Knaur: Vorschau auf das Fantasy-Program Frühjahr 2017

Im Frühjahr 2017 will Knaur erneut unter Beweis stellen, dass die Phantastik im Verlag einen neuen Stellenwert bekommen hat. Und zumindest beim zweiten, erweiterten Fantasy-Programm zeigt die Vorschau, dass dies gelungen ist. Dafür sorgen vor allem neue Autoren.

Michael J. Sullivan bei Knaur

Das Fantasy-Programm beginnt im März mit einer der wenigen Fortsetzungen. Auf „Schwarzer Horizont“ folgt „Schwarzer Sturm“ von Ivo Pala. „Binge Reading“ mit Julia Knight heißt es im selben Monat mit der „Gilde der Duellanten“. Die Trilogie von Julia Knight dreht sich um wenig ritterliche Musketiere. „Schwerter und Schwindler“ ist der Titel des ersten Bandes, Teil 2, „Legenden und Lügner“ erscheint im Juli, „Fechter und Feiglinge“, der Abschlussband, schließlich im Oktober. Alle Bücher gehen über 400 Seiten, sodass schnelle Leser, doch nicht nahtlos werden weiterlesen können.

Fantasy-Vorschau von Knaur für das Frühjahr 2017. Foto: Jörn Käsebier

Fantasy-Vorschau von Knaur. Foto: Jörn Käsebier

Da bleibt Zeit für eine kleine „Rebellion“. Michael J. Sullivan, dessen Werke bislang bei Klett-Cotta erschienen sind, startet mit diesem Buch sein Epos „The First Empire“. Die „Zeit der Legenden 1“ bringt Knaur im April heraus. Im Mai starte eine neue Reihe aus Australien. „Das Erbe der Seher“ bildet den Auftakt zur „Licanius-Saga“, einer Trilogie von James Islington. Es handelt sich um das Debüt des australischen Autors, der sein Buch zunächst als Self-Publisher veröffentlichte. Die Geschichte um einen jungen Mann, der sein magisches Erbe entdeckt, ist eher klassisch gehalten – die Leserbewertungen machen jedoch neugierig.

Knaur bringt Bradley Beaulieu nach Deutschland

Ben Aaronovitsch ist mit seinen Peter-Grant-Büchern sehr erfolgreich – die Anleihen bei Cover und Titel sind bei „Die Seelen von London“ nicht zu übersehen. A.K. Benedict setzt aber weniger auf Humor und mehr auf Krimi. Im August geht es bei Knaur mit der „Taberna Libraria“ von Dana S. Eliott  weiter. „Der schwarze Novize“ ist Band 3 betitelt, doch geht es darin bereits um das vierte von fünf magischen Büchern, das Corrie und Silvana finden müssen.

Einen Monat später schafft es Bradley Beaulieu endlich nach Deutschland. Seine erste Trilogie mit ihren slawischen Namen und Luftschiffen war nicht übersetzt worden, doch „Die Legenden der Bernsteinstadt“ bekommen ihre Chance. „Die Zwölf Könige“ spielt in einem Wüstenreich, das ein wenig an das alte Babylon erinnert, und das von zwölf unsterblichen Königen regiert wird. Es ist an einer jungen Frau, eine Rebellion gegen die Herrschaft zu beginnen.

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Ein Gedanke zu „Knaur: Vorschau auf das Fantasy-Program Frühjahr 2017

  1. Ich freue mich sehr auf den Sullivan, den ich in der Klett-Cotta-Reihe zu schätzen gelernt habe. Aber auch Knight macht mich neugierig.
    Ein Trick: Buch erst anfangen zu lesen, wenn man alle Bände daheim hat (allerdings nur, wenn man sehr überzeugt ist, dass es einem gefallen wird ;-)).

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