Knaur-Fantasy und Fischer Tor im Frühjahr 2022

Knaur-Fantasy und Fischer Tor im Frühjahr 2022
Blick auf drei Umschlagmotive aus dem Frühjahrsprogramm 2022 von Knaur-Fantasy.

Knaur-Fantasy setzt im Frühjahr 2022 auf wenige Fantasy-Autoren. Darunter sind aus früheren Programmen bekannte Namen, aber auch zwei neue. Fischer Tor setzt im kommenden Frühjahr sogar noch weniger auf Fantasy.

Der Verlags-Tradition folgend erscheint das erste Buch des Frühjahrsprogramm noch bevor das letzte aus dem Herbst auf dem Markt ist. Wobei es schwierig zu sagen ist, welches das erste ist, hat sich Knaur doch dazu entschlossen, im Februar 2022 gleich alle vier Romane der „Raven Boys“ von Maggie Stiefvater zusammen herauszubringen. „Wen der Rabe ruft“ und „Wer die Lilie träumt“, der weiß, „Was die Spiegel wissen“ und „Wo das Dunkel schläft“. Der Schober mit allen vier Bänder zusammen soll bereits dieses Jahr in den Handel kommen.

Afrikanisch inspirierte Fantasy ist in den vergangenen Jahren vereinzelt auch nach Deutschland gekommen. Dazu gehörte etwa „Children of Blood and Bone“ von Tomi Adeyemi. Im April erscheint das Debüt von Roseanne A. Brown in deutscher Übersetzung. „A Song of Wraith and Ruin“ hat den deutschen Untertitel „Die Spiele von Solstasia“. Dieser verweist schon auf den Inhalt, geht es doch um ein Turnier der Angehörigen verschiedener Reiche. Obwohl es nur eine Fortsetzung gibt, bekommt die Dilogie gleich noch den Reihen-Titel „Das Reich von Sonande“.

Knaur-Fantasy mit Völker-Fantasy

Die Dilogie „Die vier Göttergaben“ von Stefanie Hasse kommt im Mai 2022 zum Abschluss. „Das verratene Herz“ lautet der Titel des zweiten Buches. Ebenfalls im Mai bringt Knaur-Fantasy einen neuen Roman eines langjährigen Piper-Autoren heraus. Nach Markus Heitz veröffentlicht nun auch Michael Peinkofer bei Knaur. Und er hat seine Orks mitgebracht. „Die Welt der Orks“ hat sich ein wenig verändert, schließlich soll der Völker-Reihe ein neuer Anstrich verpasst werden, damit auch eine jüngere Leserschaft angesprochen werden kann.

Im Juli erscheint dann noch ein Werk für bibliophile Menschen und solche, die es werden wollen. Von der vor zehn Jahren verstorbenen Diana Wynne Jones veröffentlicht der Knaur-Verlag „Aya und die Hexe“. Oliver Plaschka hat das Fantasy-Märchen übersetzt. Die geplante Ausgabe ist aufwendig illustriert von Miho Satake.

Zum Programm gehört auch ein Science-Fiction-Roman, der im Juni erscheint und auf den ausnahmsweise hingewiesen sei. „Do not eat!“ ist ein Roman von Kevin Hearne, der deutlich mehr Humor enthalten dürfte, als „Fintans Sage“, die ebenfalls bei Knaur erscheint.

Fischer Tor im Frühjahr 2022

Werfen wir zum Schluss noch einen kurzen Blick auf das Frühjahrsprogramm 2022 von Fischer Tor. Es umfasst nur wenige Titel und sehr wenige, die der Fantasy zuzurechnen sind. Im Februar erscheint Teil 1 der zweiten Buch-Reihe von Mikkel Robrahn. „Die Jagd auf den Jadefuchs“ zeigt erste „Signs of Magic“. Weitere folgen Ende Juni in „Die Suche nach Tzunath“.

Mit einem breit gefassten Genre-Begriff lässt sich noch „Das Reich der Vampire“ von Nevernight-Autor Jay Kristoff den Fantasy-Titeln zurechnen. Ende Juni erscheint der Roman. Wobei die Erscheinungsdaten aller Vorschauen mit Vorsicht zu genießen sind. Papierknappheit und Lieferkettenprobleme könnten nächstes Jahr zu Verschiebungen führen sowie zu Preiserhöhungen.

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