Knaur-Fantasy: Das Herbstprogramm 2019

Herbstprogramm 2019 Knaur-Fantasy

Das Herbstprogramm 2019 von Knaur-Fantasy fällt etwas dünner aus als sein Vorgänger. Foto: Jörn Käsebier

Knaur-Fantasy: Im Herbstprogramm 2019 gibt es ein Wiederlesen mit bekannten Autoren. Darunter sind N.K. Jemisisn, Leigh Bardugo und mehrere deutschsprachige Autoren. Sie alle setzen frühere Werke fort oder beginnen neue Fantasy-Stoffe.

Leigh Bardugo und der King of Scars

Wer internationale Stoffe im Programm hat, die unter einem Markennamen weltweit bekannt sind oder es werden sollen, übersetzt nicht mehr. „Das Lied von Eis und Feuer“ wurde erst als „Game of Thrones“ ein Mega-Erfolg. Die Adaption der Romane von Leigh Bardugo durch Netflix soll weltweit das Publikum begeistern. Da übernimmt Knaur den Titel des nächsten potenziellen Bestsellers gleich. „King of Scars“ heißt er, erscheint im August und spielt nach den Ereignissen der Krähen-Romane.

Der König mit den Narben ist Nikolai, der zuletzt in „Das Gold der Krähen“ einen Auftritt hatte. Um ihn, seine Vergangenheit, sein Königreich und seine Grisha geht es. Erneut handelt es sich um eine Dilogie, sodass also noch eine Fortsetzung kommt. Und damit Knaur sich den Titel des Bardugo-Verlags nicht mehr teilen muss, bringt er im Oktober noch die Grisha-Trilogie neu heraus. Sie war ursprünglich bei Carlsen untergekommen, erscheint nun in neuem Gewand und in einem Schuber.

Knaur-Fantasy setzt auf N.K. Jemisin

Zuvor, im September, geht eines der herausragenden Werke der vergangenen Jahre weiter. „Die große Stille“ nennt Knaur mittlerweile die Trilogie von N.K. Jemisin. „Brennender Fels“ heißt der zweite Teil. Er setzt nach den Ereignissen von „Zerrissene Erde“ ein und schildert die weitere Suche von Essun nach ihrer Tochter.

Ebenfalls in einer dystopischen Welt ist „Wasteland“ angesiedelt. Judith C. Vogt und ihr Mann Christian Vogt schicken eine junge Frau in ein Ödland, in dem eine tödliche Krankheit wütet. Sie selbst zeigt sich gegen diese. Doch das bringt sie in andere Gefahren. Ab Oktober können Leser etwa herausfinden, was das Militär damit zu tun hat.

Herbstprogramm 2019 zur Weihnachtszeit

Damit sind wir bereits in der Vorweihnachtszeit. Und während das Fest der Liebe seine Schatten vorauswirft, blicken wir zu „Schatten der Ewigkeit“ von Carolin Wahl. „Zwillingsblut“ ist der Untertitel des ersten Bandes der Alias-Reihe. Romantik, Gestaltwandler und Kriminalfälle sind die Zutaten.

Außerdem legt Knaur-Fantasy Diana Wynne Jones zum Jahresende neu auf. „Das wandelnde Schloss“ ist der erste Band der Howl-Saga und erschien, wie schon Leigh Bardugo, zuerst bei Carlsen. Zwei weitere Bände folgten.

Knaur-Fantasy Anfang 2020

Im Februar 2020 geht die Reihe „Black Alchemy“ weiter. Die Österreicherin Katharina V. Harderer verrät mehr über die Alchemistin Mirage und den Gardisten Zejn. „Der Garten der schwarzen Lilien“ lautet der Titel des zweiten Bandes.

Im März liegt dann die letzte Hoffnung auf den „Frost Files“. Warum ein englischer Titel, wenn das Original „The Girl Who Could Move Sh*t with Her Mind“ heißt? Wer weiß. Der deutsche Übersetzer ist Christoph Hardebusch. Er dürfte allerdings nicht den Titel verantworten. Das Buch geschrieben hat ein Science-Fiction-Autor, der unter dem Pseudonym Jackson Ford neue Wege geht. Diese führen erst einmal auf Superheldenpfaden. Die Vorab-Kritiken im englischsprachigen Raum fielen gemischt aus.

International gewürzt ist schließlich ein weiterer Titel, der im März erscheint. „Pepper-Man“ stammt aus der Feder der Autorin Camilla Bruce. Sie lebt in Norwegen, schreibt aber in englischer Sprache. Ihre Protagonistin Cassandra nimmt die Leser mit in eine Geschichte, in der es viel um Wahrnehmung geht. Ein düsterer Abschluss des Herbstprogramms 2019 von Knaur-Fantasy zum Frühlingsbeginn.

Und Markus Heitz? Von ihm gab es doch bislang zuverlässlich ein Buch im Frühjahr, eines im Herbst. Nun, von ihm erscheint im Oktober die Anthologie „Der Tannenbaum des Todes“. Allerdings fallen die 24 Weihnachtsgeschichten nicht unter Fantasy, daher taucht das Buch nicht in der offiziellen Vorschau auf.

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Ein Gedanke zu „Knaur-Fantasy: Das Herbstprogramm 2019

  1. Da werden ja einige Schwergewichte ins Deutsche übersetzt. Ich freue mich besonders auf N.K. Jemisin, die ja drei Mal in Folge den Hugo Award gewonnen hat. Aber King of Scars von Leigh Bardugo war auch ein sehr gutes Buch, schön, dass es übersetzt wird, wenn auch mit englischem Titel.

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