Brandon Sanderson im Interview über die Sturmlicht-Chroniken

Brandon Sanderson im Interview, Isaac Stewart

Brandon Sanderson (l.) und Isaac Stewart im Interview über die Entstehung der Sturmlicht-Chroniken.

Mit „Die Splitter der Macht“, Band 6 der Sturmlicht-Chroniken, schaffte es Brandon Sanderson erstmalig in die Top Ten der deutschen Bestsellerliste. Das wusste er allerdings noch nicht, als er seinen zweiten Deutschlandbesuch plante. Auf einer Lesereise signierte er Mitte Mai nicht nur zahlreiche Bücher, sondern stand auch für Interviews zur Verfügung. Mit dabei, Sandersons Art Director Isaac Stewart.

Weiterlesen

Interview: Jenny-Mai Nuyen über „Die Töchter von Ilian“

Interview Jenny-Mai Nuyen

Jenny-Mai Nuyen in Berlin vor dem Interview. Foto: Jörn Käsebier

Jenny-Mai Nuyen schreibt täglich seit sie 14 Jahre alt ist. Nach ihrem Durchbruch als Fantasy-Autorin wandte sie sich zunächst anderen Genres zu. Mit „Die Töchter von Ilian“ hat sie ein neues Fantasy-Buch vorgelegt. In Berlin las sie daraus. Zuvor jedoch stand sie zum Interview bereit. Schon am nächsten Tag ging es dann zurück nach Athen, wo die Autorin derzeit lebt.

Weiterlesen

Interview: Peter Brett über das Ende der Dämonen-Saga und eine neue Dämonen-Reihe

Peter Brett

Peter Brett blickte beim Interview auf die Dämonen-Saga zurück und verriet Pläne für eine neue Dämonen-Reihe. Foto: Jörn Käsebier

Bei seiner dritten Deutschlandreise lernte Peter Brett Deutschland von unterschiedlichen Seiten kennen. Als er im Berliner Kulturkaufhaus Dussmann seine Bücher signieren wollte, wurde vor Freude der Abteilungsleiter dazugeholt. Im Virgin-Store am Hauptbahnhof hingegen wollte man dem Fantasy-Autor untersagen, in seine ausliegenden Romane zu schreiben.

Er bewahrte sich dennoch seine gute Laune. Denn die deutschen Leser ermöglichten dem Amerikaner die erste Spitzenplatzierung auf einer Bestsellerliste überhaupt. Im Interview gab Peter Brett Auskunft über das Ende der Dämonen-Saga und den Beginn einer neuen Dämonen-Reihe sowie Plänen zu einer Verfilmung.

Weiterlesen

Tad Williams im Interview über „Der letzte König von Osten Ard“

Tad Williams im Interview über "Der letzte König von Osten Ard", Verfilmungen und Geschichten erzählen. Foto: Jörn Käsebier

Tad Williams im Interview über „Der letzte König von Osten Ard“, Verfilmungen und Geschichten erzählen.        Foto: Jörn Käsebier

Am Morgen nach seiner Lesung in Berlin steht Tad Williams gleich nach dem Frühstück schon wieder für Interviews bereit. Dabei soll es am selben Tag noch nach München gehen. „Ich spreche so wie ich schreibe, ich hole weit aus und erkläre viel“, sagt der amerikanische Fantasy-Autor. Und tatsächlich ließen sich aus seinen Antworten zwei Interviews machen, gerade so wie mit seinen Büchern in der Übersetzung, zuletzt bei „Die Hexenholzkrone“, um die es vor allem geht.

Weiterlesen

Marc Turner im Interview über „Schattenreiter“ und die beiden Fortsetzungen

Marc Turner feierte mit „Schattenreiter“ diesen Sommer sein Debüt auf dem deutschen Markt. Im Interview verrät der im englischen Durham lebende Fantasy-Autor aber nicht nur mehr über seinen ersten Roman, sondern geht auch auf die Fortsetzungen in „The Chronicles of the Exile“ ein. Im Original ist gerade Band 3, „Red Tide“, erschienen.

