Richard Morgan: Glühender Stahl stählt Helden

Veröffentlicht in Neue Bücher mit Tags , , , , , , , , , , am 04.02.2010 von fantasyblogger

Cover Glühender Stahl

Die Zeit der Helden ist noch nicht vorbei. Das zeigt Richard Morgan in seinem Fantasy-Roman “Glühender Stahl” (The Steel Remains). Seine Helden dürften zwar gestählt sein, doch strahlend sind sie eher nicht. Ringil ist ein abgehalfterter Schaukämpfer, der ein ziemlich tristes Leben in der Provinz führt und sein Breitschwert aus Stahl gegen eigentlich unwürdige Gegner einsetzt. Ihm zur Seite stehen mit Egar ein Barbar und Drachentöter sowie Archeth, die wahrscheinlich letzte Überlebende eines uralten Volkes. Ihre Gegner: die gottgleichen Dwenda, alte vergessene Feinde der Menschheit.

Richard Morgan erzählt zynisch, ironisch mit einem Sinn für schmutzige Details. Wen das an Joe Abercrombie erinnert – nun, der große Joe lobt “Glühender Stahl” über den grünen Klee. Beide haben eine große Schwäche für abgehalfterte Veteranen. Jugendliche, die ausziehen, um Helden zu werden, sind kein Stoff für Abercrombie und Morgan. Sie sind keine Fans von Edelwestern, sondern bevorzugen die abgeklärten Revolverhelden der Italo-Western oder der Spätwestern.

“Glühender Stahl” ist bei Heyne erschienen. Die 576 Seiten kosten 14 Euro.

Das Flüstern der Nacht – Veröffentlichung verzögert sich

Veröffentlicht in Allgemeines mit Tags , , , , , , , , , am 12.01.2010 von fantasyblogger

Die Fans und Leser von Peter V. Brett, die nach dem “Lied der Dunkelheit” auf die Fortsetzung warten, müssen sich etwas länger dulden als gedacht. Wie der Heyne-Verlag auf Anfrage mitteilte, verzögert sich die Veröffentlichung von “Das Flüstern der Nacht”. Zwar sei die Übersetzung bereits in Arbeit, doch habe der spätere Erscheinungstermin der Originalausgabe zu der Verzögerung für die deutsche Edition geführt.

Wann “Das Flüstern der Nacht” – ursprünglich für April 2010 angekündigt – genau erscheinen wird, gab der Verlag nicht bekannt. Bereits im Mai soll aber “Der große Basar”, ein Ergänzungsband zur Dämonen-Trilogie, erscheinen. Es könnte sein, dass die Veröffentlichung sich ebenfalls verschiebt, damit die Leser zunächst “Das Flüstern der Nacht” lesen. Nach Angaben von Peter V. Brett spielen die Kurzgeschichten des Sonderbandes in der Zeit von Band 1 und 2.

Edit: Inzwischen ist “Das Flüstern der Nacht” wieder im Katalog. Neuer Erscheinungstermin ist Juli 2010. “Der große Basar” soll aber wie geplant im Mai auf den Markt kommen.

Vampire werden zu Engeln

Veröffentlicht in Allgemeines mit Tags , , , , , , , , , , , , , am 06.01.2010 von fantasyblogger

Die Vampirschwemme der vergangenen Jahre auf dem Büchermarkt hat nicht nur Stephenie Meyer, J.R. Ward und andere Autoren bekannt gemacht, sondern auch das Bild der Vampire in der Literatur verändert.

