Das Herbstprogramm 2015 von Heyne-Fantasy mit Bernhard Hennen und Saladin Ahmed

Besser spät als nie: Die Vorschau auf das Herbstprogramm 2015 von Heyne-Fantasy ist zwar schon ein wenig länger verfügbar, doch da der erste Titel im Oktober herauskommt, lohnt sich noch der Blick voraus. Bernhard Hennen ist der einzige Fantasy-Vertreter im Hardcover-Programm. Seine Drachenelfen setzen in Band 5 den „Himmel in Flammen“ und schließen damit eine weitere epische Episode der Elfen-Saga ab.

Blausteinkriege und ein Thron in Flammen

Das Brüderpaar Tom und Stephan Orgel, das als T.S. Orgel bereits dreimal Orks auf Zwerge hetzen durfte, beginnt im Oktober „Die Blausteinkriege“. „Das Erbe von Berun“ lautet der Titel des Auftaktbandes der Fantasy-Reihe. Der Versuch, im Marketing Parallelen zu Joe Abercrombie zu ziehen, ist nicht zu übersehen. Aus einem Barbaren, einem Magier und einem Inquisitor in der Beschreibung der Klingen-Romane werden ein Straßenmädchen, ein Garderitter und ein Geheimagent. Und um noch einen draufzusetzen, werden „Die Blausteinkriege“ gleich zum deutschen Game of Thrones erklärt. Wenn das mal nicht falsche Erwartungen weckt.

Mit einem Thron geht es Anfang November weiter. Dann erscheint mit „Thron in Flammen“ der zweite Band der Chroniken um den Unbehauenen Thron von Brian Staveley. Der erste Band „Der verlorene Thron“ überzeugte, sodass die Vorfreude auf das epische 800-Seiten-Werk hoch ist. Weniger actionlastig dürfte das Debüt von Carolin Wahl ausfallen. „Die Traumknüpfer“ handelt von vier Jahreszeitenvölkern, die über magische Splitter, die göttliche Kräfte verleihen können, miteinander in Konflikt geraten. Mit der Kapuzenfigur auf dem Titel braucht das Werk schon einmal nicht den Vergleich mit bekannteren Werken zu scheuen.

Schwerter im Norden und in der Dämmerung

Im neuen Jahr geht es etwas düsterer weiter. Luke Scull hatte mit „Schattenkrieger“ eine Geschichte um eine verfallende Welt begonnen, die wohl an die Erfolge von Joe Abercrombie anknüpfen sollte. Doch dazu reichte es bei weitem nicht. Mit „Schwert des Nordens“ kommt im Januar 2016 die Fortsetzung heraus. Bei „Das Duell der Prinzen“ handelt es sich ebenfalls um eine Fortsetzung. C.S. Pacat schreibt das Prinzen-Gambit weiter, das mit „Der verschollene Prinz“ begonnen hatte. Die Hauptfigur heißt übrigens Damen, weshalb Damengambit – zumindest für Schachfreunde – der bessere Titel für die Reihe gewesen wäre.

Deutlich origineller verspricht der Februar zu werden. Dann erscheint mit „Das Schwert der Dämmerung“ der Debüt-Roman von Saladin Ahmed. Der Amerikaner entwirft darin eine an den Orient angelehnte Fantasy-Welt, mit Ghulen, Djinns und Intrigen. Rezensionen zur Originalausgabe fallen so positiv aus, dass man hier vom Highlight des Herbstprogramms 2015 von Heyne-Fantasy sprechen kann. Nicht vergessen sollte man aber Miles Cameron. Nach vielen Wendungen und Umwegen bringt er seine Geschichte um Ritter, Drachen und Glauben in „Der Drache erwacht“ im März voran. Und es wird nur vordergründig um ein Turnier gehen.

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