Göttertod – The First Empire 3 von Michael J. Sullivan

Göttertod - The First Empire von Michael J. Sullivan

Mit „Göttertod“ hat Michael J. Sullivan bereits Band 3 von „The First Empire“ vorgelegt. Foto: Jörn Käsebier

Der Krieg zwischen Fhrey und Menschen hat begonnen, doch beide Seiten sind schlecht dafür gerüstet. Während die Fhrey noch unter den Nachwirkungen der Rebellion in ihrer Hauptstadt leiden, haben die Menschen mit logistischen Problemen zu kämpfen. Zwar wissen sie, wie sie Waffen und Rüstungen aus Eisen schmieden können. Doch tausende davon herzustellen, dauert. Da trifft es sich gut, dass Nyphron einen Plan hat, um Alon Rhist einzunehmen, die Grenzfestung der Fhrey.

Göttertod im First Empire

Mit „Göttertod“ gelingt Michael J. Sullivan das bislang beste Buch der Reihe. Es beginnt eher langsam und ruhig, steigert sich jedoch immer weiter bis zum Finale: der Schlacht von Grandford. Im Gegensatz zum Vorgänger „Rebellion“ dauert es auch, bis die Hauptfiguren zusammen agieren. Im dritten Band ist jeder mehr mit sich und seinen Problemen beschäftigt – da bleibt nur wenig Zeit für Freundschaft und Liebe. Auch wenn diese Themen zentral bleiben.

Persephone denkt mehr an die Zukunft der Menschheit und die Last, die sie als Königin zu schultern hat, als an Raithe. Suri verarbeitet noch immer ihren in den Minen erlittenen Verlust. Zugleich ist sie aber damit beschäftigt, ihre magischen Fähigkeiten zu trainieren und auszubauen. Brin schreibt weiter an ihren Chroniken, kann ihre Augen aber kaum vom jungen Krieger Tesh lassen.

Dramatischer Kampf um das First Empire

Und Nyphron? Er treibt seine Intrigen voran, muss jedoch erkennen, wo seine Grenzen liegen. Die Perspektive der Fhrey bekommen Leser ansonsten erneut durch Mawyndulë vermittelt, den Kronprinzen und Magier. Er muss erneut ein paar Lektionen lernen.

Auch wenn die Handlungsstränge zunächst überwiegend parallel verlaufen. Am Ende verbinden sie sich. Dramatische Momente macht jede Hauptfigur durch. In der Schlachtbeschreibung gelingt es Michael Sullivan, die Schrecken des Krieges zu verdeutlichen, ohne seitenlang Kämpfe wiederzugeben. Da ist es nicht mehr so wichtig, dass manche Nebenfigur wie Tesh und Jerydd, Hüter des Turms von Avempartha, etwas flach geraten sind oder unwahrscheinliche Wendungen durchmachen.

Fortsetzung: Zeit der Legenden

Göttertod - Zeit der Legenden

Michael J. Sullivan: Göttertod – Zeit der Legenden

„Göttertod“ schließt die erste Hälfte der „Zeit der Legenden“ ab. Michael Sullivan hat seine Reihe auf sechs Bücher angelegt. Im Original ist mit „Age of Legend“ bereits Band 4 erschienen. Die letzten beiden folgen voraussichtlich 2020. Die deutsche Übersetzung geht nach bisherigem Rhythmus ebenfalls nächstes Jahr weiter.

„Göttertod – The First Empire 3“ von Michael J. Sullivan ist bei Knaur erschienen. Die Taschenbuch-Ausgabe geht über 512 Seiten und kostet 10,99 Euro, das E-Book 9,99 Euro. Die Übersetzung stammt von Carina Schnell, die diese Aufgabe von Marcel Aubron-Bülles übernommen hat.

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