Während Dracula, Nosferatu und andere Blutsauger noch Angst und Schrecken verbreiteten, sind die Blutsauger von heute vor allem für Romantik und Sex zuständig. Sie betören und beschützen vornehmlich junge Frauen, die gegenüber den übersinnlichen Fähigkeiten der Vampire immun sind (etwa Biss-Reihe und True Blood) oder anderweitig in die Seele der Unsterblichen blicken können (beispielsweise Black Dagger). Die Frauen fühlen sich zwar von der dunklen Seite der Vampire angezogen, sie verlieben sich jedoch nur, weil die Nachtwesen im Kern gut sind. Damit das glaubhaft bleibt, müssen diese natürlich auf ihr Nahrungsmittel verzichten beziehungsweise auf andere Quellen zurückgreifen, statt Menschenblut greifen sie zu synthetischem Stoff, Tierblut oder Blut der eigenen Spezies.

Die Vampire werden also durch die Liebe geläutert, werden handzahm – außer wenn die Erwählte angegriffen wird. Dann kämpfen Vampire sogar gegen Angehörige ihrer eigenen Spezies. Aus den bösen Buben werden so Engel. Und zu Engeln geht der Trend. Die Himmelswesen dürften hierzulande schon bald die Nachfolge der Vampire als populärste übernatürliche Wesen einnehmen.

Die Hinwendung zu Engeln bietet verschiedene Möglichkeiten. Zum einen können dadurch leichter auch die übernatürlichen Helden weiblich sein (weibliche Vampire spielen kaum eine Rolle, während Engel, wenn sie ein Geschlecht haben, durchaus weiblich sind), zum anderen brauchen Autoren nicht mehr erläutern, warum die weißen Flügelgestalten gut sind. Aber allzu strahlend rein dürfen die weißen Riesen nicht werden. Die Engel müssen eher schon gefallene Engel sein. Sie fallen nicht nur so aus der Rolle, wie es noch beim „Himmel über Berlin“ der Fall war. Zwar verlieben auch sie sich in Sterbliche, doch in die neuen Engelsgeschichten muss mehr Action. Am Ende steht natürlich die Läuterung der gefallenen Götterboten, die in der Liebe zu einer Frau in den meisten Fällen Erfüllung finden.

So erscheint im März „Der Kuss des Engels“ von Sarah Lukas bei Piper, im Juni „Kriegsengel“ bei Blanvalet, Jeanine Krock zeigt im September den „Flügelschlag“ und im gleichen Monat erscheinen „Die Engel“ von Garry Kilworth (beide bei Heyne). Piper bringt zudem die Serie „Die überirdischen Fälle der Bree Winston“ nach Deutschland, eine Reihe, die Romantacy und Krimi verbindet. Und dies dürfte nur der Auftakt zu einer Invasion der Himmlischen Heerscharen sein. Die proletarischen Zombies dürften es dagegen schwer haben.

Die Krieger des Feuers von Brandon Sanderson

Veröffentlicht in Neue Bücher mit Tags , , , , , , , , , , am 06.01.2010 von fantasyblogger
Cover "Die Krieger des Feuers"

Brandon Sanderson: Die Krieger des Feuers

Der Kampf um das Letzte Reich ist noch nicht beendet. Die Rebellen um Vin haben zwar Lord Ruler in Luthadel stürzen können, dabei jedoch hohe Verluste erlitten. Außerdem können Vin und ihre Mitstreiter nicht ausschließen, dass der Oberste Herrscher das Reich tatsächlich vor einer schrecklichen Gefahr von außen geschützt hat. Der Kampf geht daher für die “Krieger des Feuers” an mehreren Fronten weiter.

“Opposition ist Mist.” Diesen Satz des SPD-Politikers Franz Müntefering hatten die Rebellen in Brandon Sanderson “Kinder des Nebels” vielleicht auch im Sinn. Doch regieren will erst einmal gelernt sein, wie sie nun in der Fortsetzung “Krieger des Feuers” erfahren. Band 2 der Mistborn-Trilogie birgt dabi vor allem sehr viel Lesestoff. Fast 1000 Seiten ist der Fantasy-Roman dick und dürfte daher vor allem für Schnellleser von Interesse sein. Da bereits der erste Teil einige Längen enthielt, könnte in Teil 2 so mancher aufgeben.

