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Die besten Fantasy-Bücher 2022 im Jahresrückblick

Die besten Fantasy Bücher 2022 im Jahresrückblick
Für die Auswahl der besten Fantasy-Bücher 2022 kam ein dicker Stapel zusammen. Foto: Jörn Käsebier

Erste Anfragen gab es schon, Zeit auf die besten Fantasy-Bücher 2022 zu schauen. Reihen und Trilogien stehen im Mittelpunkt. Der Jahresrückblick ist zudem wie immer verbunden mit einem ersten Ausblick auf 2023.

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Die besten Fantasy-Bücher 2021 im Jahresrückblick

Die besten Fantasy-Bücher 2021
Auch ein Buchrücken kann entzücken: 8 der 22 rezensierten Fantasy-Bücher 2021 in der Printausgabe. Foto: Jörn Käsebier

Ende des Jahres ist es an der Zeit, auf die besten Fantasy-Bücher 2021 zurückzublicken. Die Grundlage ist ordentlich: Mit 22 Rezensionen sind es rund zwei pro Monat geworden. Schauen wir, welche Debüts, Fortsetzungen und Reihen herausragten.

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Die besten Fantasy-Bücher 2020 im Jahresrückblick

Die besten Fantasy-Bücher 2020 im Jahresrückblick
Jahresrückblick: Nur eine Auswahl der Fantasy-Bücher, die 2020 erschienen sind und hier besprochen wurden. Foto: Jörn Käsebier

Das Jahr geht zu Ende, da ist es an der Zeit, auf die besten Fantasy-Bücher 2020 zurückzublicken. Die Grundlage ist breit: Mit 26 Rezensionen sind es so viele wie nie geworden und neun mehr als vergangenes Jahr. Die große Auswahl machte die Kür der besten Titel nicht immer leicht.

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Jahresrückblick: Die besten Fantasy-Bücher 2019

Das Jahr geht zu Ende, da ist es an der Zeit auf das Jahr 2019 in der Fantasy-Literatur zurückzublicken. Mit 17 Rezensionen sind es deutlich weniger als in den vergangenen Jahren. Der subjektive Jahresrückblick hat also eine kleinere Grundlage als zuvor, was die Auswahl aber nicht leichter gemacht hat.

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Jahresrückblick: Die besten Fantasy-Bücher 2018

Die Advents- und Weihnachtszeit sind zugleich die Zeit der Jahresrückblicke. Da soll der auf die Fantasy-Bücher 2018 nicht fehlen. Mit 24 Rezensionen ist es sogar noch eine mehr als im vergangenen Jahr geworden. Auf dieser Grundlage erfolgt der subjektive Jahresrückblick mit einem kleinen Ausblick auf 2019.

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Die Hexenholzkrone 2 von Tad Williams

Tad Williams: Die Hexenholzkrone 2

Tad Williams: Die Hexenholzkrone 2

Die gute Nachricht vorweg: „Die Hexenholzkrone 2“ schließt nahtlos an den ersten Teilband an. Was mit Prinz Morgan passiert ist, löst Tad Williams also gleich auf. Einen Perspektivwechsel oder Wechsel des Schauplatzes gibt es nicht. Man kommt so ohne lange Anlaufzeit wieder in die Geschichte hinein.

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Thron in Flammen von Brian Staveley – eine Rezension

Brian Staveley: Thron in Flammen

Brian Staveley: Thron in Flammen

„Thron in Flammen“ von Brian Staveley setzt dort wieder ein, wo der Vorgänger aufhörte: Kaden und Valyn sind allen Mordanschlägen entgangen und können nun den Spieß umkehren und sich selbst auf die Suche nach dem Mörder ihres Vaters, des Kaisers von Annur machen. Doch zugleich muss Kaden herausfinden, ob die Csestriim, uralte Feinde der Menschheit, hinter der Verschwörung stecken. Dazu begibt er sich auf magische Pfade, die für Uneingeweihte gefährlich sind. Währenddessen bereitet Adare, Schwester von Kaden und Valyn, ihre Flucht aus dem Kaiserpalast vor – den Anspruch ihrer Familie auf den Unbehauenen Thron hat sie jedoch nicht aufgegeben.

