Blanvalet und Penhaligon: Fantasy-Frühjahrsprogramm 2015

Der Winter naht – Zeit für das Frühjahrsprogramm von Blanvalet und Penhaligon. Während das Penhaligon-Programm dünn bleibt, ist bei Blanvalet das Fantasy-Angebot etwas größer. Dazu gehört etwa die im Mai erscheinende Anthologie „Königin im Exil“, die 21 Kurzromane enthält. Als Zugpferde dienen George R.R. Martin und Gardner Dozois. Außerdem enthält die Sammlung Geschichten von Joe Abercrombie und Brandon Sanderson (die sonst bei Heyne erscheinen) sowie von Diana Gabaldon.

Fantasy von Blanvalet im Frühjahr 2015

Ebenfalls im Mai kommt die Fortsetzung von „Der Tänzer der Schatten“ heraus. Dass es bei David Dalglish und „Der Tänzer der Klingen“ um düstere Helden-Fantasy geht, versteht sich bei den Titeln von selbst. Ebenfalls im Wonnemonat bleibt Torsten Fink in der Welt seines Schattenprinzen, beginnt mit „Der Erbe des Skorpions“ jedoch eine neue Geschichte. Man darf gespannt sein, wie er die Geschichte um einen Leibwächter, der die Seiten wechselt, spinnt.

Fantasy aus dem Emsland? Warum nicht. Doch ob Bernhard Trecksel wirklich zum neuen Star der deutschen Fantasy avanciert, wollen wir mal abwarten. Blanvalet untermauert diese Ankündigung mit dem Juni-Titel „Nebelmacher“, einem Fantasy-Roman um einen Assassinen, der Körper und Seele töten kann. Außerdem erscheint im Juni mit „Der Wille des Drachen“ der dritte und letzte Band  von Cinda William Chimas Trilogie um Jack, den letzten Krieger.

Brent Weeks, Jim Butcher und Mark Barnes

Im Juli wagt Blanvalet einen Neuanlauf in der High Fantasy. Daniel Arenson beginnt sein Drachenlied mit „Der Atem des Feuers“. Klingt zunächst konventionell, allerdings soll der kanadische Autor als Self-Publisher sehr erfolgreich gewesen sein. Exotischer ist „Die Fäden der Zeit“, das Debüt von Lori M. Lee, das in einem Slum angesiedelt ist und sich um ein Geschwisterpaar dreht.

Auf die Fortsetzung der Licht-Trilogie haben Fans von Brent Weeks lange warten müssen. Doch es hat seinen Büchern gut getan, dass er sie nicht in so kurzem Abstand wie bei der Schatten-Trilogie schreiben musste. Und so darf man gespannt sein, wie er die Geschichte um Gavin Guile, seinen Sohn Kip und die anderen weiterführt. Mitte August kommt „Sphären der Macht“ heraus. Und Band 4 steht noch aus.

Und im September können alle, die den Codex von Alera mögen oder nach neuem Stoff suchen, sich mit Jim Butcher auf Luftschiffe wagen. „Windjäger“ heißt der erste Band einer neuen Reihe um das Luftschiff mit Namen Jäger. Wer sich von einigen Unzulänglichkeiten in Mark Barnes‘ Geschichte nicht hat abschrecken lassen, kann sich zudem auf „Die Säulen aus Sand“ freuen. Auf Band 3 prangt ein Löwen-Wappen.

Penhaligon mit Martin und David Hair

Der Star im Frühjahrsprogramm 2015 von Penhaligon ist sicherlich George R.R. Martin mit seinem Bildband „Westeros“. Doch das ist nicht der einzige Fantasy-Titel in der Liste. Ende Juni kommt der dritte Teil der „Brücke der Gezeiten“. In „Die scharlachrote Armee“ setzt David Hair seine Geschichte um die beiden Kontinente fort, die nur während der Mondflut durch eine Brücke verbunden sind. Wie alle Leser der ersten Bände wissen, ist nun die Zeit des Krieges gekommen. Und da ein Originalband auf zwei deutsche Bücher aufgeteilt wird, dürfte bereits ein Titel für das Herbstprogramm feststehen. Im Juni erscheint neben „Brücke der Gezeiten 3“ noch „Nachtmahr – Die Schwester der Königin“ von Ulrike Schweikert.

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2 Gedanken zu „Blanvalet und Penhaligon: Fantasy-Frühjahrsprogramm 2015

  1. Kleiner Hinweis: Aus Weeks‘ Licht-Trilogie ist inzwischen eine Tetralogie geworden. Hier ein Auszug aus den faq auf seiner Homepage:

    4. How many books are going to be in The Lightbringer Series?
    The short answer is: four. Here’s the longer answer (a direct quote from my interview with Fantasy Book Addict): “The truth is, I always had envisioned Night Angel as three books, and it had three very clear stopping points. Lightbringer has always been more problematic. From the very beginning I thought it had enough conflict for four books, but I was going to try to wrestle it down to three. In some ways, I think you can see that wrestling–and losing!–taking place even in the length of the books. Where the Night Angel books were 150,000 to 170,000 words, Black Prism was 215,000 and The Blinding Knife is 235,000. I realized that if I were to try to finish this series in one more book, it was going to be over 400,000 words. Maybe well over that. So as I was laying out scenes for that last book, the question for me varied between “What can I cut?” and “Is there a good enough stopping point in the middle to have this be two satisfying books?” In working through it, there was too much good stuff that I didn’t want to cut, and I did find a satisfactory stopping place, so I pulled the trigger and said, “This will be four.” I’m lucky enough that Orbit was totally cool with that. Both they and I are also looking forward very much to returning to The Night Angel universe, which I’ll be doing after I finish Lightbringer.”

    Beste Grüße
    Gerd

    • Heißt das, eine Verfilmung hätte fünf Teile? Danke für den Hinweis, werde ich anpassen.

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