“Krieger des Feuers” ist in der Übersetzung von Michael Siefener bei Heyne erschienen und kostet 15 Euro.

Fantasy: Bestseller 2009

Veröffentlicht in Allgemeines mit Tags , , , , , , , am 28.12.2009 von fantasyblogger

Im fast schon abgelaufenen Jahr haben sich einige Fantasy-Romane in den Bestsellerlisten verewigt. In die Jahresliste schafften es jedoch nur ein paar alte Bekannte und von ihnen sind nicht einmal alle in diesem Jahr erschienen.

Romantische Vampir-Romane bleiben mal außen vor (auch wenn die Fang-Banger das nicht mögen werden). Davon abgesehen haben es die Fantasy-Autoren nicht in die Top-Ten gebracht. Auf Platz 15 findet sich mit Cornelia Funke die erste Bekannte, die mit “Tintenherz” einen echten Longseller veröffentlicht hat, “Tintenblut” folgt auf der 21, “Tintentod” auf der 29. Zafón ist mit dem “Spiel des Engels” auf der 26 gelandet, dann schafft es Eragon 3 auf Platz 30, beachtlich nach dem guten Jahr 2008. Der Barde von Frau Rowling hat die 32 erklommen.

Markus Heitz hat es mit den “Legenden der Albae” auf die 35 geschafft und damit vor den von der Verfilmung angeschobenen Potter-Band über die tödlichen Heiligtümer (Platz 42). Mehr Fantasy findet sich dann schon nicht mehr auf der Buchreport-Liste.

Man darf gespannt sein, wer es im nächsten Jahr auf die Listen schafft, da weder ein neuer Rowling noch ein neuer Funke oder Paolini angekündigt sind. Und Markus Heitz muss seine Leserschaft erst einmal von seiner  Space-Fantasy überzeugen.

Brent Weeks kennt den Weg in den Schatten

Veröffentlicht in Neue Bücher mit Tags , , , , , , , , , am 20.12.2009 von fantasyblogger
Cover "Der Weg in die Schatten"

Brent Weeks: Der Weg in die Schatten

Assassinen sind schon viele Jahre als Helden, Anti-Helden und Schurken in Geschichten beliebt. Während sich die Gamer mit dem Videospiel Assassins Creed II vergnügen dürfen, dürfen die Fantasy-Leser einen Assassinen bei seiner Ausbildung erleben. Brent Weeks schildert in “Der Weg in die Schatten” (The Way of Shadows), wie der junge Azoth alles daran setzt, vom Meuchelmörder Durzo Blint als Lehrling genommen zu werden. Für Azoth wäre es das Ticket, um aus der Gosse in Cenaria zu kommen. An die Konsequenzen denkt er dabei nicht.

Das Cover leidet zwar unter akuter Kapuzengrippe und die Idee von Assassinen, die im Schatten ihr Werk verrichten, ist nicht gerade neu. Doch “Der Weg in die Schatten” als Auftakt zur Schatten-Trilogie (The Night Angel Trilogy) dürfte gerade Leser begeistern, die es etwas düsterer mögen. Ganz so zynisch wie bei Joe Abercrombie wird es aber nicht werden. Auf die Fortsetzung brauchen die Leser nicht lange warten, denn die ist bereits für August 2010 angekündigt und wird “Am Rande der Schatten” heißen.

“Der Weg in die Schatten” von Brent Weeks ist bei Blanvalet erschienen. Für die etwa 700 Seiten müssen Leser 15 Euro investieren.

Edit: Eine ausführliche Rezension von “Der Weg in die Schatten” ist online.