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Sam Sykes: Die Tore zur Unterwelt 2 – Dunkler Ruhm

Cover von Dunkler Ruhm

Sam Sykes: Die Tore zur Unterwelt 2 – Dunkler Ruhm

Was hält eine Priesterin, einen Magier, einen Assassinen, eine Shict, eine rote Echse und einen Schwertkämpfer, der Stimmen hört, zusammen? Nicht viel, außer der Aussicht Geld zu verdienen. Doch in „Die Tore zur Unterwelt – Dunkler Ruhm“ lässt Sam Sykes seine Charaktere entdecken, dass es selbst über Rassen- und Klassengrenzen hinweg Freundschaft geben kann – auch wenn sich die Beteiligten ihre Gefühle nicht eingestehen wollen.

Sam Sykes öffnet ein weiteres Mal die Tore zur Unterwelt

Vordergründig ist alles gut: Nachdem Lenk und seine Gefährten das Buch der Niederpforten in ihren Besitz gebracht haben, ist ihr Auftrag erfüllt. Doch die Belohnung einzusammeln, erweist sich als schwieriger als gedacht. Sie stranden auf einer Insel, werden getrennt und müssen sich mit ihren eigenen Dämonen auseinandersetzen, ehe sie den Kampf gegen purpurne Amazonen und die Geschöpfe Ulbecetonths wieder aufnehmen können.

Anders als in „Die Tore zur Unterwelt 1 – Das Buch des Dämons“ fährt Sam Sykes die Zahl der Gefechte deutlich zurück. Doch Langeweile kommt nicht auf: Statt auf Kampfszenen konzentriert sich der Sohn von Diana Gabaldon stärker auf die Entwicklung seiner Charaktere, aus deren Sicht die Handlung abwechselnd geschildert wird. Außerdem führt Sykes neue Figuren ein wie den Bibliothekar Bralston, der Magier bestraft, die gegen die Gesetze der Gilde verstoßen haben. Sein Mantel wäre ein Reiseutensil, das wahrscheinlich viele Menschen gern nutzen würden.

Sarkastische Söldner erarbeiten sich dunklen Ruhm

Der Ton von „Die Tore zur Unterwelt 2“ unterscheidet sich jedoch nicht von dem des Vorgängers. Sykes Fantasy-Roman schwankt zwischen bitterem Ernst und sarkastischem Humor, was besonders an Denaos deutlich wird. Der Assassine versteckt seinen wahren Charakter hinter vielen Masken. Und wie Lenk, Kataria und die anderen kann er seiner Vergangenheit nicht entkommen. Den Lesern von „Dunkler Ruhm“ enthüllt Sykes scheibchenweise, was die Söldner getan haben, ehe sie sich zu einer Gruppe zusammenschlossen. Und als Gruppe werden sich sich noch beweisen müssen.

„Die Tore zur Unterwelt 2 -Dunkler Ruhm“ von Sam Sykes ist bei Penhaligon erschienen. Die broschierte Taschenbuchausgabe geht über 832 Seiten und kostet 16,99 Euro. Die Übersetzung stammt von Wolfgang Thon. Wie der Kampf gegen Ulbecetonth und ihre Dämonen ausgeht, wird Sam Sykes im dritten Band enthüllen, der aber auch im Original noch nicht veröffentlicht ist.

Die Furcht des Weisen von Patrick Rothfuss – Teil 1

Cover von Die Furcht des Weisen

Patrick Rothfuss: Die Furcht des Weisen 1

Drei Jahre nach Erscheinen von „Der Name des Windes“ setzt Patrick Rothfuss in der Fortsetzung „Die Furcht des Weisen“ (The Wise Man’s Fear) dort wieder ein, wo er im ersten Buch aufgehört hatte: mit der dreifachen Stille. Doch diese hält nicht lange an, denn Kvothe (wer erfahren will, wie es ausgesprochen wird, erhält in „Die Furcht des Weisen“ eine Antwort) ist wie gewohnt geschwätzig und weitschweifig in seiner Lebensbeichte.

