Bänder der Trauer von Brandon Sanderson

Brandon Sanderson: Bänder der Trauer

Brandon Sanderson: Bänder der Trauer

Die Bänder der Trauer sollen einmal dem Obersten Herrscher gehört haben. Nach seinem Sturz gingen sie verloren, doch die magischen Artefakte könnten dem verbrecherischen Kreis dabei helfen, eine mächtige Armee aufzustellen. Auch ohne Unterstützung durch den Einträchtigen gehen Wax, Wayne und ihre Gefährten auf die Suche nach den Bändern, in Band 6 der Nebelgeborenen-Romane von Brandon Sanderson.

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Piper-Fantasy im Herbst 2017

Piper-Fantasy: Das Herbstprogramm 2017.

Piper-Fantasy: Das Herbstprogramm 2017.

Bunt sind schon die, nun ja, Cover. Aber der Herbst selbst ist noch ein wenig hin. Dennoch trudeln die Vorschauen jetzt schon ein – beginnen wir die lose Reihe mit Piper-Fantasy. Das Herbst-Programm wartet mit Brandon Sanderson auf sowie einer kleinen Überraschung.

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Brandon Sanderson über die Nebelgeborenen und seinen Schreiballtag

Brandon Sanderson im Gespräch auf der Leipziger Buchmesse.

Brandon Sanderson im Gespräch auf der Leipziger Buchmesse.

„Schreiben darf für mich nicht zum Schreibtisch-Job werden“, sagt Brandon Sanderson. Auf Einladung des Piper-Verlags war der amerikanische Fantasy-Autor zur Leipziger Buchmesse gekommen. Bei einem Treffen mit deutschen Bloggern beantwortete er Fragen rund um seinen Schreiballtag und über seine Nebelgeborenen-Romane.

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Brandon Sanderson: Schatten über Elantel – eine Rezension

Brandon Sanderson: Schatten über Elantel

In „Schatten über Elantel“ dürfen Wax und Wayne eine Revolution in der Stadt Elantel verhindern, die die Welt in ihren Grundfesten erschüttern würde. Doch es dauert, ehe die beiden erfahren, wer hinter den Plänen steckt. Und dann müssen sie ihren Gegenspieler noch finden und unschädlich machen.

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Piper-Fantasy im Frühjahr 2017 mit Brandon Sanderson

Piper hat ein neues Zugpferd für sein Fantasy-Programm gefunden: Brandon Sanderson. Vom amerikanischen Fantasy-Autor – zuvor nur als Erbe Robert Jordans bei Piper – erscheint im Frühjahr 2017 ein neuer Roman aus der Reihe der Nebelgeborenen. Ansonsten setzt man bei Piper-Fantasy hingegen vor allem auf den bekannten Autorenstamm (und baut weiter das Science-Fiction-Programm aus).

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Sturmlicht-Chroniken 4 – Die Stürme des Zorns von Brandon Sanderson

Brandon Sanderson: Die Stürme des Zorns

Brandon Sanderson: Die Stürme des Zorns

In der Zerbrochenen Ebene tritt der Krieg des Königreichs Alethkar gegen die Parschendi auf der Stelle. Beide Seiten suchen nach einem Ausweg. Während die Parschendi auf eine neue Form setzen, mit der sie in der Lage sind, ihre Unterzahl auszugleichen, setzen die Alethi auf einen Marsch auf die Ebene hinaus, wo sie die Hauptstadt ihrer Gegner zu finden hoffen. Allerdings wollen nur wenige Großprinzen dieser Strategie ihres Königs und seines Onkels Dalinar folgen. Daher müssen Dalinar und sein Sohn Adolin zunächst Verbündete finden.

„Die Stürme des Zorns“ von Brandon Sanderson

Brandon Sanderson holt sehr weit aus, um den Kampf um Roschar zu schildern. Das war bereits in den ersten drei Bänden der Sturmlicht-Chroniken so, und es ist in „Die Stürme des Zorns“ nicht anders. Doch damit stellt er seine Leser auf eine echte Geduldsprobe. Hatte man in Band 2 der Sturmlicht-Chroniken, „Der Pfad der Winde“, noch das Gefühl, die Geschichte nähme richtig Fahrt auf, so war die Enttäuschung umso größer, das Brandon Sanderson in der Fortsetzung „Die Worte des Lichts“ wieder einen Gang zurückschaltete.

Und auch als die Hauptfiguren an einem Ort versammelt sind, ändert es nichts. Wenn in den verhältnismäßig kurzen als „Zwischenspiele“ betitelten Kapiteln von „Die Stürme des Zorns“ mehr passiert und die Handlung mehr vorangetrieben wird als auf den mehr als 600 übrigen Seiten, steht das doch in einem ziemlichen Missverhältnis. Es lässt sich dagegen einwenden, dass sich Brandon Sanderson viel Zeit mit der Entwicklung seiner Figuren nimmt, denn vor allem Kaladin und Schallan bekommen viel Raum. Doch den hatten sie bereits in den vorhergehenden Bänden, weshalb man sich irgendwann nur noch wünscht, dass Kaladin seine innere Zerrissenheit überwindet und dass man bei Schallan endlich zur letzten Zwiebelschicht vordringt, wie es dann kurz vor dem Ende endlich der Fall ist.

