Tad Williams: Das Herz der verlorenen Dinge

Tad Williams: Das Herz der verlorenen Dinge

Tad Williams: Das Herz der verlorenen Dinge

„Das Herz der verlorenen Dinge“ setzt direkt nach den Ereignissen des „Geheimnisses der großen Schwerter“ ein. Denn nach einem Sieg in der Schlacht ist der Krieg nicht gleich vorbei. Die Menschen entschließen sich daher, die Nornen nach Norden zu verfolgen und die Grenzen zu sichern.

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Hobbitpresse von Klett-Cotta im Frühjahr 2017 mit Tolkien und Tad Williams

Tad Williams und Tolkien, der Mann, mit dem die Hobbitpresse begann, sind die beiden wichtigsten Autoren im Frühjahr 2017 bei der Hobbitpresse von Klett-Cotta. Und von beiden gibt es Neuveröffentlichungen. Auf Bücher deutscher Autoren müssen die Leser hingegen verzichten.

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Skargat 2 – Das Gesetz der Schatten von Daniel Illger

Daniel Illger: Skargat 2 - Das Gesetz der Schatten

Daniel Illger: Skargat 2 – Das Gesetz der Schatten

„Skargat“ gehörte zu den interessantesten Debüts des vergangenen Jahres. Daniel Illger führt in „Skargat 2 – Das Gesetz der Schatten“ die Geschichte um Mykar, Justinius und Vanice fort. Wer die Ereignisse aus dem Auftaktband nicht mehr genau im Kopf hat, bekommt sie in Band 2 zu Beginn von einem namenlosen Ich-Erzähler noch einmal zusammengefasst.

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Die Königin der Flammen – Rabenschatten 3 von Anthony Ryan

Anthony Ryan: Die Königin der Flammen

Anthony Ryan: Die Königin der Flammen – Rabenschatten 3

Lyrna ist die Königin der Flammen – selbst lange gezeichnet durch Brandwunden, brennt in ihr das Feuer der Rache. Sie will nicht nur die Vereinigten Königslande zurückerobern, sondern den Krieg ins Volarianische Kaiserreich tragen, um die Bedrohung durch den Verbündeten und seine Geschöpfe endgültig zu besiegen. Vaelin al Sorna, auch Rabenschatten genannt, unterstützt sie in ihrem Kurs. Insgeheim fürchtet er jedoch, dass der Ehrgeiz der Königin sie dazu treiben wird, ihre Ziele noch höher zu schrauben. Und da er in der Schlacht vor Alltor seines Liedes beraubt wurde, muss sich Vaelin auf seinen Instinkt und seine erlernten Fähigkeiten verlassen sowie auf die Unterstützung seiner Freunde und Kampfgefährten.

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Hobbitpresse von Klett-Cotta im Herbst 2016 – mit Ryan, Sullivan und Illger

Man schreibt viel deutsch – so könnte man das Programm der Hobbitpresse von Klett-Cotta im Herbst 2016 beschreiben. Nicht nur die Skargat-Reihe von Daniel Illger geht weiter, sondern mit A.S. Bottlinger kommt noch eine weitere deutsche Autorin ins Verlagsprogramm. Bei insgesamt fünf Neuerscheinungen ist das eine Quote von 40 Prozent und setzt damit einen Trend der vorherigen Programme der Hobbitpresse fort.

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Christian von Aster: Das Eherne Buch – eine Rezension

Christian von Aster: Das Eherne Buch

Christian von Aster: Das Eherne Buch

Jaarn ist 15 Jahre alt und wächst als Mönch in der Bibliothek von Ghidt-Lhorr auf. In einer Nacht wird sein Leben auf den Kopf gestellt: Er erfährt, dass es seine Bestimmung ist, das Eherne Buch dem Kriegbringer zu Füßen zu legen, um so Frieden für die Welt zu erreichen. Doch das versuchen viele Mächtige zu verhindern, allen voran die Getreuen des Keilers, einer gestürzten Herrscherfamilie, die sich für die erlittene Schmach rächen und zurück an die Macht kommen will.

Christian von Aster und die Feder

20 Jahre nach dem Tod von Michael Ende, dem Autor der „Unendlichen Geschichte“ greift ein deutscher Fantasy-Autor das Motiv auf, nach dem ein Buch die Welt retten kann. In „Das Eherne Buch“ geht es aber weniger darum, die Fantasy spielen zu lassen, um einer Verödung der Welt entgegenzuwirken. Christian Aster greift hingegen eine Frage auf, die viel diskutiert wird – was ist mächtiger, Feder oder Schwert? Die Antwort, die der deutsche Fantasy-Autor gibt: ein Buch, also Feder, dass wie eine Klinge geformt ist, also das Schwert. So weit, so originell.

Ansonsten hat die Welt des ehernen Buches viel Parabelhaftes. Es gibt mächtige und weniger mächtige Fürsten, in deren Namen und um deren Ehre Kriege geführt werden, eine Weiße Stadt mit schwarzem Herz und erbarmungslose Killer, die nur „Die Nacht“ genannt werden. Die Gesetzeslosigkeit und der Niedergang der Moral sind so weit fortgeschritten, dass die Menschen mit der höchsten Moral Räuber sind.

„Das Eherne Buch“ versöhnt am Ende

So einfach wie dieses Konstrukt in vielen Punkten ausgefallen ist, sind leider auch viele Figuren entworfen. Das beste Beispiel ist die Eisenmutter, neben Jaarn und General Zadt Mhaw eine der Figuren, aus deren Sicht die Handlung geschildert wird. Als gerüstete Hebamme, die Leben beendet und neues Leben auf die Welt bringt, ist sie vom Entwurf her die originellste Figur des Fantasy-Romans. Doch leider ist sie wenig glaubwürdig, denn ihre Gefühle wechseln rascher als man sie als Leser nachempfunden hat. Dann kennt sie alle wichtigen Geheimnisse, taucht immer im richtigen Moment auf und steht zu allen Hauptfiguren in einer Beziehung. Störend ist schließlich auch, wie leicht der Narbige und Jaarn die Hindernisse auf ihrem Weg überwinden können. Auch wenn die Pläne nicht immer aufgehen, finden sie doch rasch eine andere Lösung. Dass das Ende dann doch nicht so glatt aufgeht, sondern in der Schwebe gehalten ist, versöhnt mit der Geschichte vom „Ehernen Buch“.

„Das Eherne Buch“ von Christian von Aster ist bei der Hobbitpresse von Klett-Cotta erschienen. Die Klappenbroschur-Ausgabe geht über 347 Seiten und kostet 17,95 Euro, das E-Book 13,99 Euro.