-Völker.

Thomas und Stephan Orgel eröffnen den Reigen mit „Orks vs. Zwerge“. Die Begründung für diese Zusammenstellung von Marketingseite: „Orks und Zwerge sind Tolkiens erfolgreichste Völker.“ Was da der wohl der Maßstab ist, rauben und plündern oder Bodenschätze schürfen? Man wird das Buch wohl lesen müssen, um über den wirklichen Inhalt urteilen zu können.

Heynes Hobbits: Parodie und Sachbuch

Wie der Piper-Verlag kommt auch Heyne nicht ohne eine Parodie zu den Halblingen aus. Dass „Der Hobbnix“ auf Übertreibung setzt, zeigt sich bereits am bewusst übersteigerten Autorennamen: A.R.R.R. Roberts. Die Geschichte von Bingo Beutelgrapscher ist allerdings nur eine Neuauflage. Deutlich interessanter verspricht „Tolkiens größte Helden“ zu werden. Für dieses Sachbuch haben sich einige der bekanntesten deutschen Fantasy-Autoren mit den Hobbits auseinandergesetzt, allen voran Bernhard Hennen, Kai Meyer, Wolfgang Hohlbein sowie das Duo Thomas Plischke/Ole Christiansen.

Außerdem erscheint passend zum FIlmstart der vierte Troll-Roman von Christoph Hardebusch. „Der Krieg der Trolle“ führt ein weiteres Mal in das Land zwischen den Bergen, in dem sich Trolle und Menschen eines gemeinsamen Feindes erwehren müssen. Kompletiert wird der Völker-Reigen von einer Neuauflage der Ork-Romane von Stan Nicholls, „Die Orks“ entspricht drei Romanen in einem Band.

Vorschau Heyne-Fantasy 2013

2013 starte bei Heyne mit ein paar Taschenbuchausgaben, etwa von Christoph Marzis „Grimm“ und Brandon Sandersons „Elantris“. Im Februar darf Richard Morgan mit „Das kalte Schwert“ die Abenteuer des schwulen Anti-Helden Ringil fortsetzen, die mit „Glühender Stahl“ begannen. Auch Stephen Deas‘ „Drachenthron“ wird um einen Band erweitert.  Im April kommt schließlich die Fortsetzung des „Prinzen der Dunkelheit“. Die düstere Geschichte von Mark Lawrence geht mit „König der Dunkelheit“ weiter. Und wer „Kriegsklingen“ von Joe Abercrombie noch immer nicht gelesen hat, darf sich auf die Taschenbuchausgabe freuen, die für März angekündigt ist.

Edit: Den vierten Band von Tom Lloyds Fantasy-Saga um Lord Isak sucht man leider vergeblich.

Prinz der Dunkelheit von Mark Lawrence

Cover von Prinz der Dunkelheit

Mark Lawrence: Prinz der Dunkelheit

Die Ähnlichkeiten zu Peter Bretts „Lied der Dunkelheit“ zeigen sich beim ersten Fantasy-Roman von Mark Lawrence nicht nur im Titel. Auch das Cover von „Prinz der Dunkelheit“ erinnert an den Kapuzenmann, der die Buchumschläge der Dämonenreihe ziert und der Buchtitel ist unterlegt mit einem Runen-artigen Symbol. Damit enden allerdings auch schon die Ähnlichkeiten der beiden Heyne-Bücher. Die Figur beim „Prinz der Dunkelheit“ hat nämlich ein Schwert statt eines Stabes, auf das sie sich stützt und drumherum stecken weitere Schwerter im Boden. Genauer: ein ganzes Leichenfeld umgibt die Titelfigur.

Rache-Geschichte „Prinz der Dunkelheit“

Im Italo-Western-Jargon würde es heißen „Leichen pflastern seinen Weg“ – Mark Lawrence hat eine blutige Rache-Geschichte geschrieben. Hinter dem „Prinzen der Dunkelheit“ steckt Kronprinz Jorg, der als Kind mit ansehen musste, wie seine Mutter und sein Bruder umgebracht wurden. Er selbst überlebt und beginnt das Kämpfen zu lernen. Als Jugendlicher überzieht er das Land mit einem Rachefeldzug, dem zahlreiche Unschuldige zum Opfer fallen. Die Entwicklung des amoralischen Protagonisten und Anti-Helden steht im Mittelpunkt der Trilogie. Im Original lautet der Titel „Prince of Thorns“, was auf die Dornen verweist, in denen der junge Jorg lag, als Mutter und Bruder starben.

„Der Prinz der Dunkelheit“ ist mit 384 Seiten eher kurz geraten. Das broschierte Taschenbuch kostet dennoch 13 Euro und ist bei Heyne erschienen. Die Übersetzung stammt von Andreas Brandhorst, der für Goldmann bereits Terry Pratchett übersetzte und zudem selbst als Autor aktiv ist. Eine Karte sucht man im Buch vergebens. Mark Lawrence hat jedoch eine auf die Internetseite zur Trilogie gestellt.

Edit: Die Rezension zum Prinz der Dunkelheit ist online.

Fantasy-Programm von Heyne 2011

Brandon Sanderson, Joe Abercrombie und Stephen Donaldson sind die Zugpferde des Fantasy-Programms für 2011 . Im April erscheint „Der Weg der Könige“ als Hardcover, Band 1 einer Endlos-Reihe von Sanderson, die ihn beschäftigt halten soll. Schließlich endet die Aufgabe als Ersatz von Robert Jordan, und der Vielschreiber muss sehen, wohin er seine Kraft lenkt.

Die Fans von Joe Abercrombie dürfen sich auf „Heldenklingen“ (The Heroes) freuen, der Roman, mit dem der selbsternannte Neu-Erfinder der Helden-Fantasy in den Norden zurückkehrt. Der Kampf zwischen Nordmännern und Union geht weiter – und sicher auch der zwischen den letzten Magiern um die Vorherrschaft der Welt. Für Anfang August steht „Heldenklingen“ im Fantasy-Programm von Heyne.

Einen Monat zuvor kommt „Die Pfade des Schicksals“ von Donaldson auf den Markt. Mit 1100 Seiten sind gleich noch einmal 300 mehr als bei Abercrombie. 17 Euro sind dann auch als Preis vorgegeben.

Deutsche Autoren im Fantasy-Programm von Heyne

Im Fantasy-Programm von Heyne sind für 2011 aber auch einige deutsche Autoren aufgenommen. Bernard Hennens „Alica“ erscheint im Oktober als Taschenbuch – die gebundene Ausgabe ist bereits bei Ueberreuter veröffentlicht worden. Mit Victoria Schlederers zweitem Roman („Fortunas Flug“) steht zudem noch österreichischer Steam-Punk auf dem Programm. Während dieser Roman zu Zeiten der k.u.k.-Monarchie spielt, hat sich Oliver Plaschka die 20er Jahre zur Vorlage erwählt. Seine „Magier von Montparnasse“ sind allerdings bereits in gebundener Form bei Klett-Cotta erhältlich.

Außerdem 2011 im Fantasy-Programm bei Heyne: „Prinz der Dunkelheit“, das Debüt von Mark Lawrence, eine britische Rache-Geschichte; Pierre Grimbert mit „Die Götter – das magische Zeichen“, Teil 2 der Götter-Trilogie des Franzosen und Robin Hobb mit „Die Stunde des Abtrünnigen“, das Epos erschien gebunden bereits in der Hobbitpresse, als Taschenbuch dann im Juni 2011.