Weiterlesen

Das neue Label Fischer Tor – Interview mit Hannes Riffel

Foto: © Milena Schlösser

Hannes Riffel, Programmleiter des neuen Labels Fischer Tor, das seinen Sitz in Berlin hat. Foto: Milena Schlösser

Im Herbst 2016 startet das erste Programm des neuen Labels Fischer Tor. Programmleiter Hannes Riffel im Interview über die Gründung des Imprints, die Highlights des ersten Programms und die weiteren Pläne mit Fischer Tor.

Weiterlesen

Interview mit Peter Brett zu „Der Thron der Finsternis“, dem Ende der Dämonen-Saga und einer Verfilmung

Peter Brett beim Interview in Berlin, wo er auf seiner Deutschlandreise Station machte. Foto: Jörn Käsebier

Peter Brett beim Interview in Berlin, wo er auf seiner Deutschlandreise Station machte.         Foto: Jörn Käsebier

Mit seiner Dämonen-Saga ist der Fantasy-Autor Peter V. Brett in Deutschland sehr erfolgreich. Fünf Bände wird sie umfassen, hinzu kommt mindestens ein Roman, der in der von Dämonen heimgesuchten Welt spielt. Peter Brett veröffentlicht zudem immer wieder Erzählungen, die die Handlung der Dämonen-Saga ergänzen. Im Interview geht er aber auch auf Pläne für eine Verfilmung ein.

Weiterlesen

Joe Abercrombie im Interview über Realismus in der Fantasy, die Bruchsee-Trilogie und neue Klingen-Romane

 

Fantasy-Autor Jo Abercrombie in Berlin. Foto: Jörn Käsebier

Fantasy-Autor Joe Abercrombie bei seinem Berlin-Besuch.         Fotos: Jörn Käsebier

Der britische Fantasy-Autor Joe Abercrombie gehört zu den erfolgreichsten Vertretern der Fantasy in Deutschland. Nach seinen Klingen-Romanan legte er mit „Königsschwur“ den ersten Band der neuen Bruchsee-Trilogie vor. Auf den Dragon Days in Stuttgart bekam er den Schwäbischen Lindwurm überreicht, besuchte einen Tag zuvor jedoch noch Berlin, wo er für Interviews zur Verfügung stand.

Weiterlesen

Patrick Rothfuss im Interview über Auri, Königsmörder-Chronik 3 und eine Verfilmung

Leipziger Buchmesse 2015  Foto: Jörn Käsebier

Fantasy-Autor Patrick Rothfuss auf der Leipziger Buchmesse 2015          Foto: Jörn Käsebier

Zu den Stargästen der Leipziger Buchmesse 2015 zählte der Fantasy-Autor Patrick Rothfuss. Im Interview nimmt er zu seinem aktuellen Buch „Die Musik der Stille“ Stellung, spricht aber auch über die Pläne für Königsmörder-Chronik 3, die Chancen für eine Verfilmung seiner Werke – und über Seife.

Herr Rothfuss, Auri, die Protagonistin von „Die Musik der Stille“, ist eine ungewöhnliche Figur. Wie schwierig war es, die Geschichte aus ihrer Perspektive zu schreiben?

Patrick Rothfuss: Es war schwierig. Aus Kvothes Sicht zu schreiben fällt mir leicht, weil ich es bereits so lange mache. Aber Auri ist in ganz vielen Aspekten eine völlig andere Figur. Leser der ersten beiden Königsmörder-Chronik-Bücher wissen, dass Auri eine ganz eigene Sicht auf die Dinge hat. Ich habe eine Weile gebraucht, durchweg diese Perspektive einnehmen zu können.

Für Auri müssen alle Dinge an dem für sie richtigen Platz sein. Warum ist das für Auri so wichtig?

Das ist die zentrale Frage des Buches, die sich hoffentlich jeder Leser stellt. Ich habe keine kurze Antwort darauf – sonst hätte ich das Buch wohl auch nicht schreiben müssen. Ich habe bereits einige mögliche Antworten gelesen und finde es gut, dass Leser ihre eigenen Theorien aufstellen, möchte sie auch zum Denken anregen. In Interviews vermeide ich es, zu manchen Aspekten eine eindeutige Antwort zu geben, um das Denken nicht abzuwürgen. Das ist übrigens auch der Grund, warum auf den Zeichnungen in „Die Musik der Stille“ das Gesicht von Auri nicht zu sehen ist. Ich wollte den Menschen nicht ihre Vorstellung rauben und vorgeben: So sieht Auri aus.