Sturmauge von Tom Lloyd

Veröffentlicht in Neue Bücher mit Tags , , , , , , , , am 05.12.2009 von fantasyblogger
Tom Lloyd: Sturmauge

Sturmauge

Was haben ein Sturmauge und ein Grabräuber gemeinsam? Nun, das ist ziemlich schwierig, da Sturmauge ein erfundenes Wort ist, aber es geht um Fiktion. “The Grave Thief” (Grabräuber) ist der Originaltitel des dritten Bandes der Twilight-Reign-Saga von Tom Lloyd, während “Sturmauge” der deutsche ist. Der neue Roman ist gerade erschienen und setzt die in “Sturmkämpfer” und “Sturmbote” begonnene Geschichte um Lord Isak fort.

Erneut muss sich das Weißauge gegen schier übermächtige Feinde behaupten. Doch nicht nur von außen droht ihm Gefahr. Sein Volk, die Farlan, sind gespalten, vor allem die Priester werden militanter und fanatischer. Dem jungen Lord droht die Kontrolle zu entgleiten, was seinen Feinden in die Hände spielen würde …

“Sturmauge” ist bei Heyne erschienen, 720 Seiten dick und kostet 14 Euro. Tom Lloyd hat die Arbeiten am vierten Band fast beendet, sodass der Veröffentlichung von “The Ragged Man” nächstes Jahr im Original nichts mehr im Wege steht. Ein Termin für die deutsche Übersetzung steht aber noch nicht fest.

Edit: Die ausführliche Buchbesprechung ist online.

Die Kapuzengrippe

Veröffentlicht in Allgemeines mit Tags , , , , , , , am 28.11.2009 von fantasyblogger

Zu einem richtigen Magier gehört ein Umhang, am besten mit Kapuze. Diese kann er benutzen, um sein Gesicht zu verdecken oder es plötzlich zu enthüllen, indem er die Kapuze abstreift. Auch andere Gestalten in der Fantasy tragen gern einen Kapuzenumhang. Er gibt ihnen etwas Geheimnisvolles und hat manchmal magische Fähigkeiten, wie die grauen Mäntel der Elben, die Frodo und Sam in Mordor davor bewahren, entdeckt zu werden.

In Fantasy-Romanen tauchen die Kapuzenumhänge und -mäntel aber nicht so oft auf, wie man vermuten könnte, wenn man die Buchcover studiert. Dort grassiert eine regelrechte Kapuzengrippe. Bei Blanvalet sind allein in der Vorschau für Mai bis Oktober 2010 ein gutes Dutzend Kapuzencover zu finden. Da haben es Vogelschwärme und Frauengesichter schon schwer mitzuhalten (die im Bereich dominieren, der früher Mystery genannt wurde). Auch die Masken, Äxte und Schwerter kommen nur so gerade auf eine ähnliche Anzahl.

Verwunderlich, dass die Modemacher noch gar nicht so auf diesen Trend aufgesprungen sind. Man sollte doch meinen, dass der Lieblingsfillialist im Shopping Center der Wahl die passenden Umhänge und Mäntel anbieten würde, sind sie doch auf den Covern in vielen Farben vertreten (dunkle Töne bestimmen aber das Bild, um den geheimnisvollen Eindruck nicht zu schmälern). Aber es bleibt ja noch ein Hoffnung – die fünfte Jahreszeit der Karnevals- und Faschingsliebhaber hat gerade erst begonnen.

 

Knapp vorbei ist auch total daneben

Veröffentlicht in Allgemeines mit Tags , , , , , , am 23.11.2009 von fantasyblogger

Eines sei vorausgeschickt: die Macher des DPP verdienen allen Respekt für ihr Engagement, ihren Willen und ihre Verdienste um die Phantastik.

Etwas weiteres sei hinterhergeschickt: HMP und den Machern von Fantasyguide gilt Respekt und Dank für ihren Einsatz.

Doch jetzt kommt das große Aber: Auch wer Gutes bewirken möchte, kann zu falschen Mitteln greifen. Oder um ein Bild aus dem Sport zu bemühen: Knapp vorbei ist auch total daneben.