Teil 1 der „Furcht des Weisen“

Dennoch zieht die märchenhafte Erzählung die Leser schnell wieder in ihren Bann. Auch wenn Kvothe mit den alten Problemen an der Universität zu kämpfen hat – Geldprobleme, fehlender Bibliothekszugang und Erzfeind Ambrose -, wiederholen sich die Ereignisse nur bedingt. Doch schließlich, nach mehr als der Hälfte des Buches, wird der Held aus seiner gewohnten Umgebung gerissen und zum Jagen getragen: Er bricht zu neuen Ufern auf. So kann Kvothe endlich beginnen, die Heldentaten zu vollbringen, die der Chronist für die Königsmörder-Chronik aufschreiben will. Wie Rothfuss sie jedoch alle noch bis zum Ende von Tag 3 unterbringen will, bleibt vorerst sein Geheimnis. Es würde jedoch nicht verwundern, wenn auch das dritte Original so lang wird, dass daraus zwei deutsche Bände werden.

Klett-Cotta hat 24,95 Euro als Preis für „Die Furcht des Weisen 1“ festegesetzt. In der gebundenen Ausgabe sind es 859 Seiten geworden. Teil 2 wird Ende Januar 2012 von der Hobbitpresse ausgeliefert und soll 22,95 Euro kosten. Teil 1 liegt praktischerweise ein Bestellschein bei (das angekündigte Februar-Datum ist aber inzwischen vorverlegt worden). In „Die Furcht des Weisen 2“ dürfte dann auch der zweite Tag der Königsmörder-Chronik zu Ende gehen, dessen Ereignisse Jochen Schwarzer dieses Mal zusammem mit Wolfram Ströle ins Deutsche übertragen hat. Pat Rothfuss wird „Die Furcht des Weisen“ vielleicht auch einmal in Deutschland vorstellen – eine für dieses Jahr bereits geplante Lesereise musste wegen der Erkrankung seines Vaters abgesagt werden.

Peter V. Brett setzt Dämonen-Krieg im Tageslicht fort

Peter V. Brett hat auf der New York Comic Con mehr über den nächsten Band seiner Dämonen-Reihe verraten. Die Fortsetzung von „Das Flüstern der Nacht“ und „Das Lied der Dunkelheit“ wird voraussichtlich den Titel „The Daylight War“ tragen. Was da wohl für ein deutscher Titel bei herauskommt: „Der Kriegsschrei des Tags“, „Das Gebrüll des Tags“ oder „Der Schlachtruf des Lichts“?

Peter Brett schlägt im dritten Dämonen-Band einen weiteren Bogen

Eine Entscheidung im Kampf der Menschen gegen die Dämonen ist nicht zu erwarten. Brett geht vielmehr erneut zurück und schildert bekannte Ereignisse aus Sicht einer neuen Hauptfigur. Im Mittelpunkt von „The Daylight War“ soll Inevera stehen, die mächtige Frau des Wüstenspeers Jadir. In Krasia dominieren zwar offiziell die Männer, doch hinter den Kulissen ziehen die Frauen die Fäden. Brett will auf Ineveras Lebenslauf ausführlich eingehen, ehe er sich der Auseinandersetzung zwischen Jadir und Arlen zuwendet. Die beiden Protagonisten der ersten beiden Bände sollen dabei zunächst aber keinen Einblick in ihre Gedankenwelt geben – Brett will ihr Vorgehen aus dem Blickwinkel von Inevera und Gavin schildern beziehungsweise aus dem von Leesha und Renna.

Auch wenn Arlen also vorerst wohl nicht in den Horc vordringen wird, um die Dämonen auf ihrem Territorium zu bekämpfen, so wird es wohl dennoch Kämpfe mit den Horclingen geben. Zunächst scheint der amerikanische Fantasy-Autor in „The Daylight War“ jedoch den Kampf um die Vorherrschaft zwischen den Menschen klären zu wollen.

Einen Erscheinungstermin für „The Daylight War“ scheint es noch nicht zu geben – Brett dementierte, dass das Buch im März 2012 veröffentlicht werde. Es dürfte sich also noch ein paar Monate hinziehen, ehe die deutsche Übersetzung auf den Markt kommt.