„Der Weg in die Schatten“ wird verfilmt

Aus dem Fantasy-Roman „Der Weg in die Schatten“ von Brent Weeks könnte ein Film werden. Zumindest hat der amerikanische Autor die Filmrechte für den ersten Teil der Schatten-Trilogie verkauft, wie er in einem Interview sagte. Käufer ist der erst 27-jährige Nachwuchsschauspieler Cam Gigandet, der nicht nur den Film produzieren möchte, sondern auch für die Hauptrolle vorgesehen ist. Als Kylar qualifiziert ihn vor allem, dass er einen schwarzen Gürtel in der Kampfsportart Krav Maga besitzt, aber wohl auch seine Begeisterung für die Geschichte.

Gigandet hat bislang nur in wenigen Filmen mitgespielt, eher war er in Fernsehserien zu sehen, darunter „O.C. California“, und in Nebenrollen bei CSI. Vielen Twilight-Fans dürfte er jedoch bekannt sein, da er in der Verfilmung des ersten Biss-Romans die Rolle des James übernahm. Derzeit sind laut imdb.com jedoch einige Filme mit Gigandet abgedreht, nur noch nicht fertig geschnitten oder noch ohne Startdatum.

Wie Brent Weeks auch kommt Gigandet aus dem Nordwesten der USA, einem der Zentren für Romantacy. Da bleibt nur zu hoffen, dass wenn „Der Weg in die Schatten“ wirklich verfilmt wird, die Handlung nicht zu stark verändert wird. Weeks soll in die Produktion mit einbezogen werden, rechnet aber selbst nicht unbedingt damit, dass es sobald ernst wird mit dem Filmprojekt. Er arbeitet derzeit an seiner neuen Trilogie, deren erster Band dieses Jahr in Englisch erscheint. Die deutschen Leser dürften sich erst einmal auf den Sommer freuen, denn Mitte Juli kommt hier der zweite Teil der Schatten-Trilogie in die Buchläden. Er trägt den Titel „Am Rande der Schatten“.

Und es sind doch keine Vampire

Rund 30 Prozent des amerikanischen Phantastik-Marktes sollen von Vampiren und ihren menschlichen Freundinnen (Fangbanger oder Vampirschlampen genannt) beherrscht werden. Auf den deutschen Bestsellerlisten stehen die Übersetzungen, deutsche Ableger und Nachahmer auf vorderen Plätzen. In der veröffentlichten Meinung werden Vampirromane und Fantasy gern gleichgesetzt. Da wünscht man sich doch fast die Zeiten herbei, in denen es nur um Tolkiens Völker ging: Elben, Zwerge, Orks und vielleicht noch Trolle.

Doch halt, diese Zeiten sind nicht vorbei. Noch gibt es in Deutschland Orte, an denen Fantasy nicht mit Vampiren gleichgesetzt wird, sondern mit  – Drachen.

Drachen auf der Leipziger Buchmesse 2010

Diese Drachen mögen ihre beste Zeit bereits hinter sich haben, doch verteidigten sie den Platz an der Fantasy-Insel auf der Leipziger Buchmesse im Jahre 2010.  Nun gut, beim dort gebotenen Programm beschränkten sich die Verlage nicht nur auf Fantasy. Vielmehr ging es viel um Dämonen und andere Horrowesen wie Bluttrinker und Vampire. Aber wenigstens geschah das alles unter den Augen von Drachen, mythischen Wesen, die bereits mehr Fantasywelten bevölkerten als Vampire Sonnenlicht gesehen haben.

Neuigkeiten im neuem Look

Was haben die Ukraine, die CDU und Phantastik-News gemeinsam? Sie alle mögen die Farbe Orange. Gut, in der Ukraine sind die Tage der orangenen Revolution längst gezählt und die Farbe der CDU bleibt vorläufig noch schwarz. Doch noch immer scheint Orange eine Trendfarbe zu sein (wohl auch in diesem Blog, wenn man sich die Schrift anschaut).

Phantastik-News hat jedenfalls die eigene Interneseite relaunched und dabei dieser Farbe eine prominente Rolle eingeräumt. Die Farbgestaltung ist jedoch nicht die wichtigste optische Veränderung. Das neue Design wirkt aufgeräumter und luftiger. Auffälliger noch als das Orange ist der viele Weißraum. Dadurch ist die Website sehr übersichtlich geworden. Zudem sind die Zugriffszeiten kurz. So ist Phantastik-News noch benutzerfreundlicher geworden.

Noch sind nicht alle Unterseiten mit Inhalt gefüllt, doch dürfte sich das bei der fleißigen Redaktion schnell ändern, zumal durch einen Providerwechsel noch nicht alle alten Daten eingepflegt sind.