Stichwort Zeichnungen. Wie lief die Zusammenarbeit mit Marc Simonetti und wie zufrieden sind Sie mit dem Ergebnis?

Ich bewundere Simonetti. Er war einer der wenigen modernen Künstler, die ich namentlich kannte, bevor ich selbst etwas veröffentlicht hatte. Er entwirft die wunderschönen Cover für die französischen Ausgaben meiner Bücher. Die Illustrationen in der englischen Ausgabe von „Die Musik der Stille“ stammen von meinem Freund Nate Taylor, doch der französische Verlag wollte Simonetti. Ich habe ihm dann meine Wünsche übermittelt, etwa dass Auris Gesicht nicht zu sehen sein soll und dass das Unterding viele Facetten benötigt. Als ich die ersten Entwürfe bekam, wollte ich daher noch ein paar Änderungen, und Simonetti hat sie anstandslos durchgeführt. Es war eine tolle Zusammenarbeit.

Seife spielt eine wichtige Rolle im Buch. Haben Sie selbst schon einmal Seife hergestellt?

Das habe ich. Dieses alte Verfahren lässt sich mit einfachen Werkzeugen umsetzen. Ich bin aber nicht gut darin. Es kann auch ziemlich gefährlich werden, weil man mit flüssigem heißen Fett und Säure hantiert. Bei einem Experiment vor wenigen Jahren hätte ich fast mich selbst, vor allem aber meinen kleinen Jungen verletzt. Man sollte also sehr vorsichtig sein, wenn man es in der eigenen Küche ausprobiert.

Also steckt doch mehr Action in der Geschichte über Seifenherstellung …

Ha! Da ist was dran. Zumindest für Menschen, die sich damit auskennen.

Werden wir Auri im dritten Band der Königsmörder-Chronik wiedertreffen?

Sie wird im dritten Buch eine Rolle spielen.

Und wird das dritte Buch auch den kompletten dritten Tag enthalten, mit dem die Chronik enden soll?

Buch 3 beendet die Geschichte. Es kann allerdings sein, dass ich noch weitere Geschichten in dieser Welt spielen lasse.

Autorenarbeit nach Lesungen: Patrick Rothfuss signiert. Foto: Jörn Käsebier

Autorenarbeit nach Lesungen: Patrick Rothfuss signiert.  Fotos: Jörn Käsebier

Und welches Buch werden wir als nächstes von Ihnen lesen?

Ich bin nicht begierig darauf, ein anderes Buch zu schreiben als Buch 3, denn ich weiß ja, dass meine Leser darauf warten. Ich hatte „Die Musik der Stille“ eigentlich als Beitrag für eine Anthologie vorgesehen, in die die Geschichte aber nicht hineinpasste, weshalb ich eine andere schreiben musste. Und vergangenes Jahr stand ich vor der Wahl gar kein Buch oder eben „The Slow Regard of Silent Things“ zu veröffentlichen. Und da es vielen Testlesern gefiel, habe ich mich für eine Veröffentlichung entschieden. Sollte ich eine großartige Idee haben, würde ich diese wahrscheinlich direkt umsetzen, weil die Idee sonst verloren geht. Ich weiß aus Erfahrung, dass ich später nicht mehr gut am Ausgangspunkt ansetzen kann. Ich habe bereits zwei Drittel eines Buches geschrieben, das eigentlich als längere Erzählung gedacht war. Aber ich weiß, dass selbst die vielen geduldigen Leser auf Buch 3 warten. Daran werde ich aber noch mindestens ein Jahr arbeiten müssen, wobei noch weitere Monate hinzukommen, bis es zur Veröffentlichung kommt.

Es gibt Gerüchte, dass aus der Königsmörder-Chronik eine Fernsehserie werden könnte. Ist da etwas dran?

Die Filmrechte sind schon eine ganze Weile verkauft. Derzeit prüft NBC, ob und wie eine Umsetzung möglich wäre. Das Interesse schmeichelt mir. Aber wenn man sich anschaut, von wie vielen Büchern die Filmrechte gekauft und wie viele umgesetzt werden, sieht man, dass die Chancen gering sind.

