Daniel Fox: Geschmiedet in Feuer und Magie

Cover des Fantasy-Romans "Geschmiedet in Feuer und Magie"

Daniel Fox: Geschmiedet in Feuer und Magie

Die Menschen der Insel Taishu leben in Furcht vor der Drachin, die mit Ketten – geschmiedet aus Feuer und Magie – an den Meeresgrund gefesselt ist. Doch ausgerechnet als der Kaiser auf seiner Flucht vor Rebellen die Insel mit seiner Armee in Beschlag nimmt, droht die Drachin ihre Ketten zu sprengen.

Daniel Fox verwebt in „Geschmiedet aus Feuer und Magie“ die Geschicke verschiedener Menschen, vom einfachen Fischer bis hin zum jugendlichen Kaiser auf dem Jadethron. Die Fantasy-Welt, in der die Geschichte spielt, ist China nachempfunden, wobei der Autor vor allem von Taiwan fasziniert sein soll.

„Geschmiedet in Feuer und Magie“ ist der Auftakt zu einer Trilogie in der Welt der Jadekaiser. Der Fantasy-Roman ist bei Blanvalet im Taschenbuch mit 608 Seiten erschienen und kostet 9.95 Euro.

Edit: Die ausführlich Rezension ist auch online.

Ein Fanclub für Markus Heitz

Markus Heitz verkauft nicht nur tausende von Fantasy-Büchern in Deutschland, zieht viele Fans für eine Lesung an und erhält eine verhältnismäßig hohe Medienpräsenz – jetzt soll auch noch ihm zu Ehren ein Fanclub gegründet werden.

Christian Hager, der sich mit dem Forum Zwergenreich bereits seit Jahren als Heitz-Fan engagiert, treibt derzeit die Planungen voran.  Mahet soll den Fan-Verein offiziell anerkennen – welche Vorteile Mitglieder haben werden, welche Veranstaltungen es geben wird, ist noch nicht öffentlich. Auch nicht, wie die Satzung aussieht oder ob ein Mitgliedsbeitrag erhoben wird. Derzeit testen die Initiatoren erst einmal, ob wirklich eine Nachfrage da ist.

Na denn, liebe Freunde der Zwerge, Alben und Vampire, fragt nach!

Brandon Sanderson wird zum Herrscher des Lichts

Cover von Herrscher des Lichts

Brandon Sanderson: Herrscher des Lichts

Mit „Herrscher des Lichts“ schließt Brandon Sanderson seine Trilogie um die Nebelgeborenen (Mistborn) ab. In „Kinder des Nebels“ und „Krieger des Feuers“ haben die Leser miterlebt, wie das Letzte Reich sich durch eine Revolution veränderte und wie schwierig ein politischer Neuanfang ist. Doch Vin, Sazed und Elant stehen in „Herrscher des Lichts“ einem größeren und mächtigeren Feind gegenüber als es Lord Ruler war, der die Skaa jahrhundertelang geknechtet hatte.

Unter Schreibblockaden scheint Brandon Sanderson nicht zu leiden, ist doch der Abschlussband der Trilogie – wie schon die Vorgänger – recht lang geraten. Auf mehr als 900 Seiten schildert der amerikanische Autor den Kampf der letzten Helden gegen das Wesen aus dem Dunkelgrund. Der bei Heyne erschienene Fantasy-Roman kostet 15 Euro.

Edit: Die ausführliche Rezension ist online.

Der Fantasy-Herbst von Piper 2010

In einer Lokalzeitung hieße der Titel wohl „Piper – im Herbst nichts Neues“. Der Piper-Verlag setzt nämlich im Fantasy-Herbst 2010 auf bewährte Autoren und kaum auf neue Autoren oder Reihen. Dabei muss der Verlag wie bereits im Frühjahr auf sein deutsches Zugpferd Markus Heitz verzichten. Er wird erst 2011 mit den Albae fortfahren.

Zu den alten Bekannten bei Piper zählt Michael Peinkofer, der seine Zauberer in „Das dunkle Feuer“ schickt. Auch Monika Felten mit „Kristall der Macht“ und Wolfgang Hohlbein mit „Die Kriegerin der Himmelsscheibe“ sowie Thomas Plischke mit dem dritten Teil der „Zerrissenen Reiche“ sind im Programm. Alexey Pehov setzt seine „Chroniken von Siala“ mit „Schattenstürmer“ fort. Von Robert Jordans Epos „Das Rad der Zeit“ erscheint Band 5.

