Schattenblender von Brent Weeks – Rezension von Licht-Saga 4

Schattenblender von Brent Weeks

Brent Weeks: Schattenblender

Was treibt Andross Guile für ein Spiel? Kip versucht verzweifelt, hinter die Pläne seines Großvaters zu kommen und diese zu durchkreuzen. Doch ohne seinen Vater Gavin steht Kip auf verlorenem Posten. Zu allem Überfluss trachten ihm noch andere nach dem Leben, Feinde, die Kip mehr fürchten, für das, was er werden könnte, als für das, was er ist. Da ist es gut, dass er sich auf seine Freunde bei der Schwarzen Garde und seine magischen Fähigkeiten verlassen kann.

Schattenblender in der Licht-Saga

„Schattenblender“ ist der zweite Teil von „The Broken Eye“ und in der Übersetzung Band 4 der Licht-Saga. Das ist auch an der Dramaturgie ablesbar. „Schattenblender“ ist viel stärker verdichtet als der Vorgänger „Sphären der Macht“. Das heißt nicht, dass sich eine Action-Szene an die nächste reiht, auch nicht, dass es am Ende zu einer großen Entscheidungsschlacht kommt. Doch so manche Intrige und manches Rätsel werden gelöst. Und dass Brent Weeks ein paar Fäden entknotet, aber nicht alle, und dass er den Überblick über viele Details behält, macht die Lektüre befriedigend. Wer die Schatten-Trilogie gelesen hat, kann nachvollziehen, wie die Schreibfähigkeiten von Brent Weeks gestiegen sind und wie sein Stil gereift ist.

Bei den Hauptfiguren haben sich die Anteile verschoben. Gavin Guile bekommt immer weniger Raum, während sein Sohn Kip und seine Frau Karris mehr in den Mittelpunkt rücken. Aus Teias Perspektive werden in „Schattenblender“ ebenfalls mehrere Kapitel erzählt, und ihre Arbeit als Spionin dürfte auch künftig wichtig bleiben. Mit Aliviana (Liv) Danavis gibt es noch eine Stimme aus dem Lager des Farbprinzen. Dieser spielt jedoch nur am Rande eine Rolle, dementsprechend klein fällt auch Livs Beitrag aus.

Brent Weeks schreibt weiter

Alle Hauptfiguren stehen in Licht-Saga 4 vor wichtigen Entscheidungen. Das hält die Spannung hoch und sorgt dafür, dass man als Leser das Buch bis zum Ende nicht weglegen möchte. Zusammen stellen „Sphären der Macht“ und „Schattenblender“ das beste Werk dar, das Brent Weeks bislang geschrieben hat.

Mit den Entscheidungen auf der Chromeria sind die Weichen für den letzten Band gestellt. Dieser trägt den Titel „The Blood Mirror“ (Der Blut-Spiegel) und erscheint im Original voraussichtlich im Herbst 2016. Ein Veröffentlichungstermin für die deutsche Übersetzung ist daher auch noch nicht bekannt. Es könnten aber erneut zwei Bände in der Übersetzung werden. Update: „Düsterer Ruhm“ lautet der deutsche Titel von Band 5, und es werden am Ende sechs Bücher sein.

„Schattenblender“ von Brent Weeks ist bei Blanvalet erschienen. Der vierte Band der Licht-Saga geht über 640 Seiten. Die Klappenbroschur-Ausgabe kostet 14,99 Euro, das E-Book 11,99 Euro. Die Übersetzung stammt von Michaela Link.

Advertisements

2 Gedanken zu „Schattenblender von Brent Weeks – Rezension von Licht-Saga 4

  1. Pingback: Beste Fantasy-Bücher 2015 – Jahresrückblick und Ausblick | Der Fantasy Weblog

  2. Pingback: Düsterer Ruhm – Licht-Saga 5 von Brent Weeks | Der Fantasy Weblog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s