Vorschau auf Neuerscheinungen im März: Der dunkle Ruhm des Drachenkampfs

Cover von Drachenkampf

Pierre Pevel: Drachenkampf

Lange mussten die deutschsprachigen Leser von Pierre Pevel auf die Fortsetzung von „Drachenklingen“ warten, doch im März erscheint sie nun bei Heyne. „Drachenkampf“ setzt die Geschichte um die Klingen des Kardinals (niemand anderes als Richelieu) fort, die Frankreich gegen die schwarzen Krallen verteidigen. So wird ein weiteres Mal die Welt des 17. Jahrhunderts, die Welt der Musketiere in einem Fantasy-Roman lebendig. Doch werden hier nicht nur Degen gekreuzt und Pistolen gezückt, sondern auch Drachen und Magier in die Konflikte verwickelt. Da der gewünschte Erfolg mit Pierre Pevel wohl ausblieb, hat Heyne „Drachenkampf“ (original L’Alchimiste des Ombres) gleich als Taschenbuch geplant. Der temporeiche Fantasy-Roman aus Frankreich hat 432 Seiten und kostet 9,99 Euro.

Cover von Farlander 2

Col Buchanan: Farlander - Im Auftrag der Rache

Ebenfalls bei Heyne erscheint im März die Fortsetzung von Col Buchanans „Farlander“. Da ein alter, blinder Kriegermönch sich auf dem Cover wohl nicht so gut machen würde, ist es nicht Asch, der dort zu sehen ist, sondern Serèse, die Geliebte von Nico. Doch der Untertitel von Farlander 2, Im Auftrag der Rache, bezieht sich auf den Veteranen Asch. Schließlich hat der Roschun geschworen, die Herrscherin über das Heilige Imperium zu töten. Diese hat sich mit ihrer Armee aufgemacht, um im langen Krieg gegen die Herzlande den finalen Schlag zu führen. So erwartet die Leser, die sich vom eher enttäuschenden ersten Teil nicht abschrecken lassen, also mindestens eine große Schlacht. 688 Seiten hat die Klappenbroschur-Ausgabe, für die Heyne 13,99 Euro als Preis festgesetzt hat.

Cover von Dunkler Ruhm

Sam Sykes: Dunkler Ruhm - Die Tore zur Unterwelt 2

Um eine weitere Fortsetzung handelt es sich bei „Dunkler Ruhm – Die Tore zur Unterwelt 2“ von Sam Sykes. Der amerikanische Autor hat sich für sein erstes großes Werk eine ziemlich wilde Rassenmischung überlegt, mit Anleihen an Elfen, Drachen und Dämonen. Im Mittelpunkt steht eine bunt zusammengewürfelte Söldnertruppe, die von Lenk geführt wird. Lenk hört eine Stimme in seinem Kopf, über deren Herkunft Sykes erst allmählich aufklärt. Im zweiten Teil seiner Tore zur Unterwelt müssen die Helden erfahren, dass diese Tore nicht mehr so gut gesichert sind, wie es sein sollte, und dass die Dämonen bereits einigen Einfluss errungen haben. Gemetzel und Wortgefechte dürften auch „Dunkler Ruhm“ prägen. „Die Tore zur Unterwelt 2“ erscheint Ende März bei Penhaligon als Klappenbroschur, die Handlung geht über 832 Seiten und kostet 16,99 Euro.

Der Pfad des Kriegers heißt Farlander

Cover von Farlander - Der Pfad des Kriegers

Col Buchanan: Farlander - Der Pfad des Kriegers

Ein Ninja-Orden, eine Belagerung und ein Imperium, das seine Untertanen versklavt und sie mithilfe religiösen Terrors unterdrückt – das sind die Zutaten des Fantasy-Buchs „Farlander – Der Pfad des Kriegers“ von Col Buchanan.

Drei Figuren stehen im Mittelpunkt von Farlander: Der junge Nico, der zum Kriegermönch ausgebildet wird, der alte Ash, der Nico alle schmutzigen Tricks lehrt, um als Roschun zu überleben und schließlich Kirkus, Thronerbe des Heiligen Reichs von Mhann, der aus Langeweile den Konflikt mit den Roschun riskiert. Sie leben in der Welt der Herzlande, die bereits Feuerwaffen und Luftschiffe kennt, in der die meisten Kämpfe jedoch mit dem Schwert ausgefochten werden (auf dem deutschen Cover fehlt leider das Luftschiff).

Magie spielt in Col Buchanans „Farlander – Der Pfad des Kriegers“ weniger eine Rolle. Sie zeigt sich vor allem in den Siegeln der Roschun, die ihren Träger schützen sollen. Wer den Träger dennoch tötet, setzt sich der Blutrache der Kriegermönche aus, wie die Herrscher des Heiligen Reiches lernen müssen.

„Der Pfad des Kriegers“, der erste Band der Farlander-Reihe, ist bei Heyne erschienen. Das Fantasy-Buch von Col Buchanan umfasst in der deutschen Ausgabe 704 Seiten und kostet 15 Euro. Die Übersetzung stammt von Michael Siefener, der zuletzt auch die Romane Brandon Sandersons ins Deutsche übertragen  hat.

Edit: Die Rezension des ersten „Farlander“ geht etwas ausführlicher auf das Buch ein.