Prinz der Dunkelheit von Mark Lawrence

Cover von Prinz der Dunkelheit

Mark Lawrence: Prinz der Dunkelheit

Die Ähnlichkeiten zu Peter Bretts „Lied der Dunkelheit“ zeigen sich beim ersten Fantasy-Roman von Mark Lawrence nicht nur im Titel. Auch das Cover von „Prinz der Dunkelheit“ erinnert an den Kapuzenmann, der die Buchumschläge der Dämonenreihe ziert und der Buchtitel ist unterlegt mit einem Runen-artigen Symbol. Damit enden allerdings auch schon die Ähnlichkeiten der beiden Heyne-Bücher. Die Figur beim „Prinz der Dunkelheit“ hat nämlich ein Schwert statt eines Stabes, auf das sie sich stützt und drumherum stecken weitere Schwerter im Boden. Genauer: ein ganzes Leichenfeld umgibt die Titelfigur.

Rache-Geschichte „Prinz der Dunkelheit“

Im Italo-Western-Jargon würde es heißen „Leichen pflastern seinen Weg“ – Mark Lawrence hat eine blutige Rache-Geschichte geschrieben. Hinter dem „Prinzen der Dunkelheit“ steckt Kronprinz Jorg, der als Kind mit ansehen musste, wie seine Mutter und sein Bruder umgebracht wurden. Er selbst überlebt und beginnt das Kämpfen zu lernen. Als Jugendlicher überzieht er das Land mit einem Rachefeldzug, dem zahlreiche Unschuldige zum Opfer fallen. Die Entwicklung des amoralischen Protagonisten und Anti-Helden steht im Mittelpunkt der Trilogie. Im Original lautet der Titel „Prince of Thorns“, was auf die Dornen verweist, in denen der junge Jorg lag, als Mutter und Bruder starben.

„Der Prinz der Dunkelheit“ ist mit 384 Seiten eher kurz geraten. Das broschierte Taschenbuch kostet dennoch 13 Euro und ist bei Heyne erschienen. Die Übersetzung stammt von Andreas Brandhorst, der für Goldmann bereits Terry Pratchett übersetzte und zudem selbst als Autor aktiv ist. Eine Karte sucht man im Buch vergebens. Mark Lawrence hat jedoch eine auf die Internetseite zur Trilogie gestellt.

Edit: Die Rezension zum Prinz der Dunkelheit ist online.

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3 Gedanken zu „Prinz der Dunkelheit von Mark Lawrence

    • Thank you for the information, Mark. As I have gotten my free copy already I am glad to publish it for other reviewers to get to know about it.

  1. Pingback: Vorschau Heyne-Fantasy Herbst 2012: Im Zeichen des Hobbits « Der Fantasy Weblog

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