Andere Hauptfiguren wie Dalinar treten hingegen in den Hintergrund. Ihnen steht der Autor nur wenig Entwicklung zu, lieber passt er sie so an, wie es gerade zur Handlung passt. Adolin ist hierfür ein Beispiel, der sich auf den letzten Seiten von „Stürme des Zorns“ plötzlich vollkommen anders verhält. Hier sollten wohl nur noch rasch die Weichen für die Fortsetzung gestellt werden.

Die Sturmlicht-Chroniken gehen weiter

Die Sturmlicht-Chroniken sind noch lange nicht beendet. Derzeit schreibt Brandon Sanderson an Band 3, Arbeitstitel „Oathbringer“. In der deutschen Übersetzung wird er Band 5 und 6 umfassen. Vor Herbst 2016 ist nicht mit einer Veröffentlichung zu rechnen – Fans werden sich also gedulden müssen.

„Die Stürme des Zorns – Sturmlich-Chroniken 4“ von Brandon Sanderson ist bei Heyne erschienen. Die gebundene Ausgabe geht über 800 Seiten (mit Anhang) und kostet 24,99 Euro. Die Übersetzung stammt von Michael Siefener.

Brandon Sanderson: Die Worte des Lichts – Sturmlicht-Chroniken 3

Die Worte des Lichts - Sturmlicht-Chroniken 3

Brandon Sanderson: Die Worte des Lichts – Sturmlicht-Chroniken 3

Die Worte des Lichts: Jashna Kholin sucht fieberhaft nach Informationen über die Vergangenheit der Orden und der Bringer der Leere und stößt dabei auch auf dieses Buch. Zusammen mit ihrem Mündel Schallan ist sie zur Zerbrochenen Ebene unterwegs, um ihren Onkel Dalinar und ihre Mutter Navani über den Stand ihrer Studien zu unterrichten. Dabei hat ihr Onkel bereits eine Mammutaufgabe vor sich: Er muss die Großprinzen hinter sich vereinen, obwohl sein Intimfeind Sadeas seine Position empfindlich geschwächt hat. Und Dalinars Feinde schrecken auch nicht vor Anschlägen zurück, sodass seine neue Leibwache, gebildet aus Brückenmännern unter Kaladin, alle Hände voll zu tun hat, ihn und seine Söhne zu schützen. Und dann taucht der weiße Attentäter wieder auf, der bereits mehrere Monarchen in Roschar getötet hat.

Band 3 der Sturmlicht-Chroniken

Am Ende der ersten beiden Bücher der Sturmlicht-Chroniken von Brandon Sanderson hatte die Handlung merklich an Fahrt aufgenommen: Die Handlungsstränge mehrere Protagonisten hatten zusammengefunden, sodass nicht mehr so viel nebeneinander lief. Doch leider benötigt „Die Worte des Lichts“ wieder eine lange Anlaufzeit, ehe sich die Ereignisse verdichten und die Spannung zunimmt. Das liegt zum einen daran, dass der Anteil von Abschnitten, die aus der Sicht von Schallan geschildert werden, hoch ist. Da sie ist als einzige der zentralen Figuren noch nicht auf der Zerbrochenen Ebene eingetroffen ist, muss Brandon Sanderson sie zunächst dahin bringen. Zum anderen soll die Ausbildung der magisch Begabten wie Schallan und Kaladin vorangetrieben werden, ehe der Konflikt mit den Parschendi eskaliert. Diese beiden stehen im Vordergrund, allenfalls bekommt noch Adolin längere Passagen eingeräumt, während es nur wenige Abschnitte gibt, die aus Dalinars Perspektive geschildert werden.

Worte des Lichts zu Stürmen des Zorns

Die Fortsetzung lässt nicht lange auf sich warten – das ist der Vorteil, wenn das Originalbuch in der Übersetzung auf zwei Bände aufgeteilt wird. „Die Stürme des Zorns“ ist ab Mitte Februar 2015 erhältlich. Hier steht zu erwarten, dass die Ereignisdichte zunimmt – einen Konflikt deutet der Titel bereits an. Wann danach der nächte Band der Sturmlicht-Chroniken erscheint, ist noch nicht abzusehen. Stand Ende November auf Sandersons Internetseite ist der Prewriting-Prozess erst zu einem Viertel abgeschlossen. Es könnte also durchaus bis 2016 dauern, ehe das fünfte deutsche Buch der Reihe erscheint.

„Die Worte des Lichts“ von Brandon Sanderson ist bei Heyne erschienen. Die gebundene Ausgabe geht mit Anhang über 976 Seiten und kostet 24,99 Euro, das E-Book 19,99 Euro. Die deutsche Übersetzung stammt von Michael Siefener.