David Eddings ist tot

David Eddings, einer der erfolgreichsten und bekanntesten Fantasy-Autoren der 80er und 90er Jahre, ist tot. Er starb am 2. Juni im Alter von 77 Jahren in seiner Heimat Nevada. David Eddings wurde mit seiner „Belgariade“ bekannt, einer Fantasy-Reihe um den Jungen Garion, der die Welt vor einem bösen Gott retten muss und zum Werkzeug einer Prophezeiung wird. Die Malloreon-Saga setzte die Geschichte fort. Auch die beiden Trilogien um den Ritter Sperber fanden zahlreiche Leser. Seine neueren Werke um den Dieb Athalus und die „Götterkinder“ konnten nicht mehr an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen. Zu sehr wiederholten sich die Handlungsschemen und Charakterzeichnungen. Alle Romane schrieb er von Hand, eine Schreibmaschine oder ein Computer kamen nicht zum Einsatz.

Eddings‘ Frau Leigh, mit der er zusammen die Bücher schrieb, auch wenn sie in den ersten Büchern nicht als Co-Autor genannt wird, war bereits vor zwei Jahren an einem Herzinfarkt gestorben.

In Deutschland erschienen die Bücher von David Eddings bei Bastei-Lübbe, mit Ausnahme der „Götterkinder“, die bei Blanvalet verlegt wurden.

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