Hobbitpresse im Herbst 2015 mit Anthony Ryan, Tad Williams und Michael J. Sullivan

Der September hat es in sich: Gleich drei Fantasy-Bücher bringt allein die Hobbitpresse im Rahmen ihres Herbstprogramms 2015 heraus. Dabei handelt es sich um den zweiten Rabenschatten-Roman von Anthony Ryan, den dritten Bobby-Dollar-Band von Tad Williams und Riyria 4 von Michael J. Sullivan.

Hobbitpresse im Herbst 2015

Doch der Reihe nach. Am 25. Juli erscheint in der Hobbitpresse zunächst „Der Räuberbräutigam“ von Eudora Welty. Nicht gerade klassische Fantasy, sondern mehr eine Erzählung, die an Mythen der amerikanischen Südstaaten und Märchenvorbilder anknüpft. Bereits der Titel ist Grimms Märchen entnommen. Dass Weltys Version von 1942 es überhaupt noch einmal zur Veröffentlichung bringt, ist der Library of America zu verdanken. Und nun wird es auch eine deutsche Fassung geben.

Winterlich wird es im Spätsommer mit Hyddenworld 4. Am 22. August erscheint „Der Winter“ von William Horwood. Am selben Tag kommt zudem das Fantasy-Buch eines deutschen Autos heraus – ein Werk dieser Art findet sich in den meisten Programmen der Hobbitpresse. Christian von Aster erzählt in „Das Eherne Buch“ eine Geschichte vom Ende allen Krieges. Dass dazu ein letzter Krieg gehört, versteht sich fast von selbst. In den Schlachten dürfte der die besten Chancen haben, der das aus Geschichten geschmiedete Schwert „Das Eherne Buch“ führt. Mit dieser Konstellation hätte das Fantasy-Buch auch zu Feder & Schwert gepasst.

Der Herr des Turms und ein Smaragdsturm

Und damit kommen wir zum Herzstück des Herbstprogramms 2015 der Hobbitpresse. Sicherlich auch im Hinblick auf die Frankfurter Buchmesse erscheinen am 26. September gleich drei Werke. Mit „Der Herr des Turms“ setzt Anthony Ryan „Das Lied des Blutes“ fort. Rabenschatten 2 erzählt, wie es im Leben von Vaelin al Sorna weitergeht, als er in seine Heimat zurückkehrt. Weit weg von ihrer Heimat sind hingegen Royce und Hadrian, die sich in Ryria 4 „An Bord der Smaragdsturm“ befinden. Auch dort lauern Gefahren, vor allem von der Kirche und dem Reich Nyphrons. Doch das Diebesduo nimmt es mit den Gegnern auf, geht es doch darum, den wahren Erben Nyphrons zu finden.

Chronisch zu spät kommt Bobby Dollar, vor allem, wenn seine Vorgesetzten ihn sehen wollen. Da verwundert es nicht, dass es der Engel mit menschlichen Seiten auch am Jüngsten Tag nicht schafft, pünktlich zu kommen. Mit „Spät dran am Jüngsten Tag“ soll Tad Williams die Trilogie abschließen, die laut seiner Website mal als Serie geplant war. Vielleicht war die Geschichte zwischen Himmel und Hölle nicht so erfolgreich wie erhofft. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass die Hobbitpresse im Herbst 2015 mit Band 6 die Chronik zur Hobbit-Verfilmung abschließt.

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