Was ist passiert? Fantasyguide hat beim diesjährigen Deutschen Phantastik Preis (DPP) den Sieg als beste Internetseite davongetragen. Doch den Organisatoren dieses Preises wurde wenig gedankt, eher gab es Kritik am Ablauf der Abstimmung, aber auch am Verhalten der Fans. Nun hat HMP für Fantasyguide ein Interview mit Oliver Naujoks, einem der Macher des DDP, geführt. Zwar schickt er voran, dass Fantasyguide in diesem Jahr ausgezeichnet wurde, doch die Konsequenz daraus wird nicht gezogen – ein Preisträger darf niemals den Preisverleiher befragen. Das ist doch, als würde Herta Müller das Komitee in Stockholm zu den Regularien und der Auswahl der Nobelpreise befragen. Oder – wenn man einen Publikumspreis nimmt – als würde der Träger des Kelag-Publikumspreises plötzlich ein Gespräch mit den Organisatoren veröffentlichen.

Absolut undenkbar und so liest es sich dann auch. Nachdem Naujoks die Arbeit der Organisatoren vorstellt, darf er schnell alle Manipulationsvorwürfe gegen die Macher entkräften, leider wird aber nicht darauf eingegangen, inwieweit verhindert wird oder werden soll, dass Fans beim DPP mehrfach abstimmen. Naujoks zeigt sich mit dem Vorschlagsmodus 2009 zufrieden und darf sagen, dass seiner Meinung nach bei einem Jurypreis immer die gleichen Jury-Favoriten gewinnen. Natürlich gewinnen dann die Jury-Favoriten und nicht unbedingt die des Publikums, doch darf man von einer Jury mindestens erwarten, dass sie alle zur Endabstimmung vorliegenden Bücher gelesen hat. Fans können bei einem Publikumspreis auch über Titel abstimmen, die sie gar nicht gelesen haben.

Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Verfahren gelingt insgesamt nicht. Warum auch, Kritik ist nicht Sinn und Zweck des Interviews. Es riecht nach reiner Gefälligkeit.  Lieber will sich Fantasyguide im zweiten Teil des mehrteiligen Spezials den Siegern 2009 widmen und beginnt ausgerechnet mit dem Gewinner in der Kategorie “Beste Internetseite”. Man darf auf die Eigenvorstellung echt gespannt sein. Bei aller Freude und allem Respekt wird dieser Schuss schon vom Prinzip her meilenweit am Tor vorbeigehen.

Piper 2010 – etwas heitzlos

Veröffentlicht in Allgemeines mit Tags , , , , , , , , , am 13.11.2009 von fantasyblogger

Das Fantasy-Frühjahr 2010 von Piper interpretiert wie üblich den Fantasy-Begriff sehr weit. Das heißt, Mystery wie “Mr. Monster” von Dan Wells gehört ebenso dazu wie Science-Fiction von Marliese Arold. Bei den wirklichen Fantasy-Romanen fällt auf, dass vor allem Fortsetzungen im Programm stehen. Michael Peinkofer darf weiter zaubern, Tobias Meißner seine Dämonen auf die Welt loslassen und Brandon Sanderson für Robert Jordan am Rad der Zeit drehen.

Piper holt aber einen neuen russischen Autor ins Programm. Alexey Pehov stammt aus Moskau und soll neben Sergej Lukianenko der erfolgreichste Phantastik-Autor Russlands sein. “Schattenwanderer” lautet der Titel seines ersten Romans, der auf Deutsch erscheint.

Ach ja, nach der Vampir-Welle soll die Zombie-Welle die Büchertische überspülen. Thomas Plischke und “Die Zombies” treten bei Piper in dieser Kategorie an. Ob sie den gleichen Sexappeal erreichen wie die Blutsauger?

So bleibt am Ende in Erinnerung, dass das Frühjahr mit Piper ein wenig heitzlos wird – denn einen Roman von Markus Heitz sucht man vergeblich im Programm, was zu seinen Plänen passt.