Herbstvorschau 2020 der Hobbitpresse – Neues von Klett-Cotta

Klett-Cotta zeigt in der Herbstvorschau der Hobbitpresse, dass die Zahl der Neuerscheinungen eher gering ist. Neue Autoren findet man kaum, dafür werden die Werke liebgewonnener Schriftsteller weitergeführt.

Herbstvorschau 2020 mit Anthony Ryan

Auf geht’s im Sommer! Dann schlägt Anthony Ryan ein neues Kapitel um Vaelin al Sorna auf. Mit „Das Lied des Wolfes“ kehrt der Brite in seine mittelalterliche Fantasy-Welt zurück und verabschiedet sich vorerst von moderneren Ansätzen wie zuletzt in „Das Imperium aus Asche“. In der zweiten Augusthälfte kommt der Auftakt zu „Rabenklinge“ heraus.

Bereits bei Band 2 ist Jenn Lyons angelangt. Mit „Der Name aller Dinge“ setzt sie die „Drachengesänge“ fort. Da sich die Handlung in das Pferdeland verlagert, ist auf dem Umschlag jedoch nicht mehr ein Drachen-, sondern ein Pferdekopf. Mitte September erscheint die gebundene Ausgabe.

Das Fahrzeug wechselt, die Geschichte bleibt dieselbe. „In Winterstürmen“ von C. L. Polk geht Ende Oktober weiter. „Stormsong“ hat an Stelle eines Fahrrads eine Pferdekutsche auf dem Cover, doch das soll auch die letzte Bemerkung zur Gestaltung gewesen sein. Michele Gyo übersetzt das Buch.

Von Piper zur Hobbitpresse

Nicht verschweigen wollen wir die beiden Titel deutscher Autoren. Da ist zunächst Thilo Corzilius. Er hatte zuletzt bei Piper veröffentlicht, doch „Diebe der Nacht“ verlegt nun die Hobbitpresse. Die Experten für die Entwendung von Eigentum sind ab Mitte September in einer an Venedig erinnernden Lagunenstadt unterwegs. Ebenfalls im September bringt Klett-Cotta den zweiten Band der „großen Erzferkelprophezeiung“ des Christian von Aster heraus. „Das abartige Artefakte“spielt erneut unter Zwergen, die wie Schlümpfe sind. Hier trifft der Schicksalszwerg auf den Spitzelzwerg, und man kann nur hoffen, dass kein Ork sie nach dem Weg fragt.

Erinnert sich noch jemand an Patrick Rothfuss? Der Mann, der den Namen des Windes kennt, aber nicht weiß, wie er seine Geschicht zu Ende führt, verspricht ja dennoch bereits seit Jahren Band 3. Für Bibliophile erscheint Mitte September eine Schmuckausgabe des Werkes, das ihn berühmt machte. Sie schlägt preislich mit 68 Euro zu Buche.

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Ein Gedanke zu „Herbstvorschau 2020 der Hobbitpresse – Neues von Klett-Cotta

  1. Heieiei, wenn es keinen abschließenden Band zu Kvothe gibt, dann macht man nochmal ordentlich Geld mit der neuen Schmuckausgabe? Das ist ja wirklich ein seeehr stolzer Preis.

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