Fürchten Sie, dass ein Film oder eine Serie die Fantasie der Leser zerstören würde, weil ihnen plötzlich ein Kvothe oder eine Auri vorgegeben werden?

Die Gefahr besteht. Doch andererseits ist eine Verfilmung nur eine Version der Geschichte, und sie könnte Menschen erreichen, die von den Büchern sonst nie etwas gehört hätten. Würde ich gern eine gelungene Verfilmung sehen? Sicher würde ich das. Aber ich hätte keinen Einfluss darauf, ob es gelingt. Das haben Autoren selten.

Hilft denn der Erfolg von „Game of Thrones“?

Vielleicht ein bisschen. Aber man darf nicht vergessen, dass George Martin viele Jahre in Hollywood gearbeitet hat und von daher eine Ausnahme darstellt. Bei mir würden sich die Produzenten wahrscheinlich nicht darum scheren, was meine Wünsche und meine Meinung wäre.

Wie würden Sie reagieren, wenn Ihr Sohn eines Tages ankommt und sagt, er wolle Schriftsteller werden?

Wenn er es wirklich will, würde ich sagen, nur zu! Was man beim Schreiben nicht vergessen darf, es kann auch ein Hobby sein. Meiner Meinung nach ist das viel zu wenig anerkannt. Wer schreibt, sieht es als Scheitern an, wenn er kein Manuskript verkauft. Dabei würde man von jemandem, der gerne gärtnert doch auch nicht erwarten, dass er eine Gärtnerei aufmacht. Beim Schreiben geht es um den Wunsch, Geschichten zu erzählen, doch muss man das nicht beruflich machen. Das würde ich meinem Jungen sagen.

Auf Deutschlandreise: Patrick Rothfuss

Auf Deutschlandreise: Patrick Rothfuss

Zum Alltag von Autoren zählt es heute, über das Internet mit Lesern und Kollegen zu kommunizieren. Sie selbst machen das auf Twitter, Facebook, Ihrem Blog. Ist das Internet für sie eher hilfreich oder ein Zeitfresser?

Wenn es darum geht, mit meinem Lesern in Kontakt zu kommen, ist es natürlich hilfreich. Dass so viele Menschen zu meinen Lesungen hier auf der Leipziger Buchmesse kommen, liegt auch daran, dass ich online auf die Termine hingewiesen habe. Außerdem ermöglicht mir das Netz, meine Bekanntheit dazu zu nutzen, auf für mich wichtige Dinge hinzuweisen, etwa darauf, wie es ist, Vater zu sein. Oder ich gehe auf Probleme in der Welt ein.

Setzen Sie sich eine Grenze dafür, wie viel Zeit Sie online verbringen?

Nein, dafür unterscheiden sich die Tage zu sehr. Manchmal ist es zum Beispiel besonders wichtig, dass ich die Anfragen meiner Übersetzer beantworte. Das können auch schon einmal 50 Fragen sein, die ich da beantworten muss.

Sie sprechen zwar kaum Deutsch, doch Ihr Name klingt deutsch. Haben Sie eine besondere Beziehung zu Deutschland?

Meine Familie wird vor mehreren Generationen in die USA eingewandert sein. Mein Großvater lebte bereits in Wisconsin, wo ich lebe, seine Familie stammt aus New York. Und wenn man ihre Wurzeln zurückverfolgt, kommt man wohl nach Deutschland. Ich weiß, dass der Name Rothfuss im Schwarzwald ziemlich verbreitet ist. Aber ich weiß nicht, ob meine Familie dort herkommt.

Markus Heitz im Interview über „Der Triumph der Zwerge“ und Zwerge 6

Fantasy-Autor Markus Heitz (Foto: Jörn Käsebier)

Fantasy-Autor Markus Heitz (Foto: Jörn Käsebier)

Mit „Der Triumph der Zwerge“ hat Markus Heitz den fünften Zwerge-Band vorgelegt. Und wie mit den vier Vorgängern gelang es dem Fantasy-Autor aus dem Saarland auch dieses Mal, einen Bestseller zu veröffentlichen, wie der Blick in die Spiegel-Bestsellerliste, aber auch der auf den Amazon-Verkaufsrang verraten. Im Interview spricht Markus Heitz über die Entstehung des Buches, Pläne für Zwerge 6 und die geplante Zwerge-Fernsehserie. Doch Vorsicht: Kann Spuren von Spoilern enthalten.

