Hobbitpresse von Klett-Cotta im Frühjahr 2017 mit Tolkien und Tad Williams

Tad Williams und Tolkien, der Mann, mit dem die Hobbitpresse begann, sind die beiden wichtigsten Autoren im Frühjahr 2017 bei der Hobbitpresse von Klett-Cotta. Und von beiden gibt es Neuveröffentlichungen. Auf Bücher deutscher Autoren müssen die Leser hingegen verzichten.

Tad Williams zurück in Osten Ard

Tad Williams macht im März den Auftakt. „Das Herz der verlorenen Dinge“ läutet die Fortsetzung der Reihe „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ ein. Im Mittelpunkt steht der Kampf zwischen Menschen und Nornen um Osten Ard. Das Buch erreicht nur eine Länge von 384 Seiten, was kürzer als andere Werke von Tad Williams ist, doch handelt es sich ja auch nur um einen Zwischenband. Anfang August geht es dann richtig weiter in Osten Ard. Mit „Die Hexenholzkrone“ erscheint der erste Band der neuen Trilogie „Der letzte König von Osten Ard“. Darin wollen die Nornen und ihre Verbündeten verhindern, dass Prinz Morgan seinem Vater Simon auf den Thron nachfolgt. Dabei kommt es zum Wiedersehen mit einigen bekannten Figuren. Und die Geschichte geht auch wieder über rund 800 Seiten. Update vom März 2017: Wie Klett-Cotta mitteilte, wird „Die Hexenholzkrone auf zwei Bücher aufgeteilt, da das Buch sonst rund 1300 Seiten dick und später erscheinen würde.

Im April erscheint in der Hobbitpresse „Der Mann, der mit Schlangen sprach“. Er stammt nicht aus dem Hause Slytherin, sondern lebt in einer Welt, die einem mittelalterlichen Osteuropa nachempfunden ist. Das verwundert nicht, wenn man weiß, dass der Autor, Andrus Kivirähk, aus Estland stammt. In „Der Mann, der mit Schlangen sprach“ geht es um ein Naturvolk, deren Welt von Kreuzrittern und christianisierten Bauern bedroht wird. Bedroht ist auch Atticus O’Sullivan, der eiserne Druide. Band 6 der gleichnamigen Reihe trägt den Titel „Gejagd“ und erscheint Anfang April.

Liebesgeschichte von Tolkien in der Hobbitpresse

Einen Monat später gibt es bei der Hobbitpresse Stoff für Liebhaber von Kurzgeschichten. Die Anthologie „Das Duell der Bösen“ versammelt drei Kurzgeschichten von Anthony Ryan, die in der Welt der Rabenschatten-Trilogie spielen. In Mittelerde geht es Anfang Mai um die Liebe. In „Beren und Lúthien“ erzählt J.R.R. Tolkien von der Liebe zwischen Mensch und Elbin. Im „Silmarillion“ und im „Buch der Verschollenen Geschichten“ spielten Beren und Lúthien bereits eine Rolle. Doch nun hat Christopher Tolkien aus dem Nachlass seines Vaters die vollständige Geschichte für ein eigenes Buch zusammengesetzt. Sie erscheint im Frühjahr 2017 und damit vier Monate nach dem 125. Geburtstag des Mitschöpfers der Fantasy.

P.S. Tolkien bekommt dazu noch eine Anpassung an die modernen Zeiten. Da Erwachsene gerade gern nicht nur in der Fantasie ausmalen, kommt Anfang Mai noch das offizielle „Der-Herr-der-Ringe“-Ausmalbuch – 80 Seiten für Frodo, Sam und Gandalf.

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