Ju Honisch: Seelenspalter – Die Geheimnisse der Klingenwelt

Ju Honisch: Seelenspalter - Die Geheimnisse der Klingenwelt

Ju Honisch: Seelenspalter – Die Geheimnisse der Klingenwelt

„Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, die eine will sich von der andern trennen“, heißt es schon in Goethes Faust. Im Falle von Maleni in „Seelenspalter – Die Geheimnisse der Klingenwelt“ von Ju Honisch sind es buchstäblich zwei Seelen, die im Körper einer jungen Frau hausen. Und jede hat ihre eigene Persönlichkeit: Taryah ist eine eiskalte Assassine, die Männer um den Finger wickelt, um sie zu ermorden. Maleni ist eine junge Frau, mit menschlichen Sorgen, Ängsten und Skrupeln. Als sie eine moralische Entscheidung trifft, bringt sie das in Konflikt mit ihrem Orden, aber auch in Kontakt mit zwei Männern, die mehr sind als sie vorgeben zu sein.

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Brent Weeks gelangt ins Jenseits der Schatten

Cover von Jenseits der Schatten

Brent Weeks: Jenseits der Schatten

Mit „Jenseits der Schatten“ schließt Brent Weeks seine Schatten-Trilogie um den Assassinen Kylar ab. Als Nachtengel hat er seine Heimatstadt Cenaria vor den Invasoren aus Khalidor gerettet, doch dabei einen Arm verloren. Um diesen zurückzubekommen, hat er eine Mission übernommen, die ihn zum mächtigsten Schwert Midcyrus  bringt. Derweil marschiert bereits die nächste Armee auf Cenaria, sodass Kylar nicht viel Zeit bleibt, seine Aufgabe zu erfüllen. Zumal ein khalidorischer Magier daran arbeitet, seine Göttin auf die Welt loszulassen, um dafür Gottkönig zu werden …

Im dritten Buch der Schatten-Trilogie stellt sich Brent Weeks die Aufgabe, die Schicksale der wichtigsten Charaktere zu erfüllen. Neben Kylar spielen auch Momma K., Logan, Dorian, Solon, Vi und Elene eine wichtige Rolle. Die Charaktere sind das größte Pfund, mit dem „Jenseits der Schatten“ wuchtert. Die Handlung überrascht dazu mit einigen Wendungen.

„Jenseits der Schatten“ von Brent Weeks ist bei Blanvalet erschienen. Das Fantasy-Buch hat in der deutschen Ausgabe 704 Seiten und kostet 15 Euro.

Nachtrag: Die Rezension von „Jenseits der Schatten“ ist online.

Brent Weeks kennt den Weg in den Schatten

Cover "Der Weg in die Schatten"

Brent Weeks: Der Weg in die Schatten

Assassinen sind schon viele Jahre als Helden, Anti-Helden und Schurken in Geschichten beliebt. Während sich die Gamer mit dem Videospiel Assassins Creed II vergnügen dürfen, dürfen die Fantasy-Leser einen Assassinen bei seiner Ausbildung erleben. Brent Weeks schildert in „Der Weg in die Schatten“ (The Way of Shadows), wie der junge Azoth alles daran setzt, vom Meuchelmörder Durzo Blint als Lehrling genommen zu werden. Für Azoth wäre es das Ticket, um aus der Gosse in Cenaria zu kommen. An die Konsequenzen denkt er dabei nicht.

Das Cover leidet zwar unter akuter Kapuzengrippe und die Idee von Assassinen, die im Schatten ihr Werk verrichten, ist nicht gerade neu. Doch „Der Weg in die Schatten“ als Auftakt zur Schatten-Trilogie (The Night Angel Trilogy) dürfte gerade Leser begeistern, die es etwas düsterer mögen. Ganz so zynisch wie bei Joe Abercrombie wird es aber nicht werden. Auf die Fortsetzung brauchen die Leser nicht lange warten, denn die ist bereits für August 2010 angekündigt und wird „Am Rande der Schatten“ heißen.

„Der Weg in die Schatten“ von Brent Weeks ist bei Blanvalet erschienen. Für die etwa 700 Seiten müssen Leser 15 Euro investieren.

Edit: Eine ausführliche Rezension von „Der Weg in die Schatten“ ist online.