Die Fantasy-Bücher 2016 – Jahresrückblick und Ausblick 2017

Rezensierte Fantasy-Bücher 2016 Foto: Jörn Käsebier

Rezensierte Fantasy-Bücher 2016. Foto: Jörn Käsebier

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – Zeit für einen Rückblick auf die Fantasy-Bücher 2016. Und welcher Beitrag würde sich dafür besser eignen, als der 300. auf Fantasyblogger? Natürlich alles streng subjektiv und auf Grundlage der 20 Rezensionen, die hier in 2016 erschienen sind.

Neue Label und neue Fantasy-Bücher

In den ersten Monaten begann 2016 etwas verhalten. Auf Fantasyblogger war es zwar etwas Heyne-lastig, von den Stoffen her aber sehr gemischt: Sie reichten von klassischen Fantasy-Geschichten über modernen Steam-Punk bis hin zu exotischeren Settings wie von „Das Schwert der Dämmerung“. Insgesamt war es mehr ein Frühling und Sommer des Abwartens.

Denn im Herbst 2016 kam mit Fischer Tor ein neues Label auf den Buchmarkt, das zusammen mit dem ausgeweiteten Fantasy-Angebot von Knaur für ein deutlich breiteres Angebot sorgte. Vorweggenommenes Zwischenfazit: Leser profitieren von der größeren Auswahl und können sich darüber freuen, dass es mehr Bücher in die Übersetzung schaffen, an die sich die etablierten Verlage vielleicht nicht herangetraut hätten.

Jahresrückblick auf beste Fantasy-Bücher 2016

Ein solcher Fall ist „Im Schatten des Himmels“ von Guy Gavriel Kay. Großartig erzählt, mit glaubhaften Figuren und interessanten Intrigen. Der Fantasy-Roman steht zugleich für zwei kleine Trends in 2016: Es handelt sich um Historienfantasy und ein Buch mit ungewöhnlichem Weltenentwurf. Das gilt ebenso für einen weiteren Stoff mit chinesischem Setting: Ken Lius „Die Schwerter von Dara – Seidenkrieger“, das Roman-Debüt des Jahres.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen war es nicht das Jahr der neuen Autoren, Trilogien und Reihen. Dafür kamen gelungene Geschichten an ihr Ende. Eher knapp und Kurzweilig war die Riyria-Reihe von Michael J. Sullivan, die nach sechs Bänden endete. Und die Rabenschatten-Trilogie von Anthony Ryan erhielt mit „Die Königin der Flammen“ einen fulminanten Schluss. 2017 gibt es einen Kurzgeschichten-Nachschlag.

Ausblick 2017

Ein erster Ausblick auf 2017 ist dank der Vorschauen für das Frühjahr 2017 (die bis in den Herbst reichen) bereits möglich. Es verspricht ein gutes Jahr zu werden, mit drei Bänden von Steven Eriksons „Das Spiel der Götter“ etwa, einem neuen Roman von Tom Lloyd und der Fortsetzung des „Geheimnissen der Großen Schwerter“ von Tad Williams. Hinzu kommen verschiedene, vielversprechende Werke bislang weniger bekannter Autoren. Und dann geht noch die Reihe „Game of Thrones“ weiter. Leider aber noch nicht „Das Lied von Eis und Feuer“ – wir wollen ja nicht Fake-News in die Welt setzen.

Zum Schluss bleibt noch, allen Lesern zu danken, die dieses Jahr zum zweiterfolgreichsten seit Bestehen des Blogs gemacht haben. Vielen Dank auch für Likes, Kommentare und teilen sowie verlinken – das motiviert enorm zum Weitermachen.

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