Wer es mehr metaphysisch mag, für den gibt es im Piper-Programm Celia Friedman („Die Seelenjägerin“) und „Die Seelenzauberin“. Zu den neuen Autoren zählt die 17-jährige Cayla Kluver mit ihrer Romantacy „Alera – geliebter Feind“. Kluver soll aus einem Ort in Wisconsin stammen, „an dem nur die Starken überleben“. Nun, wer Eis, Schnee und Käse überlebt, wird wohl auch das Schreiben einer Teenager-Liebesgeschichte überstehen.

Markus Heitz 2010

Meister Mahet hat der Fantasy für dieses Jahr den Rücken gekehrt. Der nächste Band der Albae ist erst für 2011 geplant. Derzeit konzentriert sich Markus Heitz mehr auf seine Vampire. „Judassohn“ ist dabei ziemlich erfolgreich und klettert langsam die Bestsellerliste hoch und wieder herunter.

Doch der nächste Heitz ist bereits in der Pipeline, denn bereits am 17. Mai erscheint der mahetsche Zukunftsroman. Er selbst nennt das Buch „Collector“ Space Fiction, vermarktet wird es von Heyne als Zukunftsepos, man will es wohl auf keinen Fall Science-Fiction nennen. Beim Verlag freut man sich sicher über die Rückkehr der Cash-Cow Heitz. Der im 4. Jahrtausend spielende Roman dient Mahet als Vorwand dafür, das Rollenspiel „Justifiers“ neu zu beleben. Bereits vor einigen Wochen gab Heitz bekannt, dass er die Rechte gekauft habe. Das Spiel soll voraussichtlich zur Spielemesse in Essen sein Comeback feiern.

Flankiert wird der Markteintritt nicht nur von „Collector“ – das Buch ist mehr als Appetithappen gedacht -, sondern auch von einer Comic-Reihe und einer ganzen Buch-Serie. In der wollen sich so einige deutsche Phantastik-Autoren ihren Traum von einem eigenen Science-Fiction-Buch verwirklichen, sagt zumindest Christoph Hardebusch in einem Interview. Sein Roman soll etwa zur gleichen Zeit wie „Justifiers“ veröffentlicht werden.

Markus Heitz ist jedoch nicht nur mit der Organisation beschäftigt, sondern tourt auch weiterhin fleißig und schafft es, für gut besuchte Lesungen zu sorgen. Und um nicht völlig vom Fantasy-Markt wegzubleiben, hat er mit dem Piper-Verlag einen Zwerge-Sonderband herausgegeben. „Die Zwerge“ als Hardcover überzeugt allerdings überhaupt nicht. Nur wegen ein paar nicht sehr gelungenen Zeichnungen muss kein Fan oder Leser 25 Euro ausgeben.

Alexey Pehov mag Schattenwanderer

Schattenwanderer von Alexey Pehov

Alexey Pehov: Schattenwanderer

Nach acht Jahren hat der Fantasy-Roman „Schattenwanderer“ von Alexey Pehov seinen Weg nach Deutschland gefunden. In seiner russischen Heimat hat Pehov (Warum eigentlich mit „v“, weil sein Buch zuerst ins Englische übersetzt wurde?) bereits neun Bücher veröffentlicht, sieben davon Fantasy-Romane, und sie wurden millionenfach verkauft. Hinzu kommen Science-Fiction-Romane, die er gemeinsam mit seiner Frau Elena Bychkova schrieb.

„Schattenwanderer“ ist – wie kann es anders sein – nur der erste Band einer Trilogie mit Namen „Die Chroniken von Siala“. Es handelt sich um lupenreine Helden-Fantasy mit Parallelen zu Tolkien. Im Zentrum steht der Dieb und Schattenwanderer Garrett, der zusammen mit einer Elfenprinzessin und einem Krieger die Welt vor einer Horde von Giganten, Ogern und Untoten retten soll.

Pehov haben „Die Chroniken von Siala“ ermöglicht, ein Leben als Bestsellerautor zu führen. Die deutschen Rechte müssen recht teuer gewesen sein, denn Piper hat als Preis für das kartonierte Taschenbuch mit seinen 560 Seiten (mit Anhang) den stolzen Preis von 16,95 Euro angesetzt.

Edit: Eine ausführliche Rezension von „Schattenwanderer“ ist online.