Markus Heitz, wie war es, nach sieben Jahren und fünf Albae-Büchern wieder die Perspektive der Zwerge einzunehmen?

Markus Heitz: Es hat viel Spaß gemacht. Bereits im vierten Albae-Band gab es ja Abschnitte, die aus der Sicht der Zwerge geschildert waren. Das fühlte sich für mich wie ein Fremdkörper an, immerhin war ich sonst noch in der Albae-Perspektive. Für „Der Triumph der Zwerge“ fiel mir die Rückkehr aber leicht.

Mussten Sie viel nachschlagen, was in Zwerge 4 passiert war?

Als Vorbereitung zum Schreiben habe ich „Das Schicksal der Zwerge“ und Albae 4 noch einmal gelesen. Aber nur im Hinblick auf Informationen, um keine Fehler bei Zeitangaben, Abläufen und Orten zu machen.

Carsten Polzin von Piper (l.) und Markus Heitz (Foto: J. Käsebier)

Carsten Polzin von Piper (l.) und Markus Heitz (Foto: J. Käsebier)

Warum spielen in Zwerge 5 die Menschen einen so kleinen Part?

Zwerge 5 sollte von Zwergen handeln. Schließlich heißt das Buch „Der Triumph der Zwerge“. Ohne die Zwerge wäre das Geborgene Land dieses Mal verloren gewesen. Die Menschen tauchen daher mehr am Rande auf. Ich brauche sie näturlich für die politischen Entscheidunngsprozesse. Der Fokus liegt aber klar auf den Zwergen.

Im fünften Band tauchen wieder große Heere auf. Fällt nicht gerade die Vernichtung des letzten ein wenig leicht?

Bei der zahlenmäßigen Überlegenheit hätte das Heer die Zwerge allein durch die schiere Masse erdrückt, und die Zwerge hätten verloren. Das Heer musste daher im Krater gehalten werden. Nur so gab es eine Chance auf den Sieg und dafür habe ich das Szenario entworfen.

Weitere Bücher der Albae-Reihe und der Zwerge-Reihe sind nicht ausgeschlossen. Haben Sie bereits eine Idee zu einer Fortsetzung, und wohin geht die Tendenz, eher zu Zwerge 6 oder Albae 6?

Ja, eine Idee gibt es. Und meine Tendenz geht in Richtung der Zwerge. Zum einen sind von den Albae nicht mehr so viele übrig, zum anderen reizen mich die Zwerge aktuell mehr. Das heißt aber nicht, dass es zu Zwerge 6 kommen muss.

Markus Heitz stellt Zwerge 5 vor. (Foto: J. Käsebier)

Markus Heitz stellt Zwerge 5 vor. (Foto: J. Käsebier)

Kaum eine Fantasy-Welt wurde so gebeutelt wie das Geborgene Land. Welche Verheerung könnte in Zwerge 6 folgen?

Jetzt sind wir gefühlt durch ein langes, tiefes Tal gegangen. Langsam muss es aufwärts gehen. In „Der Triumph der Zwerge“ erfährt das Geborgene Land viele Veränderungen. Zugleich entsteht ein Machtvakuum, das viel Raum für eine neue Geschichte lässt. Ich werde darin aber ein bisschen besser mit dem Geborgenen Land umgehen.

Update April 2020: Markus Heitz hat angekündigt, dass Zwerge 6 nun 2021 erscheinen soll, ohne weitere Details zu nennen.

Update September 2021: Die Rezension zum ersten Teil von Zwerge 6 ist online.

Zum Schluss die fast schon unvermeidliche Frage: Was gibt es Neues von der geplanten Zwerge-Fernsehserie?

Zum Team der Produzenten gehört Frank Doelger, der auch zu den Produzenten von „Game of Thrones“ gehört. Solange die Serie so erfolgreich ist, bekommt man ihn nicht vom Set weg. Daher verzögert sich das Projekt weiter. So ist zumindest mein aktueller Stand.

Das Interview entstand auf dem Piper-Fantasy-Tag in München, für den der Piper-Verlag die Kosten für Anreise und Unterkunft übernahm.