Das Frühjahrsprogramm 2019 von Knaur-Fantasy

Frühjahrsprogramm 2019 von Knaur-Fantasy

Markus Heitz ist das Zugpferd des Frühjahrsprogramms 2019 von Knaur-Fantasy und ist gleich zweifach vertreten. Doch auch Ransom Riggs wird prominent angekündigt.       Foto: Jörn Käsebier

Die längste Vorschau kommt zum Schluss: Im Frühjahrsprogramm 2019 von Knaur-Fantasy dominieren zwar die Fortsetzungen. Doch es gibt auch ein paar Auftaktbände zu neuen Reihen und neue Stoffe. Zum Teil auch von neuen Autoren. Doch es gibt auch ein Wiederlesen mit alten Bekannten. Der Reihe nach …

Markus Heitz als Ouvertüre

Wir schreiben den März 2019. 401 Jahre ist es her, dass nach dem Zweiten Prager Fenstersturz der 30-Jährige Krieg anfing. Markus Heitz führt seine Leser in diese schreckliche Zeit zurück. „Die dunklen Lande“ heißt sein nächstes Buch. Zwei Protagonistinnen stehen im Zentrum der Handlung. Diese geht dann auch musikalisch weiter – denn Mahets Roman ist die Ouvertüre für das neue Themenalbums von „Blind Guardian“.

Ebenfalls im März von Ransom Riggs Band 4 seiner besonderen Kinder. „Der Atlas der besonderen Kinder“ bringt alte Feinde zurück und führt auf die Spur neuer Freunde. Außerdem setzt Liza Grimm ihren Ausflug in nordische Welten fort. Obwohl sie eigentlich die Vorgeschichte erzählt. Denn „Die Helden von Midgard“ spielt vor denn bereits erschienen „Göttern von Asgard“.

Von Harderer bis Hearne und Husberg

Damit sind wir auch schon im April. Dort sehen wir, dass Knaur im Revier von Klett-Cotta gewildert hat. Erschienen in der Hobbitpresse doch die Druiden-Romane von Kevin Hearne. „Das Spiel des Barden“ sorgt jedoch nicht in Gallien für Magie, sondern in der Fantasy-Welt Teldwens. Übersetzt hat das Ganze übrigens der ehemalige Cheflektor von Blanvalet, Urban Hofstetter. Aber das nur, um die Verlags-News abzuschließen.

Der Mai bleibt frei. Dafür passiert viel im Juni. „Blutkrone“ bildet den Abschluss der „Chroniken der Sphaera“ von Christopher Husberg um Killer, Nonnen, Elfen und Vampire. Untote spielen auch in „Das Schwert der Totengöttin“ eine Rolle. Die Österreicherin Katharina V. Harderer beginnt damit eine düstere Geschichte mit dem Gesamttitel „Black Alchemy“.

Frühjahrsprogramm 2019 von Knaur-Fantasy mit Ken Liu

Wer es poetischer mag, kommt bei Ken Liu auf seine Kosten. „Die Stürme von Dara“ setzen ebenfalls im Juni ein. Sie versprechen, die Entscheidung im Kampf um die Thronfolge zu bringen. Und dann gehen noch die Abenteuer der „Taberna Libraria“ weiter. „Der schwarze Novize“ ist der Titel von Band 3 des Werks von Dana S. Eliott.

Im Juli begeben wir uns in ein untergehendes Kaiserreich. Dort streiten Adelige um die Macht und greifen dabei gern auf Söldnerheere zurück. „Das Reich der zerbrochenen Klingen“ heißt dieses Debüt von Anna Smith Spark. Es wird eine ganze düstere Trilogie. Im Original sind bereits zwei Bände erschienen, der dritte soll im Sommer 2019 folgen.

Der letzte Magier und die dritten Bände

Im August dürfen sich die Leser von Knaur-Fantasy auf eine Rückkehr in die Bernsteinstadt freuen. „Der Dreizehnte Stamm“ heißt der dritte Band der Reihe von Bradley Beaulieu. Anders als im Frühjahrsprogramm 2019 verkündet, handelt es sich aber nicht um das Finale. Denn es sind sechs Bände geplant.

Update vom 23. Dezember: Nach dem Erfolg der ersten „Staffel“ von „Doors“ gehen die Bücher von Markus Heitz mit ihren unterschiedliche verlaufenden Handlungssträngen in eine zweite Runde. „Vorsehung“, „Wächter“ und „Energia“ heißen die drei Bücher, die ab August 2019 erhältlich sein werden.

Warum kommt jetzt auch noch der September? Beginnt da nicht schon das Herbstprogramm? Jein, zwar steht hier der Wechsel an, doch offiziell ist meist der Oktober die Grenze (wobei manches Herbstprogramm auch Titel enthält, die bereits im August erscheinen). Das Frühjahrsprogramm 2019 von Knaur-Fantasy hält jedenfalls noch zwei Titel im September parat.

Zum einen geht die Reihe „The First Empire“ von Michael J. Sullivan weiter. In „Göttertod“ nimmt der Krieg zwischen Menschen und Frey Fahrt auf. Und dann meint der Verlag noch eine Nachfolgerin für Leigh Bardugo gefunden zu haben. Lisa Maxwell verkaufte sich im Original recht gut. Da trifft es sich gut, dass „Der letzte Magier von Manhattan“ nur der Auftakt zu den Rätseln des Ars Arcana ist. Band 1 spielt im New York an der Schwelle zum 20. Jahrhundert, einem Big Apple der Gangster, korrupten Polizisten und der Gaslaternen. Da die Protagonistin als Zeitreisende dorthin gelangt, dürften in den Fortsetzungen andere Epochen folgen.

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5 Gedanken zu „Das Frühjahrsprogramm 2019 von Knaur-Fantasy

  1. Im Jahr 2019 ist es 401 Jahre her, dass der Dreißigjährige Krieg anfing. 401 Jahre Westfälischer Friede wäre 2049.

    Hach, ich wollte doch nicht mehr klugscheißen. Sorry. 😉

  2. Hm. Seit wann bestehen „Die Chroniken der Sphaera“ nur noch aus drei Bänden? Und warum wird auf Christopher Husbergs HP „Blood Requiem“ immer noch als „third novel novel in the Chaos Queen Quintet“ bezeichnet?
    Ja, ja … Pentalogien haben es hierzulande halt wirklich nicht leicht … 😉

    • Stimmt habe ich übersehen, obwohl ich es ja selbst bereits in der Rezension zu „Frostflamme“ geschrieben hatte. 🤦
      Ich hoffe mal, dass nicht bei Husberg und Beaulieu nur die deutschen Rechte für die ersten drei Bücher gekauft wurden, sondern alle übersetzt werden.

  3. Pingback: Das Frühjahrsprogramm 2019 von Knaur-Fantasy — Der Fantasy Weblog | Treffpunkt Phantastik

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