Hobbitpresse im Herbst 2022: Alles auf Tolkien

Hobbitpresse im Herbst 2022
Die Hobbitpresse setzt im Herbst 2022 vor allem auf die Bücher von J. R. R. Tolkien, darunter die Anhänge zum „Herrn der Ringe“ sowie „Das Buch der verschollenen Geschichten“.

Pünktlich zum Start der Serie „Die Ringe der Macht“ auf Amazon Prime dominieren bei Klett-Cotta die Werke Tolkiens. Hinzu kommen wenige andere Titel bei der Hobbitpresse im Herbst 2022.

Dass das Werk von J. R. R. Tolkien immer wieder neu aufgelegt wird, Luxus- und Sonderausgaben bekommt, ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Programme der Hobbitpresse. Dass die Werke Tolkiens aber ein Programm so dominieren wie im Herbst 2022, ist absolut ungewöhnlich. Klett-Cotta dürfte sich für diesen Schritt entschieden haben, weil man auf einen Boom hofft. Im Herbst startet nämlich die teuerste Fernsehserie aller Zeiten. „Die Ringe der Macht“ soll aber natürlich noch weitere Rekorde brechen und der Buchmarkt könnte davon profitieren.

Alles auf Tolkien

Anfang September veröffentlicht die Hobbitpresse pünktlich zum Serienstart eine Ausgabe des „Herrn der Ringe“ in der Übersetzung von Wolfgang Krege sowie eine der Anhänge des „Herrn der Ringe“. Außerdem kommt „Das Buch der verschollenen Geschichten“ in zwei Teilen als Taschenbuchausgabe heraus. Gleiches gilt für die Tolkien-Biographie von Humphrey Carpenter.

Im Oktober und November erscheint zudem noch jeweils eine Luxusausgabe des „Herrn der Ringe“ und des „Silmarillions“. „Der Herr der Ringe“ in diesem Fall in einem Band und in der Carroux-Übersetzung.

Hobbitpresse im Herbst 2022: Was noch erscheint …

Doch was erscheint denn nun jenseits von Tolkien? Im Juli darf die Sachbuchautorin Meike Stoverock ihren ersten Fantasy-Roman veröffentlichen. Bei „Das Strahlen des Herrn Helios“ handelt es sich wohl um eine Mischung aus Detektivroman und Tierfantasy.

Im August folgt ein weiteres Fantasy-Debüt. Christopher Buehlman hat es geschrieben. „Der schwarzzüngige Dieb“ ist der Protagonist und ein noch nicht sehr erfahrener Gauner. Er hat zwar seine Ausbildung bei der Diebesgilde abgeschlossen, schuldet dieser aber noch das Geld dafür. Der Dieb gerät hinein in Ereignisse um Riesen, Kobolde und eine Todesgöttin. Und schließlich kommt in der zweiten Septemberhälfte ein neuer Roman von Natasha Pulley heraus. „Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit“ ist aber nicht die Fortsetzung von „Der Uhrmacher in der Filigree Street“, sondern eine komplett neue Geschichte, in der Frankreich die großen Konflikte mit England gewonnen hat.

… und was nicht

Zum Schluss noch ein banger Blick darauf, welche Titel nicht im Herbstprpgramm 2022 von Klett-Cotta zu finden sind. Da sind zum einen die „Drachengesänge“von Jenn Lyons. Im Original liegt Band 4 bereits vor. Und dann ist da eine neue Reihe von Anthony Ryan. Noch in diesem Jahr kommt im Original der zweite Band von „The Covenant of Steel“ heraus. Da wäre das Herbstprogramm für den deutschen Stammverlag eine gute Gelegenheit gewesen, den ersten herauszubringen. Hoffen wir da also auf das Frühjahr 2023.

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