Flamme und Harfe von Tristan und Isolde

Flamme und Harfe

Ruth Nestvold: Flamme und Harfe

Penhaligon hat das zweite Programm veröffentlicht. Das Buch das zunächst am meisten ins Auge sticht, ist ein Debüt. Ruth Nestvold, eine Amerikanerin, die in Deutschland lebt, hat sich einer der bekanntesten Sagen angenommen. Sie erzählt die Geschichte von Tristan und Isolde neu, nämlich aus der Sicht von Isolde oder Yseult.

Dabei geht es aber nicht nur um die Liebesgeschichte der beiden, sondern auch um die kulturellen Veränderungen in Britannien und Irland während der Spätantike und dem frühen Mittelalter, die vor allem durch das Christentum auf die Inseln gelangten. Das erinnert natürlich an die unsäglich kitschigen „Nebel von Avalon“. Doch der erste Eindruck ist gut – Nestvold versteht es zu erzählen. Ein wenig gelernt hat sie wohl von George R.R. Martin, dessen Kurs in Seattle sie vor über zehn Jahren besuchte, als sie zu schreiben begann.

Gut 700 Seiten ist der Roman dick (inklusive Glossar und Karte), gebunden bei Penhaligon erschienen, der Preis liegt bei 19,95 Euro.

Edit: Eine ausführliche Rezension steht auch online.

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