Rezension: Königsschwur von Joe Abercrombie

Joe Abercrombie: Königsschwur

Joe Abercrombie: Königsschwur

„Königsschwur“ zeigt: Joe Abercrombie hat eine Vorliebe für Außenseiter. Es können seelische Krüppel sein wie Monza Murcatto aus „Racheklingen“, körperlich Versehrte wie Inquisitor Glokta aus den Klingen-Romanen oder Figuren mit äußeren und inneren Wunden. Yarvi, Protagonist von „Königsschwur“, leidet darunter, dass er seit seiner Geburt nur eine Hand voll nutzen kann. Doch genauso leidet er unter seiner ehrgeizigen Mutter und seinem kalten, abweisenden Vater. Nach dessen Tod wird Yarvi König und rasch wegen seiner Behinderung als halber König verspottet. Im Original ist dies titelgebend: „Half A King“. Doch bei Heyne hat man sich bei Abercrombie-Büchern für Einworttitel als Königsweg entschieden, also „Königschwur“. Dieser Schwur wird mit dazu beitragen, dass aus dem halben König ein ganzer Kerl wird.

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